Neues Startprozedere: Was tun, wenn's zu chaotisch wird?

, 16.08.2015

Mercedes-Sportchef Toto Wolff will nicht, dass die Starts in der Formel 1 in Zukunft zu einer reinen Lotterie werden und verlangt daher Flexibilität

Den Start des Formel-1-Rennens zum Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps werden die Zuschauer am kommenden Sonntag noch gespannter als sonst beobachten, denn es ist der erste Härtetest für die neuen Regeln. Ab sofort liegt die Startprozedur wieder mehr in der Hand der Fahrer, Hilfestellungen durch das Team sind nicht mehr erlaubt .

"Das ist das erste Mal, dass wir die Technik zum Wohle der Unterhaltung zurückfahren. Es soll nicht mehr so aussehen, als würde alles von der Box ferngesteuert", begrüßt Mercedes-Sportchef Toto Wolff gegenüber 'Autosport' die Neuerungen grundsätzlich einmal. Ziel dieser Regeländerungen ist, die Starts unvorhersehbarer zu machen und damit für mehr Spannung zu sorgen.

Wolff treibt jedoch die Sorge um, dass der vollständige Verzicht auf Hilfestellung durch das Team und das Verbot, die Einstellungen der Kupplung anzupassen, eventuell etwas zu viel des Guten ist. "Könnte das Drama vielleicht über unsere Erwartungen hinausgehen?", fragt sich Wolff. "Wenn das der Fall sein sollte, müssen wir uns das noch einmal ansehen und entsprechend anpassen."

Denn die Starts dürften nicht zu einer Art Lotterie werden, bei der nur der Zufall darüber entscheidet, wer gut und wer schlecht wegkommt. "Was keiner von uns will sind Starts, die völlig unberechenbar sind und das Qualifying völlig entwerten", sagt Wolff und fordert daher von allen Beteiligten Flexibilität, die Regeln gegebenenfalls noch einmal anzupassen.

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