Red-Bull-Junior Kwjat auf dem Red-Bull-Ring unschlagbar

, 31.05.2013

Daniil Kwjat erobert am Formel-3-Europameisterschaftswochenende in Spielberg alle drei Pole-Positions und peilt nun drei Siege an

Vor den Augen von Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko eroberte Daniil Kwjat (Carlin) auf dem 4,326 Kilometer langen Red-Bull-Ring alle drei Pole-Positions für das fünfte Saisonwochenende der Formel-3-Europameisterschaft. Der Russe, der von Red Bull gefördert wird, war bereits im Freien Training ganz vorn. Neben ihm auf Startplatz zwei wird sich im ersten Lauf Felix Rosenqvist (Mücke) aufstellen, Rennen zwei bestreitet Lucas Wolf (URD) neben Kwjat aus der ersten Startreihe und im dritten Durchgang wird Tabellenführer Raffaele Marciello (Prema) von Startplatz zwei ins Rennen gehen. Lucas Auer, einziger Österreicher im 28-köpfigen Starterfeld, fuhr bei seinem Heimspiel auf die Startplätze sieben, zwölf und neun.

In einem spannenden ersten Qualifying setzte sich Kwjat (1:43.825 Minuten) durch. Der Russe, der als nicht punktberechtigter Gaststarter in die drei Rennen gehen wird, setzte sich gegen Rosenqvist (1:43.865) durch. Hinter dem Schweden sorgte Lucas Wolf (1:44.114) für eine Überraschung. Der Blondschopf sicherte sich sein bisher bestes Qualifying-Resultat in der Formel-3-Europameisterschaft. Eddie Cheever jun. (Prema; 1:44.282) freute sich mit seinem vierten Platz ebenfalls über seine bisher beste Leistung in einem Zeittraining. Die Carlin-Teamkollegen Jordan King (1:44.473) und Nicholas Latifi (1:44.526) folgten auf den Rängen fünf und sechs. Tabellenführer Marciello (1:45.008) musste sich mit Platz 13 zufrieden geben.

Auch im Klassement der zweitschnellsten Runden war Kwjat (1:44.052) Spitzenreiter. Hinter ihm eroberte Wolf (1:44.278) Rang zwei vor Felix Rosenqvist (1:44.368) und dem Kanadier Nicholas Latifi (1:44.652). Josh Hill (Fortec; 1:44.785) sorgte mit seinem fünften Platz für das beste Resultat seines Teams. Cheever jun. (1:44.851) brachte als Sechster die beste Platzierung eines Prema-Piloten nach Hause. Teamkollege Marciello (1:45.783 Minuten) fuhr die sechzehntbeste Zeit.

Im zweiten Qualifying sorgte ein Ausrutscher von Tatiana Calderon (Double R) für eine kurze Unterbrechung. Zu diesem Zeitpunkt hatte erneut Kwjat (1:43.956) die Führung inne, gefolgt von Rosenqvist (1:44.509 ) und Marciello (1:44.409). Nach Wiederaufnahme der Session schob sich Marciello auf Platz eins, wurde wenige Augenblicke später aber wieder von Kwjat auf den zweiten Rang verdrängt. Erst in den letzten Sekunden kletterte Rosenqvist noch auf den dritten Platz und verbannte King (1:45.089) auf Rang vier. Latifi (1:45.334) und Wolf (1:45.367) belegten die Ränge fünf und sechs und bestätigten damit ihre guten Leistungen aus dem ersten Zeittraining.

"Ich bin sehr glücklich über die drei Pole-Positions", freut sich Red-Bull-Junior Kwjat. "Ich wusste, dass ich den Speed für die Pole-Positions habe, es kam nur darauf an, mich zu konzentrieren und keinen Fehler zu machen, was mir gelungen ist. Im vergangenen Jahr war das Qualifying noch mein Hauptproblem, aber ich habe an mir gearbeitet und dieses Problem lösen können. Besonders freue ich mich, ausgerechnet auf dem Red-Bull-Ring drei Pole-Positions geholt zu haben, denn ich liebe diese Strecke. Nun möchte ich die drei Rennen auf der gleichen Position beenden, von der ich auch starte."

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