Teamchef deutet an: Kimi Räikkönen könnte 2016 noch fahren

, 23.12.2014

Stimmen die sportlichen Leistungen, wird eine Fortsetzung der Karriere des "Iceman" an Ferrari offenbar nicht scheitern - Arrivabene fordert Steigerung

Kimi Räikkönen war sich längst sicher, dass er noch ein Jahr fahren und dann den Helm an den Nagel hängen will - zumindest, was die Formel 1 betrifft. Nachdem der Finne selbst einen Verbleib in der Königsklasse über das Saisonende 2015 hinaus angedeutet hatte, bekräftigt auch der neue Teamchef der Scuderia die Überlegungen. "Ich will betonen, dass Kimi in der nächsten Saison zeigen muss, was er kann. Danach ist es möglich, über die Zukunft zu entscheiden", sagt Maurizio Arrivabene.

Der neue Wortführer der Roten nennt die vergangenen Monate "schwierig", wenn es um die Probleme des Fernando Alonso oft unterlegenen Rückkehrers Räikkönen geht. Obwohl es nicht für einen einzigen Podiumsplatz reichte, meint Arrivabene auch: "Deswegen hat er seine grundlegende Schnelligkeit nicht verloren." Der Teamchef betont außerdem, dass es wichtig sei, einen Piloten im Rennstall zu haben, der sich in einem Ferrari zum Champion krönte.

Sollte Räikkönen die Motivation verlieren, ist Arrivabene zuversichtlich, Ersatz zu organisieren. "Sicher sind Piloten kein Problem für uns", spielt er auf die Anziehungskraft der Mythosmarke an. Nicht zuletzt verfügt Ferrari auch über das nötige Kleingeld, um die Größen der Szene anzuwerben. Im Formel-1-Paddock ist immer wieder die Rede davon, dass Räikkönen nach seiner Monoposto-Karriere die Rückkehr in den Rallyesport respektive ins Rallyecross-Segment wagen würde.

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