Bernie Ecclestone: Motor-Entscheidung bei Red Bull gefallen

, 09.10.2015

Der Formel-1-Boss behauptet, dass Red Bull eine Lösung für 2016 in trockenen Tüchern hätte, lässt jedoch nicht durchblicken, um welche es sich dabei handelt

Bernie Ecclestone sorgt einmal mehr für Verwunderung: Der Formel-1-Boss bekundet am Rande des Russland-Grand-Prix in Sotschi, dass Red Bull seine Hängepartie in der Frage nach dem neuen Antriebspartner für die Saison 2016 beendet hätte - ohne dabei Ross und Reiter zu nennen. "Es ist jetzt alles geklärt", lässt Ecclestone am Mikrofon von 'Sky Sports F1' durchblicken, dabei jedoch alle Optionen offen: "Was auch immer sie haben werden", so der 84-Jährige weiter.

Von einem Ausstieg des Brauseriesen, mit dem Konzernpatron Dietrich Mateschitz bis Ende zum Ablaufen seiner Deadline Ende Oktober droht, spricht er offenbar nicht: "Wenn sie einen Motor bekommen, dann ist es positiv", deutet Ecclestone an. Die Aussage kommt deshalb überraschend, weil am Vormittag im Paddock das Gerücht firmierte, dass es eine Ferrari-Absage für Red Bull gehagelt hätte. Mercedes war schon aus dem Rennen. Oder doch nicht? Fragen über Fragen.

Fragen, die Ecclestone nicht beantworten will: "Ich weiß es nicht", wiegelt der Brite ab. "Über die Motoren wurde zu viel gesagt, als dass ich noch irgendetwas kommentieren wollen würde." Da auch Honda keine Option ist, bliebe ohne Umdenken bei Mercedes nur der skizzierte Plan B mit einem Antrieb ohne Hybridkomponente. Diese auf dem Balance-of-Performance-Prinzip basierende Lösung braucht aber eine Regeländerung. Ecclestone bemerkt über Mateschitz: "Ich habe mit ihm nicht gesprochen, aber er weiß, was er tut." Red Bull hat sich bisher nicht offiziell geäußert.

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