Christian Vietoris will Mücke den ersten DTM-Sieg schenken

, 13.03.2016

Mercedes-Pilot Christian Vietoris wechselt in diesem Jahr von HWA zu Mücke und will mit dem Team aus Berlin den zweiten Sieg in seiner DTM-Karriere einfahren

Für Christian Vietoris beginnt in der DTM-Saison 2016 eine neue Herausforderung. Der 26-Jährige geht zwar weiterhin für Mercedes an den Start, wechselt allerdings von HWA zu Mücke. Das Team aus Berlin ging 2005 erstmals in der DTM an den Start und wartet noch immer auf seinen ersten Sieg . Christian Vietoris stand in seinen fünf DTM-Saisons bisher einmal ganz oben auf dem Podest. In diesem Jahr möchte er diesen Erfolg mit seinem neuen Team wiederholen.

"Es ist eine schöne Herausforderung. Ich habe am Ende des vergangenen Jahres darum gebeten, nachdem ich vier sehr schöne Jahre bei HWA hatte", berichtet Vietoris und ergänzt: "Jetzt bin ich wieder bei Peter Mücke, für den ich schon in der Formel 3 gefahren bin. Ich kenne die Jungs und Berlin sehr gut. Ich bin froh, dass ich wieder da bin. Mücke hat in der DTM bisher noch kein Rennen gewonnen, und das ist definitiv das Ziel."

"Ich möchte das erste Rennen für sie gewinnen und natürlich wieder einer der besten Mercedes-Piloten sein. Im vergangenen Jahr habe ich mich etwas schwergetan, aber die Jahre davor war ich konkurrenzfähig. Also will ich das vergangene Jahr einfach vergessen, und hoffentlich kann ich an 2014 anknüpfen", so Vietoris, der die Meisterschaft in den Jahren 2013 und 2014 jeweils auf Rang vier beendete.

Im vergangenen Jahr reicht es für ihn nur zu einem enttäuschenden 16. Platz. In diesem Jahr bekommt Vietoris ein überarbeitetes C-Coupe, das sich von seinem Vorgänger allerdings lediglich äußerlich unterscheidet. "Von außen sieht es wie ein neues Auto aus, aber von innen ist es mehr oder weniger das gleiche Auto aus dem Vorjahr. Wir kennen also alle Knöpfe und wissen, wo wir alles finden", erklärt er.

"Für uns Fahrer ist das kein großer Unterschied, sobald wir einmal im Auto sitzen. Die Sitzposition ist ähnlich, also wird das Fahren auch ähnlich sein. Aber für die Zuschauer sieht das Auto natürlich anders aus, und momentan müssen wir an der Aerodynamik arbeiten, das ist das Wichtigste. Wir haben nur noch ein paar Testtage in Hockenheim, und es steht noch eine Menge auf der Liste. Aber ich bin mir sicher, dass wir alles lösen können", so der Deutsche.

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