Hülkenberg verteidigt Formel 1: "Ich bin kein großer Kritiker"

, 20.07.2015

Der Emmericher hat noch Spaß im Cockpit, wünscht sich aber Boliden mit vereinfachter Aerodynamik und eine Rückkehr der Serie auf den Nürburgring

Langweilig, unverständlich, teuer: Die Schelte prasselt auf die Formel 1 in diesen Tagen von allen Seiten ein, doch es gibt noch Beteiligte, die eine Lanze für die Beletage des Motorsports brechen. Zu der seltenen Spezies gehört Nico Hülkenberg, der bei der Nörgelei an zu langsamen Boliden nicht mitziehen will: "Ich bin keiner der großen Kritiker. Für mich ist die Formel 1 immer noch die Königsklasse, also das Beste und Schnellste, was es gibt. Es macht immer noch viel Spaß", sagt er dem 'ZDF'.

Nach seinem Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans im Rahmen der Langstrecken-WM (WEC) hat der Force-India-Pilot die Vergleichsmöglichkeit mit einem von vielen Insidern hoch gelobten FIA-Championat. Trotz seiner Rückendeckung für die Formel 1 ist Hülkenberg überzeugt, dass es Dinge zu verbessern gibt. "Indem man die Autos näher aneinander bekommt und das Überholen einfacher macht", betont er. Grund für die Zweikampf-Schwierigkeiten sei die ausgefeilte Aerodynamik der Boliden.

Hülkenberg bedauert auch, 2015 auf sein Heimrennen verzichten zu müssen. "Es ist schade, dass wir nicht am Nürburgring sind", meint er mit Blick auf den gestrichenen Deutschland-Grand-Prix, der am vergangenen Wochenende hätte steigen sollen, wären da nicht die finanziellen Turbulenzen der Eifelbahn gewesen. An seiner Zuneigung für den Kurs ändern die Umstände nichts: "Es ist eine Strecke mit so viel Geschichte, eine coole Piste. Es ist bitter und schade, dass wir nicht dort sind", sagt Hülkenberg.

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