Renault Alpine Celebration: Gelüftet! So sieht der Sportwagen aus

, 16.06.2015


Die Autoenthusiasten fiebern bereits dem Jahr 2016 entgegen, wenn der Renault Alpine der Neuzeit die Szene der kompakten Sportwagen aufmischen soll. Doch bislang war das Design unbekannt. Im Rahmen der 24 Stunden von Le Mans 2015 präsentierten die Franzosen jetzt allerdings mit dem Alpine Celebration eine seriennahe Studie des kommenden Mittelmotor-Sportwagens, der Stilelemente legendärer Klassiker mit modernen Designmerkmalen nicht besser vereinen könnte.


Modernes Design mit historischen Zitaten

Der Renault Alpine Celebration steht ganz in der Tradition der Alpine-Modelle der Vergangenheit. An diese erinnern unter anderem der niedrige Karosserieaufbau, die flache Fronthaube, die skulptural geformten Flanken und die großflächige Heckscheibe. Insbesondere der legendäre Alpine A110, der sowohl Straßensportwagen als auch erfolgreiches Rennfahrzeug war, stand Pate für die Studie.

Zu den Designdetails der Studie zählen Doppelscheinwerfer hinter Glas und markante LED-Lichter, die an die kreuzförmig überklebten Zusatzscheinwerfer der historischen Rallye-Fahrzeuge von Alpine erinnern. Die flache, V-förmige Fronthaube ist wie beim A110 durch eine zentrale Falte profiliert. Der dezente Spoiler verleiht der dynamisch gezeichneten Frontpartie zusätzliche Kraft und steigert die aerodynamische Effizienz.

Als weitere Stilelemente erweisen sich die scharf konturierten Seitenschweller. Effektvolles Detail: Die flachen Außenspiegel weisen auf die gewichtsoptimierte Bauweise der Studie hin. Den Spoiler, die Spiegelgehäuse, die Seitenschweller, die Lufteinlassöffnungen und den Heckdiffusor fertigten die Macher aus Sichtcarbon. Die blaue Karosserielackierung mit kontrastierenden Elementen in Orange empfanden die Franzosen ebenfalls den historischen Vorbildern der 1960er-Jahre nach.


Aufsehenerregende Felgen und eine kraftvolle Heckpartie

Beim unverwechselbaren Design der Felgen ließ sich Renault von den Rädern inspirierten, mit denen in den 1970er-Jahren der Alpine A110 und der Alpine A310 unterwegs waren. Die Felgen geben den Blick auf großformatige Bremsscheiben und orangefarbene Bremsbacken frei.

Am athletisch geformten Heck finden sich die Kühlluftöffnungen für den Mittelmotor des Alpine Celebration. Die Motorabdeckung lässt sich durch die Abluftöffnungen der dunkel getönten Heckscheibe erkennen. Weiteres Kennzeichen des hinteren Karosserieabschlusses ist der großformatige Diffusor, der eine zentrale Rückleuchte einschließt und von zwei Auspuffendrohren aus gebürstetem Edelstahl eingerahmt wird.

Auch das berühmte Markenlogo in Form eines „A” mit gepfeiltem Querbalken findet sich gleich mehrfach an der Studie: auf dem Dach und dem Grill des Lufteinlasses sowie auf den vorderen Kotflügeln und an den Flanken.


Motor: Garant für Fahrspaß - Leichtgewicht mit starker Leistung

Über den Antrieb schweigen sich die Franzosen noch aus. Es ist davon auszugehen, dass ein rund 250 PS starker Turbo-Vierzylinder-Benziner aus dem Hause Nissan für den in Leichtbauweise entstehenden Renault-Alpine der Neuzeit zum Einsatz gelangt. In der Klasse der erschwinglichen Sportwagen tummeln sich neben dem Alfa Romeo 4C noch Rivalen wie Lotus Elise oder Toyota GT86.

Alpine: Die Formel für französischen Sportsgeist

Alpine wurde 1955 von dem Renault-Händler und Rennfahrer Jean Rédélé in Dieppe an der Kanalküste gegründet. Der Markenname war eine Anlehnung an Rédélés Sieg bei der Rallye Coupe des Alpes im Jahr zuvor und stand für ein geniales Konzept: Alpine-Modelle waren Sportwagen für jedermann, mit bewährter Technik von Renault.

Die junge Marke machte schnell mit Klassensiegen bei Rallyes, Straßen- und Rundstreckenrennen auf sich aufmerksam, darunter der erste Platz in der 750-Kubikzentimeter-Kategorie bei der „Mille Miglia” 1956. Ab 1963 trat Alpine bei den 24 Stunden von Le Mans an. 1978 steuerten Jean-Pierre Jaussaud und Didier Pironi ihren Renault Alpine A442B sogar zum Gesamtsieg bei dem Langstreckenklassiker an der Sarthe.

Seit dem Aus für die Marke 1995 entstehen bis heute im ehemaligen Alpine-Werk Dieppe Sportmodelle von Renault - und künftig der neue Alpine 110.

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