DTM Lausitzring: Lucas Auer holt zweite Pole seiner Karriere

, 05.06.2016

Lucas Auer und Teamkollege Christian Vietoris holen für Mücke am Sonntag auf dem Lausitzring die ersten beiden Startplätze - Timo Glock lauert wieder auf Rang drei

Riesenerfolg für das Mücke-Team: Beim Heimspiel auf dem Lausitzring bescherten Lucas Auer und Christian Vietoris dem Team aus Berlin die Startplätze eins und zwei. "Unglaublich! Es ist die zweite Pole-Position in meiner noch jungen DTM-Karriere", jubelt Auer nach dem Qualifying und erklärt: "Wir haben so hart gearbeitet und wurden jetzt dafür belohnt. Wir haben es wirklich verdient. Großes Dankeschön an Mücke und Mercedes!" Der Österreicher umrundete den Kurs in 1:16.861 Minuten.

"Jetzt kommt schon wieder die nächste Herausforderung, man kann es gar nicht richtig genießen", lacht der junge Österreicher, der lediglich 0,070 Sekunden schneller war als sein Teamkollege. "Das ganze Wochenende läuft ganz gut. Das ganze Team macht einen super Job, das Auto ist super! Gerade auf dieser Strecke, auf der es extreme Bodenwellen gibt, ist die Fahrbarkeit des Autos wichtig", erklärt Vietoris.

"Da hat das Team um Peter Mücke uns echt ein gutes Auto hingestellt. Am Start werde ich probieren, Lucas zu überholen", so der Mercedes-Pilot. Dritter wurde Spielberg-Sieger Timo Glock (RMG-BMW/+0,082 Sekunden). "Wir haben ja schon gezeigt, dass wir von drei auf eins fahren können", erinnert er sich mit einem Lachen an seinen Sieg in Österreich zurück. Allerdings ergänzt er: "Das wird hier sehr schwer."

"Der Mercedes hat einen guten Topspeed. Wir müssen schauen, was wir im Rennen machen können. Wir geben unser Bestes", verspricht Glock und ergänzt: "Die 'Pink Panther' haben heute zugeschlagen, die waren das ganze Wochenende schon stark. Da muss man dem Mücke-Team zu einer starken Performance gratulieren." Doch Auer weiß: "Chris, Timo und alle anderen werden angreifen und auf Fehler warten."

Rang vier ging an Robert Wickens (HWA-Mercedes/+0,139), dahinter war Mike Rockenfeller (Phoenix-Audi/+0,168) bester Audi-Pilot. Die Top 10 komplettierten Gary Paffett (ART-Mercedes/+0,169), Jamie Green (Rosberg-Audi/+0,183), Marco Wittmann (RMG-BMW/+0,200), Mattias Ekström (Abt-Audi/+0,215) und Tom Blomqvist (RBM-BMW/+0,281). Die ersten zehn Piloten trennten damit weniger als drei Zehntelsekunden.

Samstagssieger Miguel Molina (Abt-Audi/+0,323) erwischte keinen guten Start und wird das Rennen am Sonntag nur von Startplatz 14 aus angehen. Auch Paul di Resta (HWA-Mercedes/+0,649), der als Tabellenführer in das Wochenende gestartet war, kam erneut nicht über Rang 21 hinaus. Noch langsamer waren Edoardo Mortara (Abt-Audi/+0,654), Timo Scheider (Phoenix-Audi/+0,869) und Martin Tomczyk (Schnitzer-BMW/+1,142).

Das Rennen am Sonntag beginnt um 15:10 Uhr und dauert 60 Minuten plus eine weitere Runde. Außerdem gibt es einen Pflichtboxenstopp, was den Teams deutlich mehr taktische Möglichkeiten eröffnet als am Samstag. Pole-Setter Auer feierte sein bisher bestes DTM-Ergebnis im vergangenen Jahr auf dem Nürburgring. Damals startete er ebenfalls von der Pole und wurde am Ende Sechster.

Bei den Performance-Gewichten findet durch das Qualifying-Ergebnis wieder eine Verschiebung statt. Während Audi fünf Kilogramm ausladen darf, müssen BMW und Mercedes jeweils fünf Kilo zuladen. Damit hat BMW (1.122,5 Kilo) nun wieder das schwerste Auto im Feld. Audi (1.120) und Mercedes (1.115) werden im Rennen etwas leichter unterwegs sein.

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