Formel-1-Weltmeister Hamilton: Der erste Test tut immer weh

, 04.02.2015

Mercedes-Superstar Lewis Hamilton freut sich über die hohe Laufleistung des W06 beim Test in Jerez: Gutes Fahrgefühl entwickelt sich im Verlauf der Saison

Mercedes hat die erste Testwoche der Formel 1 des Jahres 2015 als Dauerläufer abgeschlossen. Nico Rosberg und Lewis Hamilton drehten im neuen W06 des Weltmeisterteams an vier Tagen satte 516 Runden (2.284 Kilometer!). Auch das Tempo der Champions war bei den Probefahrten in Spanien ansprechend. Am letzten Tag in Jerez rangierte Hamilton in 1:22.172 Minuten auf Rang drei des Klassements. Die Konkurrenz ist sicher. Mercedes zeigt noch längst nicht alles.

Am Vormittag standen bei Hamilton einige Longruns auf dem Programm. Einen davon brach der Brite jedoch nach einem Dreher ab. "Das war kein großes Ding. Die Strecke war an jener Stelle noch etwas feucht", schildert er seinen kleinen Fauxpas. "Am Rest des Tages haben wir wieder viele Kilometer abspulen können. Es hätte vielleicht noch ein bisschen mehr sein können, aber die Zuverlässigkeit war in dieser ersten Woche bemerkenswert."

"Nico hat an seinen Testtagen jeweils über 150 Runden abgespult. Auch mir sind im Schnitt ungefähr 100 Runden pro Tag gelungen. Das ist toll", lobt Hamilton die Arbeit von Mercedes. Bei seinem Team bedankte er sich in seiner letzten Testrunde der Woche per Funk. Die Gesamtbilanz der Jerez-Woche fällt zweifellos positiv aus, doch der Champion, der auch 2015 mit der Startnummer 44 fahren wird, ist mit der Balance seines neuen Gefährts noch nicht ganz glücklich.

"Ich bin schon oft in einen Testwinter gestartet. Immer war das erste Gefühl nicht wirklich gut", sagt er. "Das Auto ist ganz neu und die Reifen sind bei den kühlen Bedingungen in Jerez auch nie optimal. Auch als wir früher in Valencia oder zuletzt in Bahrain waren: Beim ersten Mal fühlt es sich nie wirklich gut an. So ist es eben. Das Gute ist, dass man sicher sein kann, dass es im weiteren Verlauf nicht mehr schlechter wird. Im Gegenteil, es wird über das Jahr sogar besser. In der ersten Woche ist das Auto eben noch nicht entwickelt."

"In Barcelona werden wir einen anderen Testplan haben. Dort wird es eher um mechanische Dinge gehen. In der ersten Woche ist alles immer recht hektisch, weil es darum geht, das Auto auf die Strecke zu bekommen und die grundlegenden Dinge zu checken", sagt Hamilton. Das Potenzial des neuen W06 könne man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau bemessen, aber "es fühlt sich nicht schlechter an als im vergangenen Jahr. Das ist ein gutes Zeichen."

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