Skoda Octavia III 2.0 TDI Test: Große Klappe und viel dahinter

, 12.05.2013


Platz ohne Ende, moderne Volkswagen-Technik und Mittelklasse-Qualitäten zum bezahlbaren Preis eines Kompaktwagens - diese Attribute beschreiben seit jeher den Skoda Octavia, der nun in der 3. Generation bereits ab 15.990 Euro antritt. Doch die Kunden sind anspruchsvoller geworden und erwarten einen echten Mehrwert. Kann der neue Octavia die hohen Erwartungen erfüllen und muss er Abstriche machen, um seiner Konzernmutter Volkswagen nicht die Kunden abzujagen? Wir testeten den 150 PS starken Skoda Octavia 2.0 TDI DSG in der mittleren, besonders beliebten „Ambition“-Ausstattung, um der Frage auf den Grund zu gehen.

Die neue Octavia-Generation erweist sich, so Skoda, als aktuell größte Limousine im Kompakt-Segment. Im Grunde genommen ist der Octavia mit seinen Maßen der Kompakt-Klasse bereits entwachsen: Im Vergleich zu seinem Vorgänger nahm der Tscheche deutlich in Länge und Breite zu. Das neue Modell ist 4,659 Meter lang (plus 9 Zentimeter) und 1,814 Meter breit (plus 4,5 Zentimeter. Mit den Maßen läuft der neue Octavia dem Golf-Bruder VW Jetta, ebenfalls eine Stufenheck-Limousine, den Rang ab, misst der Jetta „nur“ 4,644 Meter in der Länge und 1,778 Meter in der Breite.

Nie zuvor kam ein Skoda Octavia so dynamisch und zugleich so zeitlos-elegant auf die Straße wie die dritte Generation des Bestsellers. Dabei verzichtet der Octavia auf dekorativen Schnickschnack und besticht durch Klarheit und scharfe Linien.

Insbesondere die Front zieht die Blicke auf sich: Der Kühlergrill zeigt einen fein gezeichneten Chrom-Rahmen und wird von vertikal angeordneten Lamellen geformt. Weitere Akzente setzen die ausdrucksstarken Scheinwerfer und der große untere Lufteinlass. Die Seitenansicht des neuen Octavias wirkt darüber hinaus deutlich dynamischer als beim Vorgänger, wozu unter anderem die weit nach hinten gezogene C-Säule beiträgt.

Ungeahnte Größe: Der riesige Kofferraum

Die große Überraschung befindet sich im Heckbereich, was eine Stufenheck-Limousine nicht sofort vermuten lässt: Die Heckklappe öffnet sich samt Heckscheibe und gibt auf diese Weise eine große, breite Ladeöffnung frei, um den Octavia sogar mit Kisten relativ bequem be- und entladen zu können. Einzig die hohe Ladekante wirkt etwas störend.

Ob für Einkäufe oder andere große Besorgungen: Familien und Außendienstmitarbeiter brauchen Platz im Auto. Das Ladevolumen ist beim Octavia riesig und markiert mit 590 Litern den aktuell besten Wert im Segment der Kompakt-Limousinen. Um ein Gefühl für diese Zahl zu entwickeln: Der große Audi A6 kommt als Limousine ohne umgeklappte Rücksitze nur auf 530 Liter, beim VW Jetta sind es 510 Liter und beim VW Golf sogar nur 380 Liter.

Erstmals lässt sich beim Skoda Octavia die Rücksitzbank vom Kofferraum aus per Knopfdruck umklappen, wodurch das Ladevolumen auf 1.580 Liter steigt - im Vergleich zum Vorgänger ein großes Plus von 125 Litern. Mit einer komplett ebenen Ladefläche bei umgelegten Rücksitzen könnte der ansonsten beeindruckende Kofferraum noch mehr punkten. Als praktisch erweist sich die Ladeluke in der Rücksitzlehne.

Wer kennt beim spontanen Besuch eines schwedischen Möbelhauses nicht das Problem das noch flach verpackte, aber lange Regal im Auto unterbringen zu können. Durch die ebenfalls umklappbare Beifahrersitzlehne gehört das Problem in dieser Stufenheck-Limousine der Vergangenheit an, ohne auf einen Kombi zurückgreifen zu müssen.

Der neue Octavia erweist sich im Detail als echtes Cleverle: Der auf den ersten Blick wie ein herkömmlicher Teppichboden aussehende Bodenbelag lässt sich umdrehen und gibt dann eine gummibeschichtete, schmutzabweisende Fläche preis, die sich hervorragend für schmutzige Ladegüter wie Gartenpflanzen, verdreckte Schuhe nach einem Ausflug oder nasse Skistiefel eignet.

Als weitere nützliche Details erweisen sich im Kofferraum die Taschenhaken, die Verzurrösen, die Ablagefläche in der Seite, Netze zum Fixieren kleinerer Utensilien und die sogenannten Cargo-Befestigungselemente, die sich platzsparend zusammengefaltet seitlich im Kofferraum befinden und bei Bedarf auseinandergefaltet und aufgestellt werden, um beispielsweise Kisten vor dem Herumrutschen zu fixieren.

Antrieb: Ein ambitionierter Typ mit wenig Durst

Für den Vortrieb unseres Testwagens sorgt der stärkste Diesel-Motor des neuen Octavias: der aufgeladene 2.0 TDI mit „Green tec“ (Start-Stopp-Automatik und Bremsenergie-Rückgewinnung). Der Top-Diesel generiert 150 PS von 3.500 bis 4.000 Touren und ein maximales Drehmoment von 320 Nm, das zwischen 1.750 und 3.000 U/min zur Verfügung steht. Die Kraftübertragung an die Vorderräder erfolgt nahezu unauffällig über ein automatisches 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG).

Der 2.0-Liter-TDI hat leichtes Spiel mit dem Octavia, bietet stets genügend Kraft und gibt sich beim Verbrauch bescheiden. Dank des früh anliegenden, satten Drehmomentes zeigt sich der Turbo-Diesel ebenso durchzugsstark und mit viel Fahrspaß auch außerhalb der Stadt. In Zahlen ausgedrückt: Von 0 auf Tempo 100 vergehen mit DSG nur 8,6 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 214 km/h. Dem gegenüber steht, laut Skoda, im Idealfall ein durchschnittlicher Verbrauch von genügsamen 4,5 Litern pro 100 Kilometer. Auch in der Praxis lässt sich der Motor, sicherlich abhängig vom individuellen Fahrstil, verbrauchsarm fahren.

Der kleinere 1.6 TDI mit 105 PS und 250 Nm Drehmoment erweist sich in Verbindung mit DSG noch sparsamer: 3,9 Liter Diesel gibt Skoda im Mittel auf 100 Kilometern an. Während der große Diesel ungetrübten Fahrspaß bietet, endet dieser beim kleinen Selbstzünder hinter dem Ortsausgang.

Fahrbahnunebenheiten federt der Skoda Octavia ordentlich ab, bietet allerdings nicht den ausgefeilten Komfort eines VW Golf VII, wenn dieser mit adaptiven Dämpfern ausgerüstet ist, die für den Octavia leider nicht erhältlich sind und sich entsprechend dem Untergrund anpassen.

Der alltägliche Fahrer eines Octavia 2.0 TDI wird das Kurvenverhalten seiner tschechischen Limousine vermutlich nicht ausreizen. Aber auch auf kurvigen Landstraßen bietet der von der Elektronik sicher auf Kurs gehaltene Octavia Freude. An Bord befindet sich außerdem serienmäßig eine elektronische Differentialsperre (EDS), welche die Traktion verbessert, indem das System beim Durchdrehen eines Rades an der angetriebenen Vorderachse dieses entsprechend abbremst.

Sportlich oder besonders sparsam - alles auf Knopfdruck

Mit der neuen Fahrprofilauswahl namens „Driving Mode Selection“ können Fahrer im neuen Skoda Octavia auf Knopfdruck bestimmte Fahreigenschaften einstellen. Vier Fahrprofile stehen zur Verfügung: „Normal“, „Sport“, „Eco“ und „Individual“. Der „Normal“-Modus erlaubt ein eher gelassenes Fahren. Im „Sport“-Modus ist man etwas agiler unterwegs, wobei die Lenkunterstützung oder die automatische Schaltung des DSG-Getriebes entsprechend direkt und straff eingestellt sind.

Der „Eco“-Modus führt zu einem geringeren Kraftstoffverbrauch, beispielsweise durch niedrigere Schaltpunkte, spätere Gasannahme und eine moderatere Einstellung der Klimaanlage. Im „Individual“-Modus kann sich der Fahrer bestimmte Eigenschaften nach eigenen Wünschen hinterlegen.

Interieur: Immense Größe clever durchdacht

Der neue Octavia bietet Platzverhältnisse, die sonst nur in höheren Klassen zu finden sind. Kein Fahrzeug des Kompaktsegmentes dürfte mehr Innenraumlänge (1,782 Meter), mehr Kniefreiheit (7,3 Zentimeter) und mehr Kopffreiheit hinten (9,8 Zentimeter) bieten. Auch andere Innenraummaße legten in Relation zum Octavia der zweiten Generation deutlich zu: die Kopffreiheit vorne um 0,8 Zentimeter, die Ellbogenbreite vorne um 3,9 Zentimeter und hinten um 2,6 Zentimeter.

Einmal Platz genommen, fällt das in der Tat immense Raumgefühl auf. Eine Person mit 1,90 Metern findet vorne in puncto Bein- und Kopffreiheit ebenso viel Platz vor wie im Fond. Langen Fahrten im Octavia können sogar großgewachsene Menschen auf den Rücksitzen gelassen entgegensehen. Dazu trägt vor allen Dingen der um 10,8 Zentimeter auf 2,683 Meter gewachsene Radstand bei.

Der Innenraum wirkt schlichter als beim aktuellen VW Golf VII, aber dennoch wertig. Softtouch-Oberflächen steigern die Wohlfühlatmosphäre. Den positiven Eindruck unterstreichen Dekorleisten und Chromelemente, wie zum Beispiel am Lenkrad, den Lüftungsdüsen und diversen Bedienelementen. Im nicht direkt sichtbaren Bereich, wie zum Beispiel am unteren Teil des Armaturenbrettes und an Bereichen der Türverkleidungen, gelangt allerdings Hartplastik zum Einsatz, was jedoch gut verarbeitet ist.

Die Türverkleidungen im Fond bestehen ebenfalls aus Hartplastik, was bei Kindern den Vorteil bietet, sich einfach säubern zu lassen. Optional gibt es die Rückseite der Vordersitze in Kunstleder, um unerwünschte Spuren abzuwaschen, die kleine Passagiere manchmal hinterlassen.

Unser Testwagen besitzt zudem das automatische Schließ- und Startsystem „KESSY“ (Keyless-Entry-Start-and-Exit-System). Schnell lässt sich die ideale Fahrposition über das höhen- und längseinstellbare Lederlenkrad und den höheneinstellbaren Sitz finden, um dann nur noch den Startknopf für den Motor drücken zu müssen. Auch der Beifahrersitz lässt sich in der Höhe verstellen. Insgesamt fallen die Sitze bequem aus und besitzen sogar eine einstellbare Lendenwirbelstütze. Die Konturen der Rücksitze könnten allerdings etwas ausgeprägter sein.

Überhaupt besticht der Octavia durch ein übersichtliches Cockpit. Alles lässt sich einfach verstehen. Die Klimaanlage und elektrische Fensterheber samt Einklemmschutz gibt es in der „Ambition“-Ausstattungslinie vorne und hinten serienmäßig. Auf Wunsch lässt sich eine 230-Volt-Steckdose für die Rückseite der vorderen Mittelarmlehne ordern, um beispielsweise ein Notebook oder einen DVD-Player anzuschließen.

Wer mit seiner Familie unterwegs ist, weiß Ablagefächer für die zahlreichen Mitbringsel sehr zu schätzen. Ein Universalhalter für externe Multimediageräte im Cupholder der Mittelkonsole schafft Platz für Mobiltelefon oder iPod. Für die Ablagefächer in den Türen gibt es Abfallbehälter. Kein Mangel herrscht zudem an Flaschenhaltern. Bis zu 8 Flaschen lassen sich in eigens dafür vorgesehenen Haltern unterbringen. Je eine 1.5-Liter-Flasche in beiden Vordertüren, zwei 0.5-Liter-Flaschen in der Mittelkonsole vorne, je eine 0.5-Liter-Flasche in den beiden Hintertüren und optional zwei 0.5-Liter-Flaschen in der heruntergeklappten mittleren Armlehne hinten.

Kaum einen Infotainment-Wunsch offen lässt als Topversion das Radio-Navigationssystem „Columbus“. Die 3D-Navigationsanzeige erfolgt mit einem gestochen scharfen Bild auf einem 8 Zoll großen Touchscreen. „Columbus“ bietet einen DVD-Player, einen Media-In-Anschluss mit Apple-Video-Funktion, acht Lautsprecher, zwei SD-Kartensteckplätze, Bluetooth-Komforttelefonie, Sprachsteuerung, JPEG-Viewer und einen internen 64-GB-Flashspeicher.

Als praktisch erweist sich der Bildschirm mit der von Smartphones bekannten Gestensteuerung und Annäherungssensorik. Nähert sich beispielsweise die Hand dem großen Bildschirm, fahren die Menüs automatisch aus. Ebenso durchdacht: die USB- und die Aux-In-Schnittstellen platzierte Skoda separat unterhalb des Klimabedienteiles. Das verhindert Kabelsalat; denn beim Laden des Telefons wird kein Kabel mehr bis zum Radio hochgeführt.

Ohne Schnickschnack: Sicherheit auf höchstem Niveau

Die Volkswagen-Mutter zeigte sich großzügig und spendierte dem Octavia der 3. Generation zahlreiche neue Komfort-Funktionen - kein verspielter Schnickschnack, sondern Technik für den Menschen. Technik, die Mobilität sicherer und komfortabler macht. Sollte der Fahrer sich beim entspannten Gleiten auf der Straße kurz unkonzentriert verhalten und möglicherweise unbeabsichtigt die Fahrspur verlassen, greift der kamerabasierte „Lane Assistant“ ein und unterstützt den Fahrer beim Halten der Spur, indem das System gegebenenfalls die Lenkung leicht korrigiert. Ohne erkennbare Fahrbahnmarkierungen arbeitet das System nicht.

Von der Videokamera profitiert ebenfalls die im Paket „Traveller Assistant“ enthaltene Verkehrszeichenerkennung, die Tempolimits und weitere Schilder im Display der aktiven Navigation anzeigt - auf unbekannten Strecken nützlich, wenn man sich durch Gespräche mit anderen Insassen nicht sicher ist, ob beispielsweise eine Tempo 70-Zone noch gilt oder bereits wieder schneller gefahren werden darf, um nicht in eine mögliche Radarfalle zu geraten. Beim Skoda Octavia erkennt das System die Verkehrsschilder sofort und zeigt diese nahtlos an.

Komfort auf der Autobahn bietet der adaptive Abstandsassistent (ACC), eine automatische Distanzregelung, die das Auto bis 160 km/h Geschwindigkeit im gewünschten Abstand hinter dem Vordermann hält, indem sie Gas gibt und verzögert. Bei Fahrzeugen mit DSG nimmt das System soweit Einfluss auf den Wagen, dass er je nach Situation bis zum Stillstand abgebremst wird. Die City-Notbremsfunktion leitet derweil bei Geschwindigkeiten bis zu 30 km/h automatisch eine Vollbremsung ein.

Ebenso an Bord befinden sich auf Wunsch eine Müdigkeitserkennung und die automatische Einparkfunktion „Automatic Parking Assistant“, die beim Finden einer geeigneten Parklücke hilft und das Fahrzeug in quer und längs zur Fahrbahn liegenden Parkplätzen automatisch einparkt und aus letzteren auch wieder aus. Der Fahrer braucht nur das Gas- und das Bremspedal zu betätigen. Die Parklücke darf wahrhaftig eng sein; denn dem System genügen lediglich 30 Zentimeter Rangierabstand vorne und hinten.

Darüber hinaus bietet der neue Octavia die automatisierte Lichtfunktionen „Intelligent Light Assistant“, bei der eine Kamera an der Frontscheibe den vorausfahrenden Verkehr und den Gegenverkehr analysiert, um auf Basis dieser Daten das Fernlicht automatisch ein-und auszuschalten.

Im Falle eines Unfalls sorgt ein umfassendes Paket an passiven Sicherheitselementen für den bestmöglichen Schutz von Fahrer und Insassen. Reaktiv schützen bis zu neun Airbags im fein justierten Zusammenwirken mit 3-Punkt-Sicherheitsgurten die Insassen vor Verletzungen. Erstmals gelangen im Octavia Knie-Airbags (serienmäßig) und hintere Seiten-Airbags zum Einsatz.

Fazit:

Der neue Skoda Octavia bietet gegenüber seinem Vorgänger einen echten Mehrwert und läuft seinen Mitbewerbern durch ein deutliches Plus an Raum für Insassen sowie Gepäck zum nach wie vor bezahlbaren Preis den Rang ab. Mit seiner großen Heckklappe bietet die Limousine sogar die praktischen Vorzüge eines Kombis. Moderne Motoren und neueste Assistenz-Systeme von der Volkswagen-Mutter werten den Octavia der 3. Generation weiter auf.

Bereits ab 15.990 Euro ist der Skoda Octavia 1.2 TSI Active mit 86 PS erhältlich und besitzt bereits serienmäßig unter anderem elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, ein Radio und elektrische Fensterheber vorne. Eine Klimaanlage, Parksensoren hinten, eine Geschwindigkeitsregelanlage und ein Musiksystem mit CD-Spieler und SD-Kartenslot kommen erst in der beliebten Ausstattungslinie „Ambition“ hinzu, die mit dem Einstiegsmotor 18.390 Euro kostet.

Im direkten Vergleich kostet der verwandte VW Golf 1.2 TSI mit ebenfalls 86 PS als Viertürer 17.875 Euro, besitzt dafür aber eine Klimaanlage und elektrische Fensterheber hinten, aber kein Radio. Kommen beim Einstiegs-Octavia elektrische Fensterheber hinten und eine Klimaanlage dazu, beträgt der Preis 17.300 Euro. An das immense Platz- und Raumangebot des Octavias reicht der Golf allerdings bei weitem nicht heran, was bei vielen Familien neben dem attraktiven Preis ein wichtiges Kriterium darstellt.

Wer seinen neuen Octavia mit den Assistenz-Systemen ausrüsten möchte, dem sei das Fahrerassistenzpaket „Traveller“, das ab der Ausstattungslinie „Ambition“ erhältlich ist und für den Handschalter 3.290 Euro kostet und in Kombination mit DSG 3.490 Euro. Auf den ersten Blick kein geringer Preis, dafür allerdings umfangreich ausgestattet; denn neben dem Spurhalte-Assistenten, der Verkehrszeichenerkennung, dem Fernlichtassistenten, einem Regensensor und vielem mehr enthält dieses Paket ebenfalls das Radio-/Navigationssystem „Columbus“, das bereits im Paket 2.570 Euro (Handschalter) bzw. 2.770 Euro (DSG) kostet.

Der Octavia III besitzt das Zeug zum nächsten Bestseller und stellt für Skoda das Herz der Marke dar. Rund 32 Prozent der Gesamtverkäufe von Skoda entfielen 2012 auf den Octavia II. Ganze 3,7 Millionen Exemplare verkaufte Skoda bereits vom Octavia seit 1996. Skoda geht davon aus, dass sich beim neuen Octavia zwei Drittel der Kunden für einen Diesel entscheiden werden und ein Drittel für einen Benziner.


Technische Daten Skoda Octavia III 2.0 TDI DSG Ambition:

Antriebsart: Vorderradantrieb | Hubraum: 1.968 cm³ | Leistung: 110 kW/150 PS | Drehmoment: 320 Nm bei 1.750-3.000 U/min | Vmax: 214 km/h | Beschleunigung 0-100 km/h: 8,6 Sekunden | Durchschnittsverbrauch: 4,5 l/100 km | CO2-Emission g/km: 119 | Preis: ab 26.490 Euro

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