Skoda Superb Combi L&K Test: Geheimtipp! Die neue Luxus-Variante

, 02.01.2016


Viele Personen kaufen sich Autos der Luxus-Klasse unter anderem aufgrund des riesigen Platzangebotes und bezahlen dafür viel Geld. Der Skoda Superb Combi Laurin & Klement sorgt ebenfalls für einen immens hohen Komfort - allerdings zu einem bezahlbaren Preis. Es verwundert nicht, dass mittlerweile immer mehr Manager gerne einen Skoda Superb als Dienstwagen nutzen.

In Zahlen ausgedrückt, um ein Gefühl für die Größe zu bekommen: Der neue Skoda Superb Combi ist 4,865 Meter lang, 1,864 Meter breit und 1,477 Meter hoch. Der Radstand beträgt 2,841 Meter. Damit übertrifft der neue Superb Combi den VW Passat Variant in der Länge um deutliche 9,8 Zentimeter, in der Breite um 3,2 Zentimeter und beim Radstand um 5,0 Zentimeter, was sich insbesondere auf das noch geräumigere Platzangebot im Innenraum auswirkt. Damit befindet sich der neue Superb Combi in puncto Größe fast auf dem Niveau des Mercedes-Benz E-Klasse T-Modells, das 4,905 Meter lang, 1,854 Meter breit, 1,474 Meter hoch ist und einen Radstand von 2,874 Metern besitzt.

Es geht doch: Ein Hauch von Rolls-Royce

Mit dem elektrischen Panoramaschiebedach eröffnet der Skoda Superb L&K ganz neue Ausblicke und lässt den großzügig bemessenen Innenraum noch größer wirken. Die 1,002 x 1,200 Meter große Scheibe besteht aus getöntem und wärmedämmendem Glas, das 92 Prozent der einfallenden Wärme und 90 Prozent des einfallenden Lichts reflektiert. Das Panoramadach lässt sich elektrisch aufstellen als auch nach hinten öffnen. Um bei geöffnetem Dach Zugluft im Innenraum zu vermeiden und Windgeräusche zu verringern, gibt es ein Windschutzelement an der Vorderkante der Öffnung. Für einen Hauch Rolls-Royce sorgt zudem je ein Regenschirm in beiden Vordertüren - für dieses Feature steht sonst nur die britische Edel-Marke.

Skoda Superb L&K Kofferraum: So groß wie der Raumriese Mercedes E-Klasse T-Modell

Der riesige Innenraum geht keineswegs zu Lasten des Gepäckraums: 660 Liter Kofferraum bedeuten ein Plus von 27 Litern gegenüber dem Vorgängermodell. Die Laderaumlänge beträgt 1,140 Meter. Mit umgeklappten Rücksitzen kommt der Raumriese sogar auf ein Laderaumvolumen von 1.950 Litern bei einer Länge von 2,067 Metern.

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Zum Vergleich: Der VW Passat bietet 650 Liter Gepäckraumvolumen und 1.780 Liter mit umgeklappten Rücksitzen. Beim Mercedes-Benz E-Klasse T-Modell, das für einen echten Raumriesen steht, sind es, abhängig von der Motorisierung, zwischen 600 Liter und 1.950 Liter.

Mit einer lässigen Fußbewegung unterhalb des Stoßfängers öffnet sich die Heckklappe elektrisch weit nach oben - ideal nach einem Einkauf, wenn man beide Hände voll hat. Eine Memory-Funktion sorgt dafür, dass sich die Öffnungshöhe einstellen lässt, um nicht unerwartet gegen die Garagendecke zu knallen. Die Ladekante ist niedrig. Auf nahezu gleicher Höhe befindet sich der variable Ladeboden in oberster Position, so dass sich der Skoda Superb Combi leicht und bequem be- und entladen lässt. Bei umgeklappten Rücksitzlehnen ergibt sich - ebenfalls beim doppelten Ladeboden in oberster Position - eine ebene Ladefläche. Stabile Verzurrösen, ausklappbare Taschenhaken und auf Wunsch ein Gepäcknetz sichern die Ladung.

Für kleine Mitbringsel hält der Skoda Superb Combi zudem zahlreiche Ablagefächer im Innenraum bereit. Vorbildlich: In die großen Fächer der Vordertüren und der Hintertüren passen sogar 1,5 Liter große Flaschen. Dazu kommen unter anderem vorne und hinten Becherhalter, eine riesige Ablagebox in der Mitte, in der sich sogar ein Tablet verstauen lässt, und weitere Ablagen. Das Handschuhfach ist groß und zudem klimatisiert.

Infotainment: Alles, was Arbeit und Unterhaltung angenehm macht

Das virtuelle Cockpit von Audi und Volkswagen besitzt der Skoda Superb Combi L&K (noch) nicht. Das Top-Infotainment-System „Columbus“ beinhaltet sonst jedoch alle Features, die das Herz begehren. Das System ist mit einem 8 Zoll beziehungsweise 20,3 Zentimeter großen Touchscreen samt Näherungssensorik und optional mit einem integrierten Hochgeschwindigkeits-Internet-Zugang auf Basis des LTE-Standards bestückt. Der Bildschirm bietet ein gestochen scharfes Bild und eine 3D-Navigation.

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Darüber hinaus lässt sich der Skoda Superb Combi mit dem Smartphone und Tablets vernetzen, um ausgewählte Smartphone-Apps auf dem Bildschirm des Infotainment-Systems zu bedienen. SmartLink deckt die Standards MirrorLink, Apple CarPlay und Android Auto ab. Die von Skoda entwickelte Schnittstelle „SmartGate“ bietet ferner die Möglichkeit, bestimmte Fahrzeugdaten mit dem Smartphone abzurufen und mit eigenen Apps mobil zu nutzen. Mit der neuen „Media Command App“ ist es sogar möglich, die Fernbedienung des Infotainment-Systems von den Rücksitzen aus durchzuführen. Anschlüsse für externe Geräte gibt es selbstverständlich auch im Fond.

Der Skoda Superb Combi L&K verwandelt sich sogar in einen Konzertsaal: Für einen klaren Sound und fette Bässe sorgt an Bord ein Canton-Soundsystem mit 610 Watt und 12 Lautsprechern: 10 in den Seitentüren, ein im Armaturenbrett positionierter Zentrallautsprecher und ein Subwoofer im Kofferraum.

Skoda Superb L&K Motor: Der Gleiter mit dem Minimal-Verbrauch

Für den Antrieb sorgt der stärkste für den Skoda Superb Combi Laurin & Klement erhältliche Turbo-Diesel. Der neue 2.0 TDI leistet 190 PS zwischen 3.500 und 4.000 Touren. Ein maximales, früh anliegendes Drehmoment von 400 Nm zwischen 1.750 und 3.250 U/min sorgt bereits von unten heraus für einen ordentlichen Durchzug. In Zahlen ausgedrückt: Der Spurt von 0 auf 100 km/h erfolgt in Kombination mit Frontantrieb und dem gut abgestimmten 6-Gang-Schaltgetriebe in 8,1 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 235 km/h.

Eine Durchzugsschwäche zeigt der Antrieb nur im sechsten, Sprit sparend ausgelegten Gang zum gemächlichen Gleiten über Landstraßen und die Autobahn. Das Diesel-Dröhnen hält sich, bis auf das Anfahren, erfreulich zurück. Auch Wind- und Fahrgeräusche dringen kaum in den Innenraum vor, was zum gelungen Fahrkomfort beiträgt.

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