DTM Budapest 2016: Edoardo Mortara bei Audi-Gala auf Pole

, 24.09.2016

Edoardo Mortara schnappt sich die Pole in Budapest vor seinen sieben Audi-Kollegen - Felix Rosenqvist (Mercedes) und Marco Wittmann (BMW) auf neun und zehn

Edoardo Mortara hat den Sieg in Budapest fast schon in der Tasche . Der Abt-Audi-Pilot umrundete den Hungaroring am Samstagmittag in 1:35.282 Minuten und sicherte sich damit die Pole-Position. Dahinter sortierten sich alle seine sieben Markenkollegen ein, bevor auf Rang neun mit Felix Rosenqvist (ART-Mercedes/+0,588 Sekunden) der beste Nicht-Audi folgte. Weil die anderen Audi-Piloten Titelkandidat Mortara vermutlich nicht angreifen werden, ist der Sieg eigentlich schon vergeben.

"Das Qualifying-Ergebnis war leider aufgrund unseres Zusatzgewichts zu erwarten", erklärt Mercedes-DTM-Teamchef Ulrich Fritz. Die Mercedes-Boliden waren im Qualifying satte 25 Kilogramm schwerer als die Audis, was angeblich pro Runde bis zu 0,6 Sekunden kostete. "Aber damit müssen wir uns jetzt abfinden und im Rennen angreifen. Unsere Jungs sind alles super Racer, daher hoffe ich, dass wir im Rennen einige Plätze gutmachen können", so Fritz.

Immerhin: Mercedes darf nach dem verkorksten Qualifying fünf Kilogramm Zusatzgewicht ausladen. Gleiches gilt für BMW, während Audi fünf Kilo zuladen muss. Trotzdem haben die Stuttgarter im Rennen am Nachmittag mit 1.130 Kilogramm noch immer das schwerste Auto im Feld. Es folgen die Audis mit 1.115 Kilogramm und BMW mit 1.112,5 Kilogramm.

Tabellenführer Marco Wittmann (RMG-BMW/+0,611 Sekunden) landete als bester BMW-Pilot derweil auf Rang zehn. Er hat in der Meisterschaft aktuell noch 33 Punkte Vorsprung vor Mortara, doch das dürfte sich nach dem Rennen ändern. "Es wird auf jeden Fall schwer. Die Audis sind hier extrem stark, das hat sich im Freien Training schon angedeutet. Ziel ist es, irgendwie weiter nach vorne zu kommen", so Wittmann.

Für Robert Wickens (HWA-Mercedes/+0,799) hat sich der Titelkampf derweil wohl erledigt. Er kam nicht über Rang 18 hinaus. "Es gibt eigentlich nicht viel zu sagen. Wir waren nicht schnell genug - die Gründe dafür sind bekannt. das war natürlich ein weiterer herber Rückschlag im Meisterschaftskampf, aber nicht zu ändern. Aufgeben gehört nicht zu meiner Natur, von daher werden wir im Rennen alles geben", so Wickens.

Der Vollständigkeit halber: Hinter Mortara stehen Jamie Green (+0,082), Miguel Molina (+0,167), Mike Rockenfeller (+0,216), Nico Müller (+0,243), Adrien Tambay (+0,307), Timo Scheider (+0,471) und Mattias Ekström (+0,528). Eine Chance auf den Sieg dürfte einer der sieben Audi-Piloten im 40-minütigen Samstagsrennen (Start um 14:55 Uhr) aber wohl nur dann haben, wenn Mortara ausfällt.

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