Smart Fortwo Electric Drive: Die 3. Generation - Hohe Auflage und mehr Speed

, 23.08.2011


Emissionsfreies Fahren mit noch mehr Fahrspaß - das bietet die ab Frühjahr 2012 erhältliche dritte Generation des Smart Fortwo Electric Drive. Nach dem großen Erfolg der zweiten Generation wird der Elektro-Smart jetzt sogar in über 30 Märkten weltweit erhältlich sein. Erstmals knackt der rein elektrisch angetriebene Smart sogar die 120 km/h-Marke, um den Fahrspaß auf der Stadtautobahn zu erhöhen. Auch die von den bisherigen Kunden gewünschte kräftigere Beschleunigung konnte Smart realisieren.


Mit dem Start der ersten elektrisch angetriebenen Testflotte im Jahr 2007 begann die Geschichte in London. Damals war der Smart Fortwo Electric Drive in einer Auflage von 100 Fahrzeugen in der britischen Hauptstadt unterwegs. Bereits 2009 machte Smart bei der Einführung der zweiten Generation „Nägel mit Köpfen“, die in 18 Märkten an den Start ging. Die große Nachfrage übertraf alle Erwartungen. Statt der geplanten 1.000 Einheiten liefen über 2.000 Elektro-Smart vom Band. Mit dem Input der Kunden soll die dritte Generation noch erfolgreicher und im fünfstelligen Bereich produziert werden.

Ganz oben auf der Kundenwunschliste standen eine höhere Endgeschwindigkeit und eine bessere Beschleunigung im Bereich über 60 km/h. Entgegen der vorherrschenden Meinung, war stattdessen die Reichweite aus Sicht der Testkunden nicht unbedingt der Knackpunkt. Der weitaus überwiegende Teil der Nutzer bestätigte Untersuchungen, nach denen in Ballungsräumen im Schnitt rund 30 bis 40 Kilometer pro Tag zurückgelegt werden und waren mit der Reichweite ihres elektrifizierten Smarts sehr zufrieden.

Noch besser in der dritten Generation

In der dritten Generation soll sich der Smart Fortwo Electric Drive mit einem 55 kW bzw. 75 PS starken Permanentmagnetmotor agil präsentieren. Mit 130 Nm Drehmoment beschleunigt der Elektro-Smart in 5 Sekunden von 0 auf 60 km/h und ist dank einer besseren Beschleunigung im oberen Geschwindigkeitsbereich von 0 auf 100 km/h mit weniger als 13 Sekunden deutlich zugkräftiger als sein Vorgänger. Auch bei der Höchstgeschwindigkeit legte der E-Smart zu: Mit über 120 km/h fährt der batterieelektrische Zweisitzer gleichauf mit dem Verbrenner durch den Verkehr.

Im neuen smart fortwo electric drive kommt erstmals eine Batterie der Deutschen ACCUmotive zum Einsatz. Die Lithium-Ionen Batterie aus dem Joint Venture mit Evonik Industries sorgt mit einer Kapazität von 17,6 kWh für deutlich mehr als 140 Kilometer schadstofffreies Fahrvergnügen. Neben der höheren Batterieleistung führen deutliche Verbesserungen in der Effizienz des Antriebsstranges zu einer größeren Reichweite.

Schnellladen in nur einer Stunde

Komplett entleert lässt sich die Batterie in den Stromsystemen der meisten Länder mit einer Ladezeit von maximal acht Stunden - quasi über Nacht - an der Haushaltssteckdose oder Ladestation wieder voll aufladen.

 

Wer die Freiheit haben möchte, sein Fahrzeug schnell aufzuladen, kann das Fahrzeug optional mit einer Schnellladefunktion ausrüsten lassen. Der 22-kW-Bordlader ermöglicht es, die Batterie komplett entleert in weniger als einer Stunde voll aufzuladen. Voraussetzung dafür ist ein Starkstromkabel, mit dem man das Fahrzeug an öffentlichen Schnellladestationen oder an einer sogenannten Wallbox zu Hause oder in der Firma laden kann.


Frisches Grün, ein Designpaket und noch mehr Farben

Das neue Modell zeigt sich mit einem größeren Kühlergrill und integriertem „Electric Drive“-Logo, stylischen Tageslicht-LEDs unterhalb der Scheinwerfer, verbreiterten Türschwellern und einigen Modifikationen am Heck deutlich dynamischer als sein Vorgänger. Serienmäßig gibt es den neuen E-Smart außerdem in sämtlichen verfügbaren Smart-Farben und Farbzusammenstellungen, die auch für die Diesel- und Benziner-Modelle zur Verfügung stehen.

Mit dem neuen frischen Grün wird der elektrische Fahrspaß besonders sichtbar. Das „Electric Drive“-Designpaket beinhaltet kristallweiße Body-Panels, weiße Alufelgen, eine grün lackierte Tridionzelle und grüne Spiegelkappen sowie zahlreiche grüne Akzente im Innenraum, die in reizvollem Kontrast zu den schwarzen Sitzen stehen.

Perfekt und umfangreich ausgestattet

Die Ausstattung des neuen Smart Fortwo Electric Drive ist umfangreich. Highlight ist die vollautomatische Klimaanlage mit Pollenfilter und Vorklimatisierung. Wie bei der zweiten Generation lässt sich das Fahrzeug zur einprogrammierten Abfahrtszeit je nach Bedarf vorkühlen oder beheizen, wenn es mit einem Stromnetz verbunden ist. Neu ist die Möglichkeit, die Vorklimatisierung über das Internet oder ein Smartphone zu jedem beliebigen Zeitpunkt selbst zu starten.

Zur Standardausstattung gehören ferner elektrische Fensterheber und elektrisch verstellbare Außenspiegel, ein Lederlenkrad, ein Lederschaltknauf, das Entryline-Radio, eine Servolenkung, 9-Speichen-Leichtmetallräder und eine Gepäckabdeckung. Wie schon beim Vorgängermodell stehen neben dem serienmäßigen Volldach auch ein Glasdach und eine Cabrio-Version zur Verfügung.

Der serienmäßige Bordcomputer beinhaltet einen Reiserechner, der die verbleibende Reichweite anzeigt. An zwei Rundinstrumenten lassen sich wie beim Vorgängermodell der Ladezustand der Batterie und die genutzte beziehungsweise rekuperierte Energie ablesen. Als Option stehen ein Navigationssystem und ein 3-Speichen-Lederlenkrad zur Verfügung.

 

Clevere App für Infotainment mit Smartphones

Für das iPhone entwickelte Smart eine eigene Drive App. Zusammen mit dem Smart-Kit und „Cradle for the iPhone“ (Halterung, Steuerungseinheit und Mikrofon) verwandelt sich das Handy in einen multimedialen Bordcomputer. Die „Smart Drive App for the iPhone“ besticht mit allen wichtigen Features, die während einer Fahrt gebraucht werden: Telefonieren über Freisprechanlage, umfangreiches eigenes Musikrepertoire und Internet-Radio sowie cleveres Navi mit eigenem Smart-Touch. Hinzu kommen pfiffige Extras, wie zum Beispiel ein Car Finder, der immer wieder den Weg zum geparkten Auto weist.


Als stilvolle und funktionelle Halterung mit Steuereinheit und Mikro¬fon dient das „Smart Cradle for the iPhone“: Es lädt das iPhone und funktioniert gleichzeitig als Freisprechanlage, die zur Tonwieder¬gabe die Lautsprecher des Radios nutzt und es bei Anrufen automatisch stumm schaltet.

Connected Services: Immer wissen, wie weit man kommt

Speziell für den Smart Fortwo Electric Drive lässt sich die Drive App mit einem weiteren maßgeschneiderten Funktionsumfang tunen. Aber auch über ein Webportal kann der Besitzer vom PC zu Hause aus oder mit jedem modernen Smartphone den aktuellen Ladezustand oder die SmartCharging-Ladekonfiguration bequem kontrollieren und steuern.

Die sogenannte „Vehicle-Homepage“ bietet jedem Smart Fortwo Electric Drive-Kunden der dritten Generation die Möglichkeit, sich die Reichweite visuell ansprechend auf einer interaktiven Karte mit 3D-Ansichten darstellen zu lassen. Passend zur aktuellen Batterieladung werden alle erreichbaren Ziele angezeigt. Auch die erreichbaren öffentlichen Ladesäulen kann man auf einen Blick erfassen.

Liegt ein gewünschtes Ziel außerhalb der Reichweite, besteht die Möglichkeit, über die „Vehicle-Homepage“ rasch zu prüfen, wie viel Batterieladung noch zusätzlich benötigt wird. Die Reichweitendarstellung berücksichtigt dabei unter anderem die Topographie und das Routenprofil. Reizvoll ist die intuitive grafische Darstellung, die sich mit 3D-Ansichten und Satellitenbildern kombinieren lässt.

Informationen über Ladezustand und Reichweite lassen sich unter anderem per E-Mail oder Twitter Nachricht zusenden. Sobald sich eine gewünschte Reichweite mit der aktuellen Ladung erreichen lässt, wird der Fahrer benachrichtigt.

Aufladen über das Internet

Über einen handelsüblichen Powerline-Adapter (Homeplug AV) lässt sich der Smart Fortwo Electric Drive mit dem Internet zuhause verbinden und eröffnet so Möglichkeiten für SmartCharging. Nach Eingabe der geplanten Abfahrtszeit im Fahrzeug oder im Webportal wird das Fahrzeug batterieschonend und wirtschaftlich vollgeladen und steht vorklimatisiert für die Abfahrt zur Verfügung. Die Vorklimatisierung lässt sich auch bequem per Web aktivieren, wenn die Abfahrt kurz bevorsteht.

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