Keine Sonne, keine Chance: Vettel bleibt nur Startplatz drei

, 23.05.2015

Mercedes ist im Qualifying in Monaco wieder einmal zu schnell für Ferrari und Sebastian Vettel - Die Scuderia macht die kühlen Temperaturen verantwortlich

Am Ende war gegen die beiden Silberpfeile im Qualifying in Monaco wieder einmal kein Kraut gewachsen. Während Lewis Hamilton und Nico Rosberg die erste Startreihe für sich beanspruchten, blieb Sebastian Vettel nur der dritte Platz. Als erster Verfolger des Mercedes-Duos hatte er satte 0,751 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit von Hamilton. Bei Ferrari macht man in erster Linie die kühlen Bedingungen für den unerwartet großen Rückstand verantwortlich.

"Es lag unter unseren Erwartungen", berichtet Teamchef Maurizio Arrivabene bei 'Sky' und ergänzt: "Aber ich muss sagen, dass Sebastian einen sehr, sehr guten Job gemacht hat. Es war sehr gut. Wir müssen abwarten. Wir wissen, dass Mercedes im Qualifying sehr stark ist, und hier ist es sehr wichtig, vorne zu stehen. Das haben wir nicht geschafft. Aber morgen werden wir unser Bestes geben."

"Mit ein bisschen Sonne hätten die Reifen eine bessere Performance gehabt. Das war das Problem", verrät Arrivabene. "Ich denke, wir haben das Beste aus dem heutigen Tag gemacht", sagt Vettel selbst und bestätigt die Theorie seines Chefs: "Es wurde hinten raus immer schwieriger für uns, wir haben uns schwergetan, die Reifen wirklich auf Temperatur zu bringen. Obwohl es die ganz weiche Mischung ist, war es heute doch ein bisschen zu kühl für uns."

"Ich glaube, alle haben sich ein bisschen schwer getan. Man sieht, dass man erst eine Runde warmfährt und dann versucht, die zweite Runde hinzulegen. Ich denke, heute Morgen war es ein bisschen wärmer, vielleicht ein bisschen für uns. Heute Nachmittag wurde es dann hinten raus immer schwerer. Im dritten Qualifying ist dann der letzte Versuch auch noch ein bisschen in die Hose gegangen", berichtet Vettel.

"Ich glaube, Nico hat sich ein bisschen verbremst, ich habe da nur weiß gesehen und wusste nicht, ob er geradeaus geschossen ist oder nicht. Ich habe keine Gelben Flaggen gesehen. Er ist natürlich auch weitergefahren, deshalb gab es auch keinen Grund dafür. Aber der letzte Versuch war dann auch nicht mehr so gut, aber ich glaube, die Lücke war einfach zu groß, um wirklich zu sagen, dass wir die heute hätten schließen können", gesteht der Deutsche.

"Trotzdem freue ich mich auf das Rennen morgen. Ich glaube, mit einem guten Start ist alles möglich. Der Rest wird sich zeigen. Vielleicht ist es morgen auch bedeckt und vielleicht regnet es. Abwarten", so der optimistische Ex-Weltmeister. Teamkollege Kimi Räikkönen erwischte ein deutlich schlechteres Qualifying, er startet am Sonntag nur von Rang sechs. Im Qualifyingduell steht es damit nun 6:0 für Vettel.

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