Mark Webber versöhnlich: Sebastian Vettel ist "kein Feind"

, 30.07.2015

Das Verhältnis zum Ex-Stallrivalen beschreibt Webber als "nach Ende seiner Formel-1-Karriere gravierend besser" - Vettel Gesprächspartner bei Buchrecherche

Spätestens nach der Veröffentlichung seiner Autobiographie "Aussie Grit" drängt sich der Eindruck auf, dass sich Mark Webber und Ex-Stallrivale Sebastian Vettel spinnefeind wären. Der Australier widerspricht der Annahme entschieden und betont, dass er nach dem Ende seiner aktiven Formel-1-Laufbahn einen besseren Draht zum Deutschen gefunden hätte. "Ob er weiter für Red Bull gefahren wäre oder nicht, das Verhältnis hätte sich gravierend gebessert", erklärt Webber im Gespräch mit 'Motorsport.com'.

Die Situation, mit dem jüngeren Vettel in einer Box um die WM-Krone zu kämpfen und nicht den Kürzeren bei teaminternen Entscheidungen zu ziehen, hätte eine verzwickten Situation zur Folge gehabt: "Wir kamen uns ins Gehege, also war die Situation nicht einfach zu beherrschen", weiß Webber und rudert trotz Krisenzeiten vom Schlage der "Multi-21"-Affäre in Malaysia zurück. "Ich habe in meinem Leben keine Feinde - wenn überhaupt welche", zeigt sich Webber friedfertig und versöhnlich.

Obwohl lange anders kolportiert: Sogar in der gemeinsamen Red-Bull-Zeit von 2009 bis 2013 sei das Verhältnis zu Vettel nicht vergiftet gewesen. "Wir haben für einander eine Menge Respekt. Das war schon so, als wir gegeneinander fuhren, aber vielleicht jetzt noch ein bisschen mehr", betont Webber, schweigt jedoch, wenn es um Christian Horner geht. Der Teamchef war während seiner Arbeiten an "Aussie Grit" kein Gesprächspartner - anders als Vettel oder Red-Bull-Patron Dietrich Mateschitz.

Sein Buch beschreibt Webber als "Reflektion seiner Gefühle zu dieser Zeit" und erinnert sich, dass er nicht zur Feder hatte greifen wollen: "Ich war zunächst überhaupt nicht begeistert von der Idee, ein Buch zu schreiben." Auf den Geschmack kam der 38-Jährige erst, als er Passagen über seine Wiege im Motorsport verfasste: "Es hat mehr Spaß gemacht, den Antrieb und den Willen, den es in den Anfangsjahren gebraucht hat, zu beschreiben - auch mir selbst. Es hat sich gelohnt, das zu tun", findet Webber.

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