RMG-BMW möchte dem Wetter trotzen

, 24.09.2013

Während Teamchef Reinhold den Faktor Sand in Zandvoort herunterspielt, warnen Tomczyk und Priaulx vor den Tücken des Kurses

Die RMG-BMW-Mannschaft möchte das verkorkste Wochenende von Oschersleben beim vorletzten Lauf der DTM in Zandvoort (27. bis 29. September 2013) vergessen machen. In der "Motorsport Arena" fanden sich sowohl Andy Priaulx (19.), als auch Martin Tomczyk (20.) ziemlich weit am Ende des Feldes wieder. In der Teamwertung hält RMG mit 12 Punkten nach wie vor die rote Laterne, Rosberg-Audi ist jedoch mit 15 Zählern nicht weit entfernt.

"Mir ist wichtig, dass wir als Team an diesem Rennwochenende einen Schritt nach vorn machen, um die Saison mit einem guten Gefühl zu Ende zu bringen", betont Teamchef Stefan Reinhold. Dieser Schritt soll auf dem legendären "Circuit Park Zandvoort" vollzogen werden. "In diesem Jahr treten wir im Vergleich zur vergangenen Saison einen Monat später in Zandvoort an. Es bleibt zu hoffen, dass uns das Wetter mit starken Windböen oder plötzlichen Regengüssen nicht allzu viel Kopfzerbrechen bereiten wird", betont Reinhold.

Der Nordseestrand liegt nur einen Steinwurf von der Anlage entfernt. "Der Sand ist auf der Strecke zweifellos ein Thema", gibt Reinhold zu Protokoll, "obwohl ich glaube, dass er gar nicht einen solch großen Einfluss hat, wie häufig behauptet wird."

Laut Tomczyk ist der 4,307 Kilometer Kurs "mit keiner Strecke in der DTM zu vergleichen. Von den Sanddünen bis zu den Hügeln und Kuppen: Alles ist irgendwie speziell", so der DTM-Meister von 2011. "Das Layout ist ziemlich tückisch, aber ich freue mich definitiv auf diesen Kurs. Wir haben in der vergangenen Saison bewiesen, dass wir hier stark sein können. Deshalb glaube ich, dass wir auch in diesem Jahr ein gutes Ergebnis erzielen können", zeigt sich der 31-Jährige zuversichtlich.

Teamkollege Priaulx kommt bei der Lage des Kurses ins Träumen. "Da die Strecke direkt am Meer liegt, kommt am Rennwochenende immer so etwas wie Urlaubsstimmung auf", sagt der Brite, wenngleich er hinzufügt: "Die Nähe zum Meer hat es aber auch in sich. Plötzlich aufkommende Windböen und Regenfälle können das Geschehen auf der Strecke entscheidend beeinflussen. Trotzdem: Der Kurs ist einfach fantastisch. Schnell, hügelig und eine dieser älteren Strecken, die viel Charakter besitzen", freut sich der 39-Jährige.

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