VW Golf 8: Voll mit neuer Technik - und einfach zu bedienen

, 18.03.2020


Richtig zu beeindrucken weiß der neue VW Golf 8 mit seinem hochmodernen, voll digitalisierten Innenraum und zahlreichen Features, die es so noch nicht in der Kompaktklasse gibt. Diese Vielzahl an nützlichen Funktionen sorgt für ein deutliches Plus an Komfort, stehen allerdings nur wenigen Knöpfen gegenüber - das könnte abschrecken. Doch keine Sorge: So modern all das klingt, so einfach lässt sich das gesamte System des VW Golf 8 bedienen, wenn nicht sogar noch einfacher als zuvor. Mehr noch: Der neue Golf ist stets online - und das sogar kostenlos.

Schlüsselsuche adé: Smartphone öffnet und startet den VW Golf 8 im Handumdrehen 

Der Einstieg in den VW Golf 8 kann selbstverständlich altbewährt über einen herkömmlichen Fahrzeugschlüssel erfolgen, den es nach wie vor gibt. Noch einfacher: Der Fahrer hält sein Smartphone in die Nähe des Türgriffs und legt das Smartphone anschließend in der Mittelkonsole ab, um den Motor zu starten. All das funktioniert ohne Mobilfunkverbindung, es ist lediglich ein kompatibles Smartphone von Samsung erforderlich. Ein weiterer Vorteil des digitalen Schlüssels: Sollen Familienmitglieder oder Arbeitskollegen mit dem Golf fahren, braucht der Inhaber den mobilen Schlüssel nur an das entsprechende Smartphone zu senden. Bis zu acht mobile Schlüssel gibt es kostenlos.

Innenraum: Voll digital - der VW Golf 8 steht richtig gut da

Im Innenraum des VW Golf 8 fällt als erstes die große Display-Landschaft auf. Die Basis dafür bildet das voll digitalisierte Cockpit mit einem 10,25 Zoll beziehungsweise 26,0 Zentimeter großen Display und in der Mitte des Armaturenbrettes ein ebenfalls serienmäßiges Infotainment-System mit einem 8,25 Zoll beziehungsweise 21,0 Zentimeter dimensionierten Touchscreen samt edler Glasoberfläche. Optional gibt es den Touchscreen in der Mitte des Armaturenbrettes in 10,0 Zoll beziehungsweise 25,4 Zentimeter Durchmesser.

Die hochauflösenden Displays bestechen durch scharfe Grafiken und das Infotainment-System ist intuitiv bedienbar wie ein Smartphone. So kann der Nutzer zum Beispiel die Kacheln auf dem Bildschirm durch ein längeres Tippen ganz nach seinem Geschmack verschieben und individuell anordnen und darüber hinaus Schnellwahltasten belegen, die zum Beispiel aus der Navigation direkt zum Media-Menü führen.

Das voll digitalisierte Cockpit des neuen Golf lässt sich derweil mit einem simplen Knopfdruck nach den eigenen Vorstellungen einrichten, zum Beispiel über die „View“-Taste des Lenkrades mit einer klassischen Anzeige von Tacho, Drehzahlmesser und Kilometerzähler oder einer großen Navigationskarte im direkten Blickfeld. Ebenfalls neu: ein Head-up-Display, bei dem Informationen wie Geschwindigkeit, Meldungen der Fahrerassistenzsysteme und Navigationshinweise direkt in die Windschutzscheibe projiziert werden.

Die Möglichkeiten, die der VW Golf 8 zur Individualisierung bietet, sind umfangreich. Wer an Smartphones gewöhnt ist, findet sich sofort zurecht. Ältere Personen, die sich nicht mit der Konfiguration befassen möchten, brauchen keine Angst zu haben: Die wichtigen Funktionen sind im Standard-Setup übersichtlich hinterlegt und schnell abrufbar. Es lässt sich durch die Einstellungen nichts zerstören und es wird niemand gezwungen, alles derart individuell einzurichten.

Spürbarer Bedienkomfort im VW Golf 8: Einfach streichen oder sprechen

Der Bedienkomfort steigt im VW Golf 8 spürbar. Beispiel Klimaanlage: Die Temperatur wird über einen fest eingebauten Touchslider geregelt, das heißt  einfach mit dem Finger nach links oder rechts wischen und es wird kälter oder wärmer. Klassisch geht es auch: Durch Tippen auf die rote oder blaue Fläche der Taste ändert sich die Temperatur in Schritten von 0,5 Grad.

Noch bequemer erfolgt die Steuerung allerdings über die neue, natürliche Sprachsteuerung, mit der sich alle wesentlichen Funktionen des Infotainment-Systems, der Navigation, das Telefon und das Radio bedienen lassen, ohne sich durch Menüs auf dem Touchscreen klicken zu müssen. Einfach das System per Ansprache mit „Hallo Volkswagen“ aktivieren und dann genügt zum Beispiel der Befehl „Nach Berlin“, damit das Navigationssystem die Route nach Berlin berechnet. Damit es im Innenraum wärmer wird, recht die Ansage  „Mir ist kalt“. Das System erkennt sogar, ob der Befehl vom Fahrer oder Beifahrer kam und regelt die Temperatur nur für diese Person. Beim Befehl „Es stinkt“ aktiviert der Golf direkt die Umluft.

Vorbei sind die Zeiten, in denen umständlich verschiedene Paramater der Klimaanlage justiert werden müssen. Über das neue, flott erreichbare Menü „Smart Climate“ lassen sich vorkonfigurierte Szenarien mit einem Touch oder - und das geht richtig schnell - per Sprachsteuerung aktivieren. Es sind die Funktionen „Freie Sicht“ (Scheiben beschlagfrei machen), „Füße wärmen“ (wärmere Luft in den Fußraum), „Hände wärmen“ (wärmere Luft über die Ausströmer der Schalttafel), „Füße kühlen“ (kältere Luft in den Fußraum) und „Frische Luft“ (kühle Brise durchströmt den Innenraum). So einfach ging es in der Tat noch nie.

Auch für das Panoramadach des VW Golf 8 gelangen Slider zum Einsatz - und die Bedienung war noch nie so leicht: Zum Öffnen des Daches einfach nach hinten streichen und zum Schließen nach vorne.

Komfortabel: Wenn sich der VW Golf 8 automatisch auf den Fahrer einstellt

Die Digitalisierung des VW Golf 8 bietet die Möglichkeit, dass jeder Fahrer den Wagen auf seinen ganz eigenen Geschmack abstimmt. Diese personalisierten Einstellungen werden im Wagen und via Cloud gespeichert, um sie nach einem Fahrer- respektive Fahrzeugwechsel wieder abzurufen. Das heißt der Fahrer steigt ein und das Auto stellt sich auf ihn, andere Familienmitglieder oder Kollegen ein. Dazu gehören zum Beispiel die Anzeigen des digitalen Cockpits, die Sitzposition, die Einstellungen der Außenspiegel und der Klimaanlage und das Ambientelicht. Wechselt der Fahrer zum Beispiel in ein anderes Auto von Volkswagen mit dieser Technologie, passt das Fahrzeug dort ebenfalls alles sofort und automatisch individuell an.

Hilfreiche Online-Funktionen: Das große Plus im VW Golf 8

Im VW Golf 8, der stets online ist, bringt Volkswagen die Konnektivität auf ein höheres Level. Das reicht von der Navigation mit Echtzeit-Verkehrsinformationen und automatischen Kartenaktualisierungen über Medien-Streaming und Webradio bis hin zur Nutzung des Smartphones als Fernbedienung für eine Vielzahl an Fahrzeugfunktionen wie Parkposition, Fahrdaten, Online-Diebstahlwarnanlage und viele mehr. Die Datenkosten zur Nutzung der zahlreichen Online-Dienste und -Funktionen übernimmt Volkswagen; ausgenommen sind hier nur das Media-Streaming, das Webradio und der WLAN-Hotspot.

Nur einige weitere, interessante Beispiele für das immense Funktionsspektrum des VW Golf 8: Routen lassen sich zu Hause am Smartphone, Tablet, Notebook oder PC planen und flott über das Internet an den Golf schicken. Eltern können sich auf ihrem Smartphone wiederum anzeigen lassen, wie schnell ihre Kinder unterwegs sind oder ein bestimmtes Gebiet verlassen.

Um Smartphone-Apps und Inhalte wie zum Beispiel Musik, Karten, und Hörbücher über den Touchscreen des Fahrzeugs bedienen zu können, lassen sich Smartphones über „Android Auto“, „Apple CarPlay“ und „MirrorLink“ ohne Kabel verbinden - im VW Golf 7 war dazu noch ein Kabel erforderlich. Die Bluetooth-Verbindung wird automatisch aktiviert, sobald der Fahrer mit seinem Smartphone in den Golf einsteigt. Die Insassen an Bord des VW Golf 8 können zudem ihr Smartphone, Tablet, Notebook und ähnliche Geräte über einen WLAN-Hotspot mit dem Internet verbinden. In der Mittelkonsole befindet sich außerdem eine induktive Ladeschale für Smartphones, die das Aufladen ohne Kabel ermöglicht. Darüber hinaus befinden sich vorne und im Fond jeweils zwei USB-C-Anschlüsse an Bord.

Als Novum sind die Systeme im  VW Golf 8 erstmals nicht nur update-, sondern in vielen Fällen auch upgradefähig. So können Käufer später entscheiden, ob sie zum Beispiel die automatische Distanzkontrolle „ACC“, den Fernlichtassistenten „Light Assist“, die Navigation, „App-Connect“ (Smartphone-Apps einbinden), einen WLAN-Hotspot und die online-basierte Sprachbedienung nachträglich erwerben und aktivieren. Alles komfortabel über das Auto, ohne einen lokalen VW-Händler aufsuchen zu müssen. Ohne zusätzliche Kosten gibt es im „In-Car Shop“ Add-ons wie „We Park“ (bargeldlos Parken in aktuell bereits 134 deutschen Städten), „We Experience“ (optionale Tipps zu individualisierten Angeboten von Restaurants, Shops oder Tankstellen entlang der Route) oder „Amazon Alexa“ zu aktivieren.

Ein Blick in die nahe Zukunft des VW Golf 8: Alexa steuert aus dem Auto die Geräte zu Hause

Bereits in naher Zukunft lassen sich im VW Golf 8 fahrzeugbezogene Funktionen und sogar kompatible Smart-Home-Geräten in der eigenen Wohnung aus dem Auto über den Sprachdienst „Alexa“ steuern. Zu den Funktionen gehören unter anderem eine Suche nach interessanten Orten (Point of Interest, POI) wie Gastronomie, Unterkünfte, Parkhäuser etc. und deren Eingabe in die Navigation sowie die Regelung der Lautstärke. Darüber hinaus wird das bereits aus dem Wohnungsumfeld bekannte Funktionsspektrum abrufbar sein. Dazu zählen beispielsweise Wetterinfos, Nachrichten, Öffnungszeiten und die Steuerung des Smart Homes. So reicht im Auto ein Befehl wie „Alexa, schalte das Licht im Wohnzimmer ein“, um zu Hause die entsprechende Funktion zu aktivieren.

Motoren: So sparsam startet der VW Golf 8 durch

Das Motorenprogramm für den VW Golf 8 beinhaltet Benzin-, Diesel-, Erdgas- (CNG), Mild-Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Antriebe. Nach dem Anlauf aller Motoren wird das Leistungsspektrum zwischen 66 kW/90 PS und über 221 kW/300 PS liegen. Aktuell lässt sich der neue Golf mit fünf Antriebsversionen konfigurieren: zwei Benzinmotoren (TSI mit 96 kW/130 PS und 110 kW/150 PS), einem neuen Mild-Hybridantrieb (eTSI mit 110 kW/150 PS) und zwei Dieselmotoren (TDI mit 85 kW/115 PS und 110 kW/150 PS).

Sparsam sind die neuen Motoren: Die Benziner kommen auf einen durchschnittlichen Spritverbrauch von 4,7 bis 5,0 Liter auf 100 Kilometern (CO2-Ausstoß 110 bis 115 g/km), der Mild-Hybrid auf 4,6 bis 4,8 Liter je 100 Kilometer (CO2-Ausstoß 106 bis 111 g/km) und die Diesel auf 3,5 bis 3,8 Liter (CO2-Ausstoß 91 bis 100 g/km). Wie sich der neue Mild-Hybrid in Praxis macht, zeigt der VW Golf 8 Test.

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