Lewis Hamiltons Reichtum: "Habe noch nie Geld verloren"

, 14.09.2016

Formel-1-Superstar Lewis Hamilton gibt Einblicke in seinen Umgang mit Geld und verrät, wieso er kürzlich sogar auf sein Lieblings-Hotelzimmer verzichtete

Formel-1-Superstar Lewis Hamilton ist für sein ausschweifendes Partyleben bekannt, doch laut eigenen Angaben ist der Brite weit davon entfernt, sein Vermögen zu verprassen. "Ich habe noch nie in meinem Leben Geld verloren", offenbart der Brite gegenüber 'Formula1.com' Einblicke. Zudem habe er für die Zukunft vorgesorgt und sein Geld angelegt: "Ich investiere in Dinge, mit denen ich mich auskenne, wie Autos, Eigentum und Kunst. Außerdem investiere ich in Musik, weil es meine Leidenschaft ist."

Oberste Priorität habe es aber für ihn nicht, sich ein großes Vermögen anzusparen, sondern das Leben zu genießen: "Ich würde es hassen, wenn ich für die Zeit nach dem 50. Geburtstag gespart hätte, und dann werde ich nicht einmal 50 und habe auch das Leben nicht genossen. Ich verschwende nicht mein ganzes Geld, aber ich spare auch nicht jeden Cent."

Hamilton, der dafür bekannt ist, schon mal mit 16 Koffern in ein Hotel einzuchecken, und sich gerne mit luxuriösen Statussymbolen wie einem Privatjet und seinem Supersportwagen Pagani Zonda schmückt, meint aber, dass er den Bezug zu seinen Wurzeln trotz einer fürstlichen Gage nicht verloren hat.

Schock durch Hotelrechnungen und Auto-Versicherung

"Jedes Mal, wenn ich die Versicherung für mein Auto zahlen muss oder die Hotelrechnung erhalte, dann denke ich mir: Oh mein Gott!", erklärt er gegenüber der 'As'. Aus Kostengründen habe er nun sogar auf sein Lieblingszimmer in einem Hotel verzichtet: "Es ist nur noch dieses Zimmer frei. Es ist das größte Zimmer, und ich würde so gerne dort übernachten, aber es ist so teuer."

"Ich könnte es mir zwar leisten, aber ich habe ein Apartment gefunden, das viel günstiger ist. Dort wird zwar nicht jeden Tag deine Wäsche gewaschen, das Zimmer wird nicht jeden Tag geputzt, man hat kein Roomservice und keinen Fitnessraum. Aber ich spare mir das Geld lieber und nutze es für etwas anderes."

Als Kind konnte sich Hamilton, dessen Vater mehrere Jobs gleichzeitig hatte, um die Rennkarriere des Sohnes zu finanzieren, nicht einmal Süßigkeiten leisten: "Ich bin mit nichts aufgewachsen. Ich hatte kein Geld für Süßigkeiten, während die anderen Kinder immer welche kaufen konnten. Und sie hatten immer neue Schuhe. Ich hatte das ganze Jahr lang das selbe Paar an." Seine ersten, beim Autowaschen verdienten zehn Pfund sparte er sich: "Ich habe dann meine erste CD gekauft."

Hamilton: Geld hat nicht die Priorität

Spätestens seit Hamilton 2007 bei McLaren in die Formel 1 eingestiegen ist, ist diese Zeit allerdings Geschichte. Dennoch war das Geld für ihn laut eigenen Angaben nie entscheidend. "Ich erinnere mich noch, als mein Vater hereinkam, als wir bei McLaren unterschrieben hatten. Er hat mich gefragt, wie viel Prozent ich ihm geben wolle. Ich sah ihn an und sagte: 'Ich weiß gar nicht, worüber du sprichst. Ich will einfach nur Rennfahren.'"

Wahrer Reichtung sind laut Hamilton "Liebe, die Familie, ein gutes Umfeld und gute Beziehungen. Es ist auch schön, fantastische Ferien zu haben, an tolle Orte zu reisen - und wenn ich all das Geld nicht hätte, dann könnte ich all diese Dinge nicht tun -, Geld hat also schon eine gewisse Wichtigkeit, aber es ist nicht das Wichtigste im Leben."

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