Max Chilton zieht es in die USA: 2016 IndyCar?

, 23.01.2015

Da er in der Formel 1 wohl keinen Platz mehr finden wird, orientiert sich Max Chilton anderweitig weiter: 2015 könnte ein Übergangsjahr für einen IndyCar-Einstieg werden

Max Chiltons Formel-1-Karriere scheint vorerst vorbei zu sein. Nach dem Aus seines Teams Marussia ist auch die Zukunft des Engländers in der Formel 1 mehr als unklar. Eine Rückkehr in der kommenden Saison erscheint mehr als unwahrscheinlich, doch Chilton hat seine Fühler bereits in Richtung einiger Alternativen ausgestreckt. Derzeit sieht es danach aus, als würde es ihn in die USA ziehen.

Dort soll Chilton das Carlin-Team, für das er bereits in der GP2 unterwegs war, in der Indy-Lights-Serie unterstützen und gleichzeitig ein Testprogramm für die IndyCar-Serie fahren, um sich auf einen potentiellen Einstieg ab 2016 vorzubereiten. Dafür wird er schon in der kommenden Woche einen dreitägigen Test in Homestead absolvieren. "Ich freue mich darauf, Carlin in den USA zu assistieren", so der 22-Jährige.

Ob der Plan letztendlich so auch in die Tat umgesetzt werden wird, steht aktuell aber noch nicht fest: "Während ich weiterhin meine Optionen für 2015 sortiere, stellt das IndyCar-Paket eine interessante Herausforderung dar. Indem ich die Entwicklung des Indy-Lights-Teams unterstütze, halte ich meine Optionen für ein IndyCar-Engagement 2016 offen", so Chilton. "Hoffentlich kann ich den Jungs von Carlin dabei helfen, aus ihrer ersten Saison in den USA so viel wie möglich herauszuholen."

Für Teamchef Trevor Carlin wäre die Erfahrung von Chilton eine große Hilfe dabei, sich an die Herausforderung USA zu gewöhnen. Er kennt den Briten noch gut aus dessen Zeit in der GP2, in der er zwei Jahre beim Team verbrachte und zwei Siege einfahren konnte. 2012 wurde Chilton mit Carlin Vierter der Gesamtwertung. "Max an Bord zu haben, wird uns ein starkes Paket verschaffen", ist Carlin überzeugt. "Für ihn wird es 2015 eine Chance sein, sich auf ein erfolgreiches potentielles Debüt in der IndyCar-Serie ab 2016 vorzubereiten."

Chilton fuhr 2013 und 2014 insgesamt 35 Grands Prix für das Marussia-Team, das sich nach dem Rennen in Russland aus der Königsklasse verabschiedete und aktuell nach einem neuen Investor sucht. Der Brite machte dabei besonders mit seiner Zuverlässigkeit von sich reden. Als erstem Piloten gelang es ihm, alle Rennen seiner Debütsaison zu beenden.

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