Kein problemloser erster Tag für Nico Hülkenberg bei Renault

, 27.02.2017

Kleinere Defekte halten Nico Hülkenberg an seinem ersten Testtag mit Renault in der Formel 1 auf: Der erste Eindruck von neuen Auto ist aber positiv

Ein Einstand nach Maß war es nicht für Nico Hülkenberg bei Renault. Am ersten Tag der Wintertests der Formel 1 2017 in Barcelona wurde der Deutsche von kleineren Problemen an seinem Renault R.S.17 eingebremst und kam so im Lauf des Tages nur auf 57 Runden - weniger als halb so viel wie beispielsweise Sebastian Vettel im Ferrari. Mit einer Rundenzeit von 1:24.784 Minuten und einem Rückstand von 3,019 Sekunden auf die Tagesbestzeit von Lewis Hamilton (Mercedes) reihte sich Hülkenberg auf Position neun ein.

"Es war kein problemloser Tag. Wir hatten Probleme mit ein paar Teilen am Auto, die nicht ganz so standfest waren, wie sie sollten", sagt Hülkenberg. Wo genau das Problem lag, erläutert Nick Chester, Technischer Direktor für den Bereich Chassis: "Wir mussten einige Probleme mit der vorderen Bremsbelüftung lösen, aber das ist uns gelungen."

Nachdem diese gelöst und erste Systemchecks und Aerodynamik-Messungen abgeschlossen waren, konnte Hülkenberg am Nachmittag aber noch zu einem ersten Longrun auf die Strecke gehen. "Auch wenn wir nicht so viele Runde wie geplant gefahren sind, war es ein produktiver erster Testtag", sagt Chester. "Wir haben bei der Suche nach der Balance, die diese neuen Autos benötigen, gute Fortschritte gemacht."

Am ersten Tag der Wintertests musste Hülkenberg in mehrerlei Hinsicht seine ersten Schritte machen. "Ein Teamwechsel ist die eine Sache, ein neues Auto eine andere. Jetzt ist es aber ein Auto nach einem völlig neuen Reglement, daher hat sich in den ersten Runden alles anders angefühlt", so Hülkenberg. "Es hat einige Versuche gedauert, bis ich mich daran gewöhnt habe. Das hat Spaß gemacht."

Einstellen muss sich der Deutsche nicht nur auf ein neues Team und ein neues Auto, sondern auch auf einen neuen Antrieb, nachdem er zuletzt bei Force India mit dem Marktführer von Mercedes unterwegs war. "Es gibt ein paar Unterschiede, aber letztlich ist es auch nur ein Motor, der einen antreibt", sagt er über seinen Renault-Antrieb. "Einen Vergleich zu ziehen wäre nicht fair, denn wir haben den Motor heute noch nicht ausgefahren."

Am Dienstag hat Hülkenberg Pause, dann übernimmt Teamkollege Jolyon Palmer den Renault

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