Lynn siegt - Titelentscheidung vertagt

, 13.10.2013

Alex Lynn siegt im zweiten Rennen von Vallelunga - Nach einem Ausfall von Raffaele Marciello ist die Titelentscheidung weiterhin offen

Im 26. Saisonrennen der Formel-3-Europameisterschaft setzte sich Alex Lynn (Prema) durch und gewann vor Alexander Sims (T-Sport) und Daniil Kwjat (Carlin). Damit sicherte sich Prema vorzeitig den Titel des besten Teams der Formel-3-EM. Felix Rosenqvist (Mücke), Zweiter der Fahrerwertung, eroberte im italienischen Vallelunga Rang neun, während sein Titelrivale Raffaele Marciello (Prema) beim Start mit einem technischen Defekt ausschied. In der Tabelle hat Ferrari-Nachwuchspilot Marciello nun noch einen Vorteil von 28,5 Punkten auf den Schweden Rosenqvist.

Schon bevor der Start erfolgte, hüllte Rauch das Auto von Marciello ein. Der Italiener, der auf der zweiten Startposition stand, konnte aufgrund technischer Probleme nicht losfahren und schied aus. Lynn übernahm von der Pole-Position kommend die Führung, gefolgt von Sims, Daniil Kwjat und Eddie Cheever (Prema). Nach einem Ausrutscher von Jann Mardenborough (Carlin) schickte die Rennleitung das Safety-Car noch in Runde eins auf die Piste - ebenso wie einige Umläufe später, als Lucas Wolf (URD seinen Dallara nicht auf der Strecke halten konnte.

Nach beiden Safety-Car-Phasen konnte Lynn sich wieder vom Feld absetzen, während Sims sich erfolgreich gegen die Angriffe von Kwjat wehrte. Im Ziel hatte Sieger Lynn schließlich einen Vorsprung von fünf Sekunden auf Sims. Kwjat wurde als Dritter abgewinkt, gefolgt von Cheever, der das Podest bei seinem Heimspiel knapp verpasste. Lucas Auer (Prema), Luis Felipe Derani (Fortec), Antonio Giovinazzi (Double R) und Sven Müller (Van Amersfoort) reihten sich bei sonnigem Wetter auf den Plätzen fünf bis acht ein.

"Meine Pace war in diesem Rennen wirklich gut", freut sich Lynn. "Ich hatte im Gegensatz zu Alexander Sims neue Reifen und habe deshalb auch damit gerechnet, dass ich schneller sein würde als er. Aber dass ich so viel schneller sein würde, hätte ich nicht gedacht. Letztendlich war es für mich ein gutes Rennen mit einem tollen ersten Platz. Im dritten Rennen heute Nachmittag hoffe ich, noch einmal auf das Podest klettern zu dürfen."

"Es war teilweise ein einsames Rennen für mich", meint Sims. "Ich bin mit alten Reifen gefahren und konnte Alex nicht folgen. Dennoch denke ich, dass ich zufrieden sein kann, denn ich bin vom vierten Startplatz auf Rang zwei nach vorne gekommen."

"Mein Start war in Ordnung, aber Alex schräg hinter mir hatte einen wirklich guten Beginn. Die Kämpfe mit ihm haben Spaß gemacht", sagt Kwjat. "Generell freue ich mich natürlich, auf dem Podest zu stehen und mit guten Resultaten die Schlussphase dieser Saison zu absolvieren. Im dritten Rennen heute Nachmittag wird es schwierig, noch einmal das Siegertreppchen zu erreichen. Vom achten Startplatz benötige ich sicher etwas Glück."

Weiter hinten versuchte Rosenqvist, einen Weg durch das Feld zu finden. Der Schwede musste nach einem Vorfall im Qualifying aus der letzten Startposition ins Rennen gehen und arbeitete sich bis auf Rang neun nach vorn. John Bryant-Meisner (Fortec) komplettierte bei seinem ersten Auftritt in der Formel-3-EM als Zehnter die Top 10.

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