Opel Zafira Tourer: Der neue Verwandlungskünstler setzt auf Premium

, 19.05.2011


Hohe Qualität, innovative Technologien und skulpturhaftes Design - der völlig überarbeitete Opel Zafira Tourer setzt auf Premium und bringt neuen Luxus in das Segment der Vans. Das edle Design, die geräumige Innenraum-Atmosphäre, ein verbessertes Chassis sowie weitere neue Technologien sollen das Reisen erster Klasse ermöglichen. Seine Weltpremiere feiert der neue Zafira Tourer auf der Frankfurter IAA (15.09.2011 - 25.09.2011).


Van-Design im athletischen Look

Die markante Front wird bestimmt von der schwungvollen Bumeranggrafik der Leuchteinheiten, die von den Hauptscheinwerfern bis zu den Nebellampen reicht. Zusammen mit der Opel-typischen Bügelfalte auf der Motorhaube sowie dem selbstbewussten, trapezförmigen Grill entsteht ein dynamischer, progressiver Look. Wie bei anderen Opel-Modellen integrierten die Macher die pfeilförmigen Tagfahrleuchten oben in die Leuchteinheit.

Die Silhouette des Zafira Tourers erinnert mit ihrem stromlinienförmigen, aerodynamischen Karosseriedesign an einen Hochgeschwindigkeitszug. In der Seitengrafik drückt die von unten nach hinten oben verlaufende Sicke das Fahrzeug optisch nach vorn. Diese in den Flanken verlaufende Sichel verleiht dem Monocab, eine Karosserielinie ohne optisch klar abgesetzten Motor- und Kofferraum, den Eindruck einer kraftvollen Vorwärtsbewegung.

Ebenfalls in Pfeil-Optik präsentieren sich die Heckleuchten - auf Wunsch in LED-Technik. Die horizontale Chrom-Spange mit dem Opel-Blitz zieht sich bis weit in die Leuchtenelemente, was den Zafira Tourer auch von hinten breit und sportlich erscheinen lässt und den edlen Charakter unterstreicht.

Aus der Fahrerperspektive verbessert sich durch die komplett neu gestaltete Frontpartie mit schlanken A-Säulen, großflächigen Seitenscheiben und an den Türen angebrachten Rückspiegeln die Sicht für den Fahrer erheblich. Die freundliche, luftige Lounge-Atmosphäre im Zafira Tourer wird durch die optional erhältliche Panorama-Windschutzscheibe unterstützt, an die sich nahtlos ein großzügiger gläserner „Himmel“ bis ins Heck anschließt.

Fondpassagiere genießen Erste-Klasse-Gefühl

Bei seiner Markteinführung 1999 war der Opel Zafira der erste Siebensitzer seiner Klasse und setzte Maßstäbe für voll integrierte Onboard-Flexibilität. Maximale Flexibilität ohne Sitzausbau ist auch die Visitenkarte des neuen Zafira Tourers. Dazu betonen den hellen, hochwertig gestalteten Innenraum dynamische, skulpturhafte Formen und ein großzügiges Raumgefühl.

 

Opel entwickelte das ausgeklügelte Flex7-Sitzkonzept nochmals erheblich weiter. Während sich die dritte Reihe weiterhin komplett im Boden des Kofferraums versenken lässt, gestalteten sie die zweite Sitzreihe vollständig neu. Statt einer Sitzbank befinden sich hier serienmäßig drei separate Einzelsitze, die sich flach umlegen lassen und somit eine ebene Ladefläche ermöglichen. Die drei Einzelsitze kann man unabhängig voneinander 21 Zentimeter in Längsrichtung verschieben.


Mit dem einzigartigen „Lounge-Sitzsystem“, das optional erhältlich ist, erleben die Passagiere in der zweiten Reihe großzügige Platzverhältnisse wie in einer Oberklasse-Limousine. Dank eines raffinierten Klapp- und Drehmechanismus’ bildet hier die Rückenlehne des mittleren Sitzes komfortable Armlehnen für die Passagiere auf den beiden äußeren Plätzen.

Die Außensitze lassen sich beim „Lounge-Sitzsystem“ um bis zu 28 Zentimeter verschieben, ergo 7 Zentimeter mehr als bei der Standard-Bestuhlung und 8 Zentimeter mehr als im aktuellen Zafira. Eine weitere Neuheit in diesem Segment: Die Sitze gleiten 5 Zentimeter in Richtung Fahrzeugmitte.

Das Verschieben der Sitze in Längs- und Querrichtung bietet Komfort erster Klasse und vermittelt das einzigartige Gefühl, in einer „Lounge auf Rädern“ zu reisen. Dabei genießen die Passagiere ein Maximum an Platz und Ergonomie. Durch die Betonung des individuellen Komfort-Faktors ist der neue Zafira Tourer weitaus mehr als „nur“ ein Familien-Fahrzeug. Die Opel-Designer erhoben den flexiblen Innenraum zu einem Ort der Entspannung und Erholung in einer geräumigen Atmosphäre - ob beim Business-Trip oder auf einer langen Urlaubsreise.

Einzigartige Ausstattungsmerkmale erhöhen die Flexibilität

Dank des großzügigen Kabinenlayouts und des flexiblen Sitzkonzeptes bietet der Zafira Tourer als Fünfsitzer 710 Liter Gepäckraumvolumen (65 Liter mehr als der aktuelle Zafira). Das maximale Ladevolumen von 1.860 Litern (plus 40 Liter gegenüber dem Vorgänger) erreicht man durch Umklappen der zweiten Sitzreihe.

Darüber hinaus glänzt der Zafira Tourer mit zahlreichen Ablagemöglichkeiten, inklusive der multifunktionalen FlexConsole, einer Weiterentwicklung der FlexRail-Mittelkonsole: Die Armlehne mit einer geräumigen Ablagebox sowie der Getränkehalter gleiten auf Aluminiumschienen in die jeweils gewünschte Position und ermöglichen auf diese Weise die flexible Nutzung des großzügigen Stauraums zwischen den Vordersitzen.

 

Darüber feiert hat die zweite Generation des Opel-exklusiven FlexFix-Fahrradträgersystems im neuen Zafira Tourer ihre Premiere. Bis heute entscheiden sich rund 60.000 Kunden in Europa für den in das Fahrzeugheck integrierten Träger, der einfach wie eine Schublade aus dem hinteren Stoßfänger herausgezogen wird. Das weiterentwickelte System zeichnet sich durch einen noch leichter bedienbaren Befestigungsmechanismus aus.


Effiziente Diesel- und Benzinmotoren zum Verkaufsstart

Zum Verkaufsstart im Herbst 2011 bietet Opel den Zafira Tourer mit dem aus Astra und Insignia bekannten 2.0 CDTI-Common-Rail-Turbodieselmotor in drei Leistungsstufen an: 110 PS und 130 PS sowie 165 PS im überarbeiteten Top-Aggregat. Außerdem sind zwei effiziente 1.4-Liter-Turbobenziner mit 120 PS und 140 PS erhältlich, die der Downsizing-Strategie folgen. Performance- und Verbrauchswerte gab Opel noch nicht bekannt.

Bis auf den 110-PS-Diesel und den 120-PS-Benziner sind alle aufgeführten Motor-Varianten mit einem Sechsgang-Schalt- oder einem Automatik-Getriebe erhältlich. Zudem rüstet Opel die 1.4-Liter-Benziner und 2.0-Liter-Diesel mit der neuen, eigenentwickelten Start/Stop-Automatik aus, die besonders im innerstädtischen Verkehr zusätzlich Kraftstoff spart.

Bereits kurz nach dem Debüt wird die Motorenpalette um ein besonders sparsames ecoFlex-Modell erweitert. Hinzu kommen Erdgas- und Autogas-Varianten. Wenige Monate später folgen weitere Triebwerke am oberen Ende der Leistungsskala, inklusive einer völlig neuen Generation von Hightech-Benzinern.

Adaptive Chassis-Kontrolle für höheren Fahrkomfort

Das Fahrwerk des Zafira Tourer soll außerordentlichen Komfort und hervorragende Sicherheitsreserven bieten und sorgt damit für ein entspanntes Fahrerlebnis. Der im Vergleich zum aktuellen Zafira deutlich verlängerte Radstand und die vergrößerte Spurweite kommen dem Fahrkomfort und der dynamischen Stabilität zugute. Der Radstand wächst um 5,7 Zentimeter auf 2,760 Meter. Die Spurweite beträgt vorn 1,584 Meter (plus 9,6 Zentimeter) und hinten 1,588 Meter (plus 7,8 Zentimeter).

Die Vorderachse des Zafira Tourers mit einem separatem Hilfsrahmen und McPherson-Federbeinen stammt vom Insignia. Einzigartig im Monocab-Segment ist die Hinterachskonstruktion: Die Verbundlenkerhinterachse mit Wattgestänge basiert auf der Architektur des neuen Astra, ist kompakter und leichter als eine Mehrlenkerachse und bietet dennoch eine hervorragende Fahrstabilität, außerordentlichen Komfort und eine sehr gute Geräuschdämmung. Darüber hinaus schafft die Konstruktion den erforderlichen Platz für den integrierten FlexFix-Fahrradträger.

 

Das im Monocab-Segment selten anzutreffende intelligente, mechatronische Fahrwerk „FlexRide“ sorgt im Zafira Tourer auf Wunsch für noch mehr Komfort, Sicherheit und Fahrdynamik. Die adaptive Chassis-Kontrolle passt die Abstimmung des Fahrwerkes automatisch den jeweils vorherrschenden Straßenverhältnissen, den Kurvengeschwindigkeiten, Fahrzeugbewegungen und dem individuellen Fahrstil an. Dabei ermöglicht FlexRide drei unterschiedliche Einstellungen: den ausgewogenen Standard-Modus, den komfortbetonten Tour-Modus sowie den aktiveren Sport-Modus.


Mehr Fahrsicherheit durch intelligente Assistenzsysteme

Zahlreiche innovative Fahrerassistenzsysteme steigern im neuen Zafira Tourer Komfort und Sicherheit zusätzlich. Erstmals bietet Opel eine radargesteuerte adaptive Geschwindigkeitsregelung (Adaptive Cruise Control, ACC) an, die kontinuierlich den Abstand zu den vorausfahrenden Fahrzeugen überprüft. Wird der festgelegte Sicherheitsabstand unterschritten, verringert das System automatisch die Geschwindigkeit oder führt im Extremfall eine Bremsung durch, um einen Auffahrunfall zu verhindern (Collision Mitigating Braking, CMB).

Außerdem hat die zweite Generation der Opel-Frontkamera im Zafira Tourer Premiere. Neben der gewohnten Warnung bei unbeabsichtigtem Verlassen der Fahrspur, verbesserten die Ingenieure die Verkehrsschildererkennung von Geschwindigkeitsbegrenzungs- und Überholverbotsschildern.

Die Kamera bietet folgende neue Funktionen: Der Abstandswarner (Following Distance Indication, FDI) informiert den Fahrer visuell über die Distanz zum vorausfahrenden Fahrzeug, während der Kollisionswarner (Forward Collision Alert, FCA) durch visuelle und akustische Signale vor einem drohenden Aufprall mit einem vorausfahrenden Fahrzeug warnt.

Neu beim Sicherheitslichtsystem AFL+ (Advanced Forward Lighting) mit Bi-Xenon-Scheinwerfern ist die intelligente, lasergesteuerte Leuchtweitenregulierung (Intelligent Light Ranging, ILR). Sie stimmt das Muster des Abblendlichtes mit der Entfernung des vorausfahrenden beziehungsweise des entgegenkommenden Fahrzeugs ab und sorgt so permanent für die optimale Fahrbahnausleuchtung, ohne zu blenden.

Darüber hinaus bietet Opel im Zafira Tourer erstmals weitere Assistenz-Systeme an: Der Toter-Winkel-Assistent (Side Blind Spot Alert, SBSA) warnt den Fahrer vor einer drohenden Kollision beim Spurwechsel. Dazu gibt es den weiterentwickelten Einpark-Assistenten (Advanced Park Assist, APA), der den Fahrer zielgerichtet in eine passende Lücke lotst. Die Rückfahrkamera macht selbst schwierige Parkmanöver zum Kinderspiel.

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