Räikkönen fröstelt trotz Wochenbestzeit: "Nicht schlecht"

, 04.02.2015

Der Finne reagiert auf die starke Ferrari-Frühform in Jerez gewohnt unaufgeregt und wertet die Zuverlässigkeit des SF15-T höher als seine schnellen Umläufe

Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel harmonieren bei Ferrari schon nach wenigen gemeinsamen Arbeitstagen prächtig - zumindest, wenn es um die Ergebnisse bei den ersten Formel-1-Testfahrten im spanischen Jerez geht. Nach zwei Bestzeiten des Deutschen legte der "Iceman" am Mittwoch nach und brannte neben dem schnellsten Umlauf des Tages auch die Wochenbestmarke in den Asphalt: Räikkönen brauchte 1:20.841 Minuten und war damit 0,143 Sekunden schneller als Vettel am Montag.

Auch wenn Ferrari mit den Zeiten die Szenerie beherrscht und 0,704 Sekunden vor Sauber-Verfolger Felipe Nasr (ebenfalls mit Antrieb aus Maranello unterwegs) respektive 1,141 Sekunden vor Nico Rosberg im besten Silberpfeil liegt: Die Roten halten den Ball flach. "Es gibt noch eine Menge Arbeit. Wir haben uns eine gute Ausgangsposition geschaffen", bilanziert Räikkönen gewohnt unaufgeregt, stellt aber fest: "Sicher ist das Auto wesentlich besser als das, was wir im vergangenen Jahr hatten."

Der SF15-T scheint nicht nur beim Tempo verbessert, sondern auch die Zuverlässigkeit zu besitzen, die der Konkurrenz teilweise noch abgeht. Allerdings ist die Testpolitik der Italiener explizit darauf ausgerichtet, einem Schaden beim kleinsten Hinweis durch Kompletttausch vorzubeugen. "Eine Rundenzeiten muss noch nichts bedeuten", warnt Räikkönen vor Euphorie und unterstreicht: "Wir sind aber eine ordentliche Anzahl an Runden gefahren und hatten dabei keine Probleme, was die Hauptsache ist."

Für die Schwierigkeiten mit der Vorderachse, die den 35-Jährigen 2014 unablässig plagten, scheint es eine Lösung zu geben. "Ich habe ein gutes Gefühl. Es ist kein schlechter Start", sagt Räikkönen über sein Gefühl am Volant des Dienstwagens. Der soll aerodynamisch laut Technikchef James Allison weniger die Diva mimen, was offenbar gelungen ist: "Das Wetter war gestern und heute auch wegen des Windes schwierig. Das war nicht ideal, aber für einen ersten Test sind wir damit gut klargekommen", erklärt Räikkönen.

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