Red-Bull-Showrun: Die Formel 1 gibt in Wien Gas

, 22.04.2015

Red-Bull-Showrun in der österreichischen Hauptstadt Wien: Daniel Ricciardo dreht mit dem RB8 auf dem Rathausplatz seine Runden - Rund 60.000 Fans fiebern mit

Darauf hat Wien schon lange gewartet: Am Mittwoch säumten über den Tag verteilt insgesamt rund 60.000 Motorsport-Fans den Rathausplatz, um den ersten Formel-1-Showrun in der Bundeshauptstadt hautnah mitzuerleben. Daniel Ricciardo gab mit dem Weltmeisterauto aus dem Jahre 2012 ordentlich Gas und verwandelte das Areal zwischen Burgtheater und Rathaus in eine Rennstrecke vor weltberühmter Kulisse.

Über 100 internationale Journalisten waren bei einer Pressekonferenz mit Daniel Ricciardo, Niki Lauda, Gerhard Berger und Helmut Marko in der Donau-Metropole zu Gast. Das Projekt Spielberg ist stolz auf einen erfolgreichen Auftakt für den Großen Preis von Österreich 2015 und genoss gemeinsam mit den Besuchern und dem Bürgermeister der Stadt Wien, Michael Häupl, einen außergewöhnlichen Motorsport-Tag für die ganze Familie.

Besser hätte der Startschuss für das Motorsport-Festival des Jahres in Österreich nicht laufen können. Genau zwei Monate vor dem Großen Preis von Österreich 2015 sorgte das Projekt Spielberg mitten in Wien für Motorsport-Action hautnah. Im Rahmen einer Pressekonferenz waren über 100 Medienvertreter aus Österreich sowie aus Brasilien, Deutschland, Slowenien und aus der Slowakei zum Rathausplatz gekommen, um ein hochkarätig besetztes Podium zu befragen.

"Die Stimmung im letzten Jahr war fantastisch in Spielberg. Ich habe mit anderen Fahrern gesprochen und alle waren von der Atmosphäre begeistert", freut sich Ricciardo bereits auf das zweite Heimrennen seines Red-Bull-Rennstalls. Nachdem die beiden Motorsport-Legenden Lauda und Marko bei der Pressekonferenz ausgelassen scherzten, präsentierte der Motorsportberater von Red Bull der versammelten Presse stolz die Siegertrophäe für den Grand Prix.

Im Gegenzug überreichte Lauda als "Gastgeber" in Wien eine Demel-Torte, die ein kunstvoll gestaltetes Szenario am Red-Bull-Ring zeigt und streute dem Projekt Spielberg Rosen: "Der Österreich-Grand-Prix im Vorjahr war hervorragend. Man hätte es nicht besser machen können. Andere Veranstalter können sich daran ein Beispiel nehmen", sagt Lauda. "Ich freue mich schon sehr und glaube, dass dieses Jahr sogar noch mehr Leute kommen."

Lauda und Berger werden am 21. Juni bei der Legenden-Parade mit Original-Boliden der Turbo-Ära vor zehntausenden Fans über den Red-Bull-Ring heizen und der Tiroler kann es kaum noch erwarten: "Es war wunderschön, wieder in meinem Ferrari von 1987 zu sitzen. Ich bin bis vergangenes Jahr nicht mehr damit gefahren, aber man fühlt sich sofort wohl im Cockpit. Die Kraft dieser Rennautos der 80er-Jahre ist einmalig. Es wird wieder richtig super. Und was ich so gehört habe, trainiert Alain Prost schon fleißig, weil er mit seinem McLaren unbedingt schneller sein will als Niki. Der Zweikampf Lauda-Prost lodert wieder auf!"

60.000 Fans erlebten Formel-1-Power am Rathausplatz. Um Punkt 15:00 Uhr war es so weit: Das mit Spannung erwartete Highlight des Tages konnte bei perfektem Showrun-Wetter über die Bühne gehen. Ricciardo startete mit dem RB8 das Weltmeisterauto von 2012 und ließ den Rathausplatz mit beeindruckendem Formel-1-Sound unter den Füßen von insgesamt an die 60.000 begeisterten Zuschauern erbeben.

Außerdem brannte Pierre Gasly mit einem NASCAR Donuts in den Asphalt und ließ im Herzen von Wien reichlich Rauch aufsteigen. Als Draufgabe lieferte die Motorrad-Stunt-Legende Chris Pfeiffer eine sehenswerte Show auf zwei Rädern ab. In der Zeit bis zum zweiten Teil des Showruns hatten die Fans bei einer Autogramm-Session die Chance, Ricciardo, Berger und Marko persönlich zu treffen und konnten ihnen sogar ein paar Fragen stellen.

Bevor sich Ricciardo aus Wien verabschiedete, fuhr er bei einer Parade unter Beifall mit der rot-weiß-roten Fahne durch die Massen und nahm sich noch einmal Zeit für seine Fans. Zum Ausklang dieses Motorsport-Tages machte die Newcomer-Band "Tagträumer" am Red-Bull-Brandwagen Stimmung. Die fünf Musiker absolvierten damit ein gelungenes Warm-Up für die Königsklasse, schließlich stehen sie beim diesjährigen GP-Wochenende in Spielberg ebenfalls auf der Bühne.

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