Das ist der stärkste Serien-Motor in der Geschichte von Seat - und dazu gibt es noch einen Allradantrieb: Der neue Seat Leon Cupra kommt im März 2017 auf den Markt und lässt es dabei richtig krachen. Mit 300 PS ist der neue Kompaktsportler so stark wie bislang der VW Golf R - doch der legt bald auch noch einmal nach. Dennoch: Das heiße Design und das exzellente Preis-/Leistungsverhältnis stellten schon immer Pluspunkte für den Seat Leon Cupra dar. Damit nicht genug: Der Seat Leon Cupra erhält ein großes Technik-Update.
© Foto: Seat
Der 2,0 Liter große Vierzylinder-Turbobenziner des Seat Leon Cupra 300 besitzt eine Leistung von 300 PS. Das Triebwerk erstarkt damit um 10 PS. Viel wichtiger ist die Zunahme beim maximalen Drehmoment von 350 Nm auf 380 Nm. Dazu lässt sich das Maximaldrehmoment in einem großen Bereich von 1.800 bis 5.500 U/min abrufen. Um den Abstand zu wahren, erhält der allradangetriebene VW Golf R ab 2017 allerdings 310 PS.
Den 4Drive-Allradantrieb für den Seat Leon Cupra 300 gibt es leider nur in der ST-Version (Version) in Verbindung mit dem Doppelkupplungsgetriebe (DSG). Es ist nicht das erste Mal, dass ein Cupra einen Allradantrieb besitzt: die erste Version des Seat Cupra im Jahr 2000 war ebenfalls mit einem Allradantrieb ausgestattet.
Die neuen Performance-Werte teilte Seat noch nicht mit. Bei der bislang spurtstärksten Version handelte es sich um den Seat Leon SC Cupra 290 mit 6-Gang-DSG, der den klassischen Spurt von 0 auf 100 km/h in 5,6 Sekunden erledigte und eine elektronisch limitierte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h erzielte. Beim frontangetriebenen Kombi, dem Seat Leon ST Cupra 290 mit 6-Gang-DSG waren es bislang 5,9 Sekunden für den klassischen Spurt.
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Um mit einer so kraftvollen Maschine das Maximale herauszuholen, verfügt der Seat Leon Cupra 300 serienmäßig über eine adaptive Fahrwerksregelung (DCC), ein progressives Lenksystem und ein elektronisches, selbstsperrendes Differential. Letzteres überträgt das Antriebsmoment auf das Rad mit dem meisten Grip, in der Regel das kurvenäußere Rad, so dass der Cupra beherrschbar bleibt und kaum untersteuert. Vom frontangetriebenen Seat Leon Cupra Cupra 290 wissen wir es: Das Fahren fühlt sich an wie der allradangetriebene VW Golf R - nur ohne den Grip an der Hinterachse. Doch den bringt jetzt der Seat Leon ST Cupra 4Drive 300 mit.
Die dynamischen Qualitäten lassen sich dank des „Cupra Drive Profile“ dem Geschmack des Fahrers anpassen. Es stehen fünf Modi zur Wahl: „Comfort“, „Sport“, „Eco“, „Individual“ und der „Cupra“- Modus, bei dem die Gasannahme besonders sensibel ist und die Fahrwerksregelung DCC, die Lenkung und die Differentialsperre im jeweils sportlichsten Bereich arbeiten
Dazu ist der Seat Leon Cupra 300 vollgepackt mit der neuesten Technik. Der Sportler bietet Fahrassistenzsysteme, wie zum Beispiel einen Stauassistenten, einen Spurhalteassistenten, eine adaptive Geschwindigkeitskontrolle und das Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ mit City-Notbremsfunktion, das jetzt sogar Fußgänger erkennt. Ebenso an Bord befinden sich eine elektrische Parkbremse sowie ein schlüsselloses Entriegelungs- und Startsystem.
Das Infotainment-System besitzt jetzt einen 8 Zoll beziehungsweise 20,3 Zentimeter großen Touchscreen, das eine „Connectivity Box“ in der Mittelkonsole zum kabellosen Aufladen eines Smartphones ergänzt. „Seat Full Link“ ermöglicht darüber hinaus die Smartphone-Konnektivität via „MirrorLink“, „Apple CarPlay“ und „Android Auto“. Für Gebiete mit schlechtem Mobiltelefonempfang stattet Seat den Leon Cupra 300 mit einem GSM-Signal-Booster aus.