Renault-Chef mahnt: Müssen Showdowns im letzten Rennen vermeiden

, 16.12.2017

Laut Renault-Geschäftsführer Cyril Abiteboul muss das Team in Zukunft vermeiden, im letzten Rennen in einen Showdown zu geraten

Renault wolle in Zukunft in der Formel 1 nicht mehr im letzten Rennen der Saison in einen Showdown geraten, so Teamdirektor Cyril Abiteboul. In Abu Dhabi überholte das französische Werksteam den Konkurrenten Toro Rosso und landete auf Platz sechs in der Konstrukteurswertung. Damit sicherte sich der Rennstall einen Bonus von rund 5,5 Millionen Euro.

Eine ähnliche Situation will Abiteboul in Zukunft vermeiden. Er sagt gegenüber 'Motorsport-Total.com': "Wir dürfen nicht noch einmal in eine solche Position geraten. Es ist zwar ein stilvoller Weg, die Saison zu beenden, aber trotzdem wollen wir unsere Ziele vor dem Finale erreichen."

In Abu Dhabi habe Renault "extreme" Einstellungen am Fahrzeug vorgenommen, damit das Ziel nicht durch Probleme mit der Haltbarkeit der Komponenten gefährdet wird. In den letzten 20 bis 25 Runden habe sich alles um die Reifen, das Benzinmanagement und den Motor gedreht, erklärt der Franzose. Das sei für das Team eine ungewöhnliche Situation gewesen. "Ich danke der Mannschaft in Viry und Enstone für ihre Arbeit", so der dankbare Abiteboul.

Zu Beginn das Rennen durfte Renault aber nicht zu konservativ auftreten, was in dem kontroversen Überholmanöver von Nico Hülkenberg gegen Sergio Perez in der ersten Runde deutlich wurde. Der Deutsche erhielt für das Manöver eine Fünf-Sekunden-Strafe, verlor aber keinerlei Punkte, was Force India wütend machte.

Abiteboul kommentiert die Situation: "Es gibt Regeln. Es gibt die Rennleitung und sie trifft die Entscheidungen. Es gab eine Strafe, die wir während des Boxenstopps abgesessen haben." Für den Franzosen ist die Situation damit abgehakt, weshalb er klar stellt: "Ich werde sie nicht weiter kommentieren."

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