24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring: Mit Vollgas durch das Wochenende

, 16.06.2010

24 Stunden: Das Großspektakel beginnt wahrlich spektakulär

Das Wetter in der Eifel ist unberechenbar. Doch als sich um 12.30 Uhr die rund 200 qualifizierten Rennwagen zur Startaufstellung begeben, zieht der Nebel von dannen und die Sonne zeigt sich - trocken soll das Wetter in diesem Jahr bis zum Ende bleiben. Gefahren wird bei dem Rennen auf der Grand-Prix-Strecke und der berüchtigten Nordschleife als eine der schwierigsten Rennstrecken der Welt. Eine Runde ist genau 25,378 Kilometer lang.


Bereits die Rennwagen in der Startaufstellung ziehen jeden Betrachter in den Bann: BMW M3 GT2, Lexus LFA, Ferrari F430 GTC, Porsche GT3 Hybrid, Porsche 911 GT3 R, Audi R8 LMS, Aston Martin V12 Vantage, Dodge Viper und viele weitere heißblütige Sportwagen. Dazu kommen etliche Privatteams, die mit ihren oftmals kompakten Rennsemmeln ebenfalls zum besonderen Flair beitragen und denen ich höchsten Respekt zolle - das sind die Teams, die jeden Cent zusammenkratzen, um einfach dabei sein zu können und die 24 Stunden durchzuhalten, die Mechaniker kostenlos arbeiten und mit vollem Eifer dabei sind.

Dieser Breitensportcharakter macht das Flair des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring ebenfalls aus, wenn Audi R8 und Porsche GT3 mit namhaften Profis am Steuer im selben Rennen wie Renault Clio und Ford Fiesta mit Amateuren fahren - allerdings in unterschiedliche Klassen unterteilt.

Absoluter Kult ist der Opel Manta von Kissling Motorsport, der stilecht mit einem Fuchsschwanz an der Antenne bestückt ist und mit seinem Relikt der 1980er-Jahre den Spaßfaktor lebt. Die Fahrer und Teams kommen aber nicht nur aus Deutschland, Mitteleuropa oder Großbritannien, sondern auch aus Skandinavien, Nord- und Südamerika, Russland, Japan und sogar aus Australien sowie Neuseeland.


Die Stimmung ist locker, doch das Rennen wird ernst genommen. BMW, Volkswagen, Aston Martin und Lexus sind beispielsweise mit ihren Werksteams vertreten, Porsche und Audi mit Kundenteams und namhaften Fahrern. Unter den Fahrern befinden sich keine geringeren Rennfahrergrößen, wie zum Beispiel Mattias Ekström, Timo Scheider, Hans-Joachim Stuck, Andy Priaulx und Uwe Alzen. Die Liste bekannter Namen würde sich problemlos fortsetzen lassen, aber den Rahmen sprengen.

In der Startaufstellung erblicke ich allerdings auch Aston Martin-Boss Dr. Ulrich Bez in voller Rennmontur bei seinem sechsten 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife mit dem neuen Rapide, der noch einmal vor dem Marktstart im Extremeinsatz auf Herz und Nieren geprüft wird. Ein wenig weiter steht vor dem VW Scirocco GT24 CNG Volkswagen-Vorstand Dr. Ulrich Hackenberg, der ebenfalls aktiv mitfährt.

Wie lang die Startaufstellung mit den rund 200 Rennwagen ist, lässt sich nur schwer vorstellen; denn das Ende kann man nicht mehr sehen und dürfte bis zur Döttinger Höhe reichen, die ein gutes Stück entfernt liegt.

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