Ferrari in Monaco: Vettel findet's alles andere als langweilig

, 19.05.2015

Der Ex-Champion outet sich als Monaco-Fan und erklärt die Schwierigkeit, auf einem viel zu kleinen Kurs ein viel zu schnelles Auto zu bewegen: "Nie langweilig"

Tradition pur trifft Tradition pur, wenn Ferrari zum Formel-1-Grand-Prix in Monaco aufschlägt. Diese Synthese erlebt Sebastian Vettel zum ersten Mal, schließlich bestreitet der Heppenheimer am kommenden Wochenende seine erste Stadtrundfahrt durch das Fürstentum in Rot. Für den an der Motorsport-Historie interessierten Vettel ist es etwas Besonderes: "Mit Monaco verbunden ist so viel Geschichtsträchtiges, wenn es durch die engen Straßen geht und es keinen Spielraum für Fehler gibt."

Vettel, der 2011 für Red Bull seinen bisher einzigen Sieg an der Cote d'Azur landete, weiß, worauf es auf dem kürzesten Parcours des Kalenders ankommt. Das Rezept lautet: '"Es gilt, zu jeder Zeit absolute Konzentration zu bewahren und auf der Qualifyingrunde 100 Prozent zu geben, weil Überholen im Rennen fast unmöglich ist." Während einige Piloten mit der Traditionsbahn ihre Probleme haben und das "Helikopter fliegen im Wohnzimmer" für nicht mehr zeitgemäß halten, ist Vettel ein Fan.

Er sagt: "Ich kenne Leute, die es für ein Rennen halten, dass im Fernsehen langweilig anzuschauen ist. Aber wenn man fährt, ist das keineswegs der Fall." Schließlich gibt es in Monaco Action ohne Unterbrechung für diejenigen, die sich hinter das Volant klemmen. "Wenn man weiter hinten im Feld startet, muss man ohne Unterlass kämpfen und versuchen, Plätze gutzumachen, während es sich diejenigen an der Spitze nicht erlauben können, auch nur einen Moment abgelenkt zu sein", meint Vettel.

Gut möglich, dass er mit Ferrari wieder die zweite Kraft im Feld formt und die formverbesserten Williams aufgrund der Streckencharakteristik wieder in Schach hält. Gegen Mercedes dürfte nach den Eindrücken des Spanien-Grand-Prix und den Monaco-Ergebnissen vergangener Jahre aber kein Kraut gewachsen sein. "Die Abstimmung muss eine ganz besondere sein, anders als auf den übrigen Kursen, um durch die engen Kurven im Fürstentum zu kommen", erläutert Vettel. "Man muss auf den Geraden schnell und agil in den winkligen Abschnitten sein."

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