Teamchef: Nico Hülkenberg derzeit kein Thema für Ferrari

, 22.05.2015

Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene ist mit seinen aktuellen Fahrer "sehr glücklich" und denkt daher nicht über Alternativen wie Nico Hülkenberg nach

Obwohl noch lange nicht feststeht, dass Kimi Räikkönen nach dem Auslaufen seines Vertrags Ferrari am Ende der Saison verlassen wird, ist die Diskussion über einen potenziellen Nachfolger schon in vollem Gange. Neben Valtteri Bottas wird dabei auch immer wieder der Name Nico Hülkenberg genannt. Doch ernsthafte Hoffnungen auf einen Platz bei Ferrari darf sich der aktuelle Force-India-Pilot nach den Worten von Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene nicht machen.

"Es gibt viele Fahrer im Fahrerlager, einzelne Namen herauszupicken wäre daher falsch", will sich der Italiener gegenüber der 'Gazetta dello Sport' nicht an Personaldiskussionen beteiligen. Im Gegenteil: Arrivabene sieht keinen Grund, an der derzeitigen Fahrerpaarung etwas zu ändern. "Lasst uns uns auf Kimi konzentrieren, von dem wir hoffen, dass er so weiter macht wie bisher, denn wenn man sich die vergangenen Rennen anschaut, dann war er manchmal der schnellste von allen."

Gegenüber 'Sky Italia' rollt der Teamchef Räikkönen den roten Teppich aus und stellt eine Vertragsverlängerung in Aussicht. "Ich bin sehr glücklich darüber, wie es mit Kimi läuft. Obwohl man ihn 'Iceman' nennt, sorgt er für viel Begeisterung im Team", sagt er. "Wenn die Zeit kommt, werden wir mit dem Präsidenten sprechen und mit seinem Segen etwas bekanntgeben."

Damit muss Hülkenberg wohl weiter auf ein Cockpit in einem Spitzenteam warten. "Natürlich würde ich gerne in einem Auto sitzen, dass konkurrenzfähiger ist und mit dem ich um das Podium kämpfen kann oder auch um Siege", hatte der Deutsche unlängst im Interview mit 'Motorsport-Total.com' gesagt. "Ich bin ein bisschen enttäuscht, dass das bisher noch nicht geklappt hat."

Bei Ferrari war Hülkenberg schon in der Vergangenheit im Gespräch. 2013 wurde er als potenzieller Nachfolger von Felipe Massa gehandelt. Seinerzeit hatte er sogar konkrete Gespräche mit dem damaligen Teamchef Stefano Domenicali geführt. "Natürlich gabs da schon mal Kontakte und Möglichkeiten, aber es ist nichts passiert", so Hülkenberg.

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