Winterreifen-Spezialist Nokian: Vianor ist ein Geheimnis des Erfolges

, 22.11.2012


Der global führende Winterreifen-Spezialist Nokian drängt über seine Handelskette „Vianor“ weiter erfolgreich auf den Markt und eröffnete jetzt seine 1.000ste Filiale. Noch beindruckender: Nach der Reifenmesse im Juni 2012 startete Vianor fast jeden Tag mit einer neuen Niederlassung, die nicht nur den Verkauf von Nokian-Reifen durchführen, sondern auch die Pneus anderer führender Hersteller und Autoteile offerieren und darüber hinaus ganz im Sinne der umfassenden Kundenbetreuung einen umfangreichen Auto-Service anbieten.


Vianor gilt als Speerspitze von Nokian beim Verkauf und trägt bedeutend zum Erfolg der finnischen Reifenmarke bei. Der Name „Vianor“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „nordische Straße“. In Skandinavien, der Heimat von Nokian, herrschen insbesondere im Winter äußerst vielseitige Wetterbedingungen, so dass die Finnen 1934 den weltweit ersten Winterreifen entwickelten. Nokian selbst wurde bereits 1898 gegründet.

Heute offeriert Nokian ein umfangreiches Produktportfolio, das von Reifen für Pkws über SUVs und Performance-Fahrzeuge bis hin zu Lieferwagen und Lkws reicht. Etwa 70 Prozent seines Gesamtumsatzes erzielt Nokian mit Winterreifen, die sich in zahlreichen unabhängigen Tests erfolgreich behaupten konnten. Gleiches gilt für die ebenfalls von Nokian produzierten Sommerreifen.

Die Vianor-Kette will das Wachstum von Nokian Reifen wesentlich vergrößern und ist bereits die größte Reifenkette in Skandinavien, Russland und der Ukraine. Als Hauptmärkte von Nokian gelten Skandinavien, Russland und die anderen GUS-Staaten, Zentral- und Osteuropa und Nordamerika. Die Testsiege der Nokian-Reifen erhöhten das Interesse von Verbrauchern und Handel an Vianor in Deutschland und Zentraleuropa. Deutschland gilt dabei als größter Winterreifenmarkt der Welt - sicherlich auch bedingt durch die Winterreifenpflicht. Selbstverständlich sind Nokian-Reifen nicht nur bei Vianor erhältlich, sondern ebenfalls bei gut sortierten Reifenhändlern.

Mit Franchising zum großen Erfolg

Die meisten Vianor-Outlets gehören Franchise-Partnern, einige Niederlassungen betreibt Nokian allerdings auch selbst. Seinen Franchise-Partnern bezahlt Viano unter anderem das umfassende Branding und Marketing, die Vianor-Kleidung und vieles mehr. Das sind keine unerheblichen Kosten die Vianor da übernimmt und so zum Erfolg seiner Partner beiträgt. Sogar eine Franchise-Gebühr entfällt. Dafür erwarten die Finnen, dass ihre Partner etwa 50 Prozent ihrer Umsätze mit Nokian-Reifen erzielen.

Mittlerweile besitzt Vianor Verkaufsstellen in 24 Ländern. Von den 1.000 Filialen befinden sich aktuell 15 Outlets in Deutschland. Bis Ende 2012 sollen noch drei weitere Niederlassungen alleine in Deutschland hinzukommen. Vianor Master Franchisee in Bayern und Baden-Württemberg ist die Reifen Straub GmbH mit ihrem Eigentümer Eugen Straub, dem außerdem das Vianor-Outlet in Friedrichshafen gehört. Friedrichshafen bringt durch seine Lage dicht an den Grenzen zu Österreich und der Schweiz und seinem wechselhaften Wetter mit schneereichen Wintern durchaus gute Voraussetzungen mit für den Verkauf von Winterreifen.


Rund 500.000 Reifen und ca. 25.000 Felgen hält Reifen Straub in seinem Logistik-Center bereit. Sollte beispielsweise in einem Outlet von Straub eine bestimmte Reifengröße nicht verfügbar sein, so ist diese zum Vorteil des Kunden mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits am nächsten Morgen der Fall. Dazu punktet Reifen Straub wie auch die anderen Vianor-Niederlassungen, neben dem Reifenservice durch Autodienstleistungen, wie zum Beispiel Achsvermessung, Stoßdämpfer-Service, Klimawartung sowie Auspuff- und Bremsen-Service.

Mehr Sicherheit: Profiltiefenanzeiger und Aquaplaning-Warnung

Die Reifen von Nokian zeigen ihre Qualität besonders bei Schnee, hartem Klima sowie anspruchsvollen Fahrsituationen und bringen nachhaltigen Zusatznutzen. Daneben produziert Nokian speziell für das deutsche Wetter und die hohen Geschwindigkeiten auf den deutschen Autobahnen entwickelte Reifen.

Darüber hinaus setzt Nokian auf Effizienz zum Einsparen von Sprit, Fahrsicherheit und Umweltfreundlichkeit bei der Herstellung. Zum Besiegen des Winters tragen beispielsweise spezielle Lamellen zur Verbesserung des Grips auf nassem Eis, polierte Rillen zum Herausschleudern von Schnee, Matsch und Wasser, aber auch Techniken zur Geräuschdämmung zur Steigerung des Fahrkomforts bei. Nokian ist so überzeugt von seinen Reifen, dass Kunden diese quasi 14 Tage lang Probe fahren können. Wem die finnischen Gummis nicht gefallen, kann diese während der Probezeit zurückgeben.

Ein Winter-Profiltiefenanzeiger mit Schneeflocke im Nokian WR-Winterreifen gibt die Profiltiefe als Zahl von 8 bis 4 in Millimetern an. Die Schneeflocke bleibt bis zu 4 Millimetern sichtbar. Wenn sie verschwindet, sollte der Fahrzeugbesitzer seine Winterreifen erneuern. Der Profiltiefenanzeiger von Nokian in den Sommerreifen zeigt dem Autofahrer die Profiltiefe einfach als Zahl von 8 bis 2 an. Ein Aquaplaning-Warnanzeiger darin warnt mit einem Tropfensymbol vor Aquaplaning-Gefahr. Bei nur noch vier Millimetern Restprofil verschwindet das Symbol und weist so auf ein erhöhtes Risiko hin - bislang ein Alleinstellungsmerkmal unter den Reifenherstellern.

Testsieger: 99 von 100 Punkten auf Schnee

Renommierte Medien kürten Nokian zum Sieger ihrer Winterreifen-Tests 2012, wie zum Beispiel die „Auto Bild“, die „auto motor und sport“ und die „AUTOStraßenverkehr“ mit den Bestnoten „Vorbildlich“, „Sehr empfehlenswert“ und „sehr gut“. Testsieger wurden Nokian-Reifen bei über 20 Winterreifen-Tests der Auto-Zeitschriften in Deutschland und Europa in diesem Winter. Bestnote „gut“ bekommen die finnischen Pneus von ADAC und „test Stiftung Warentest“.


Der Pkw-Reifen Nokian WR A3 soll beispielsweise durch seine vorbildliche Handlingeigenschaften auf verschneiter, nasser und trockener Strecke, stabile Seitenführung und präzises Lenkansprechen, kürzeste Nass- und Trockenbremswege und niedrigen Kraftstoffverbrauch bestechen, so die „Auto Bild“, während die „auto motor und sport“ den Nokian WR D3 für seine Leistungen auf Schnee, den kurzen Bremsweg auf Trockenheit und ein ausgewogenes Fahrverhalten lobt. Bei der Schneewertung holte der Nokian WR D3 sogar die fulminante 99 von 100 Punkten. Obwohl ein Premium-Reifen, gehört der Nokian WR D3 noch nicht einmal zu den teuersten Reifen im Feld.

Schnelle Winterreifen für 270 km/h

Speziell für hohe Geschwindigkeiten auf der Autobahn und die deutschen Wetterverhältnisse entwickelten die Finnen den Nokian WR, den es von 13 bis 20 Zoll für die Geschwindigkeitsklassen T bis W (190 - 270 km/h) gibt. Den mit 270 km/h schnellsten Winterreifen brachte Nokian 2002 auf den Markt und entwickelte diesen stetig weiter. 2007 folgte der Nokian WR G2, der wegen seines Griffs und seinem Schutz vor Schneematsch-Aquaplaning glänzt.

331,6 km/h waren es mit einem Nokian Hakkapeliitta Spike-Reifen im Format 255/35 R20, mit dem der Finne Janne Laitinen am 6. März 2011 in einem Audi RS6 einen Guinness-Weltrekord beim Fahren auf Eis aufstellte. Am 17. März 2012 folgte auf Nokian Hakkapeliitta 7 Spike-Reifen ein neuer Rekord mit Elektroautos auf Eis mit 252,09 km/h.

Nokian Tyres erzielte 1,456 Milliarden Euro Umsatz in 2011

Nokian zählt zu den profitabelsten Reifenherstellern und erwirtschaftete 2011 einen Umsatz von 1,456 Milliarden Euro. Für diesen Erfolg verantwortlich zeichnen unter anderem das margen- und wachstumsstärkere Winterreifengeschäft sowie die Selbstbeschränkung auf den Ersatzmarkt. In Zahlen ausgedrückt soll die Gewinnmarge von Nokian bei etwa 25 Prozent liegen, während es bei anderen Reifenherstellern oftmals nur etwa 15 Prozent sein dürften.

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