Renault Clio RS 220 Trophy: Neuer Rundenrekord auf Nordschleife

, 13.12.2015


Es ist vollbracht: Mit einer Rundenzeit von 8:23 Minuten erzielte der Renault Clio RS 220 Trophy einen neuen Rekord auf der legendären, 20,832 Kilometer langen Nürburgring-Nordschleife und errang damit den Status als schnellster Serienkleinwagen.


Klein und gemein: Der Renault Clio RS 220 Trophy brilliert mit der schnellsten Zeit, die jemals ein Serienkleinwagen in den Asphalt der anspruchsvollen Nürburgring-Nordschleife brannte, wie Renault am 11. Dezember 2015 bekannt gab. Anzumerken ist, dass bei der Rekordzeit 17 Zoll große "OZ Ultraleggera"-Felgen mit "Dunlop Direzza"-Reifen der Dimension 215/45 R17 zum Einsatz gelangten. Ab Werk bestückt Renault den Clio RS 220 Trophy mit "Michelin Pilot Super Sport"-Reifen im Format 205/40 R18.

Die unlimitierte Sonderedition wird von einem 1,6 Liter kleinen Turbo-Benziner mit 220 PS befeuert. Mit seinem Maximaldrehmoment von 260 Nm, das bereits bei 1.750 U/min anliegt, bietet das aufgeladene Aggregat bereits bei niedrigen Drehzahlen satten Durchzug. Von 0 auf 100 km/h vergehen 6,6 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit des kleinen Franzosen beträgt 235 km/h. Die Kraftübertragung auf die Vorderräder erfolgt über das EDC-Doppelkupplungsgetriebe (Efficient Dual Clutch) mit sechs Gängen. Im „Race”-Modus wechselt die Kraftübertragung die Fahrstufen in weniger als 150 Millisekunden. Der Performance gegenüber steht, so Renault, im Durchschnitt ein Spritverbrauch von 5,9 Litern Superbenzin auf 100 Kilometern, was einem CO2-Ausstoß von 138 g/km entspricht.

Der „Trophy“ ist nicht nur 20 PS stärker als der herkömmliche Renault Clio RS, sondern mit der extrem direkten Lenkübersetzung, der elektronischen Differenzialsperre, dem abschaltbaren ESP (elektronisches Stabilitätsprogramm), der Sportbremsanlage und dem speziellen Sportfahrwerk ab Werk perfekt für den Einsatz auf der Rennstrecke ausgestattet. Die Differenzialsperre an der angetriebenen Vorderachse sorgt für optimale Traktion und erlaubt das frühzeitige Herausbeschleunigen aus Kurven.

Die Spitzenzeit fuhr Christian Gebhardt, Rennfahrer und Redakteur der Fachzeitschrift „sport auto”, im Rahmen des Supertests. Die Rundenzeit des Clio RS 220 Trophy von 8:23 Minuten liegt auf dem Niveau deutlich leistungsstärkerer Fahrzeuge wie dem Mitsubishi Lancer Evo und dem Subaru Impreza WRX oder berühmten Sportwagen wie Aston Martin DB7 GT und Porsche 911 Carrera. Die direkten Wettbewerber Mini John Cooper Works (8:35 Minuten), Opel Corsa OPC (8:40 Minuten) und Audi S1 (8:41 Minuten) reihen sich deutlich dahinter ein.

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