Geldverteilung in der Formel 1: Hat Red Bull mehr verdient?

, 21.02.2017

Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko liefert zusätzliche Argumente für höhere Einnahmen der Topteams: Die Großen liefern die Show und machen Promotion

Unter dem neuen Besitzer Liberty Media soll die Formel 1 zukunftsfähig gemacht werden. Die Amerikaner setzen auf größere Show, offeneren Wettbewerb und mehr Rennen. Um eine annähernde Chancengleichheit unter den beteiligten Teams zu erzielen, will man die Geldverteilung in der Königsklasse möglicherweise grundlegend verändern. Kleine sollen mehr bekommen, die Bonuszahlungen an die Topteams Ferrari, Mercedes, Red Bull und McLaren womöglich gestrichen werden.

"Da ist vom Concorde-Agreement bis 2020 alles geregelt", ist sich Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko im Interview mit auto motor und sport sicher. Der Österreicher nennt das Stichwort "Concorde-Agreement", weiß allerdings, dass es ein solches auf dem Papier derzeit gar nicht gibt. Die Teams haben einzelne Verträge mit dem ehemaligen Formel-1-Boss Bernie Ecclestone geschlossen. Darin sind die jeweiligen Zuwendungen aus dem Vermarktungstopf bis 2020 festgeschrieben.

Marko ist der Überzeugung, dass die Topteams auch anschließend mehr Geld verdient hätten. "Ich will jetzt keine Namen von kleineren Teams nennen, aber was Red Bull an Promotion macht, Showcar-Runs und so weiter", erklärt der Ex-Le-Mans-Sieger. "Außerdem wäre die Saison 2016 ohne Verstappen eine relativ fade Angelegenheit geworden. Wir haben den Mut, so einen reinzusetzen, Mercedes hat es nicht. Wehrlein könnte genauso aufgehen, aber wenn man ihm keine Chance gibt, werden wir es nicht wissen."

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