Nissan Hi-Cross Concept: Ein Blick in die japanische Crossover-Zukunft

, 31.03.2012


Nissan strebt eine neue Design-Ausrichtung an. Einen Ausblick dazu bietet das neue Hi-Cross Concept, die bereits mit Stilelementen künftiger Crossover-Fahrzeuge der japanischen Marke spielt, die zusätzlich zu Juke, Qashqai und Murano das Nissan-Portfolio erweitern könnten. Die Studie ist kompakt und gleichwohl überraschend geräumig mit sieben Sitzen.


Der Name „Hi-Cross“ nimmt nicht nur Bezug auf die äußere Form des hoch bauenden Crossovers. „Hi" steht vielmehr auch für den Wertzuwachs in Form eines innovativen Antriebsstranges und die Fahrfreude, die dieser Nissan von morgen bereits jetzt veranschaulichen soll.

Die Studie ist 4,660 Meter lang, 1,850 Meter breit und 1,670 Millimeter hoch. Den Radstand gibt Nissan mit 2,780 Metern an. Das Design des mit 21 Zoll großen Rädern bestückten Concept Cars ergänzt aktuelle Nissan Design-Zitate um neue Elemente, wie zum Beispiel an der Front, wo der typische V-förmige Grill mit auffällig geformten neuen Leuchteinheiten kombiniert wird. Als spannend erweist sich ebenfalls die Seitenpartie, die eine auffällige Lichtkante dominiert, welche sich von der Motorhaube über die Flanken bis zur D-Säule zieht. Mit den Frontscheinwerfern korrespondieren derweil die markant gestylten Heckleuchten.

Der Antriebsstrang kombiniert einen 2,0 Liter großen Benzinmotor mit einem Elektromotor, den eine kompakt bauende Lithium-Ionen-Batterie speist. Das Benzinaggregat verfügt über eine Kompressoraufladung und eine Direkteinspritzung und trägt entscheidend dazu bei, dass die Kraft der zwei Herzen die Leistungswerte eines 2,5 Liter großen Triebwerkes erreicht. Zugleich sollen die Verbrauchs- und Emissionswerte auf dem Niveau eines deutlich kleineren Motors liegen. Genaue Zahlen nannte Nissan nicht.


Andy Palmer, Executive Vice President, Nissan Motor Co. Ltd., sagt: „Nissan hat mit dem Murano das Crossover-Segment begründet, gefolgt von den Bestsellern Qashqai und Juke. Die Studie Hi-Cross zeigt, dass wir uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern nach Wegen suchen, mit neuen Ideen unsere Führungsrolle in der Crossover-Klasse zu festigen."

Die Kombination aus (hoher) Leistung mit einem Maximum an Umweltfreundlichkeit erreicht Nissan durch einen ebenso modernen wie einfach aufgebauten Antriebsstrang, der aus dem aufgeladenen Benziner, dem Elektromotor und zwei Kupplungen besteht. Für die Kraftübertragung sorgt die jüngste Generation des stufenlosen XTRONIC-CVT-Getriebes. Die besonders reibungsarm ausgelegte Automatik erhielt Riemenscheiben mit verringertem Schaftdurchmesser und eine besonders große Übersetzungs-Spreizung. Als Folge sinkt der Verbrauch um etwa 10 Prozent.

Die Batterien des Hi-Cross übernahm Nissan von seinem Elektroauto Leaf. Die leistungsstarken und in kurzer Zeit wieder aufladbaren Lithium-Ionen-Akkus sorgen zusammen mit einer Motorsteuerung für eine spontane Beschleunigung und erlauben ein Downsizing des Verbrennungsmotors. Im Stadtverkehr ist der Hi-Cross über längere Passagen rein elektrisch unterwegs. Es besteht sogar die Möglichkeit, den Verbrenner ganz abzukoppeln. Beim Bremsen wird Energie in die Batterien zurückgespeist (Rekuperation).

Trotz seiner handlichen Außenmaße kann der Hi-Cross auf drei Sitzreihen bis zu sieben Passagiere an Bord nehmen. Für viel Licht in dem modern gestalteten Innenraum sorgt ein Panoramaglasdach. Dort verbindet eine erfrischend helle Kabine Praktikabilität mit nützlichen Technik-Features. Im Interieur dominiert ein T-förmiger Instrumententräger die Optik, während die Mittelkonsole mit dreidimensional anmutenden Anzeigen eher futuristisch wirkt. Wer zu guter Letzt Platz für größere Transportaufgaben benötigt, kann die zwei und dritte Sitzreihe umklappen, wodurch eine ebene Ladefläche entsteht.

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