24h Nürburgring: BMW mit Bestzeit im Freien Training

, 14.05.2015

Dominik Baumann markiert im Schubert-BMW die erste Bestzeit im Rahmen des diesjährigen 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring - Vier Hersteller in den Top 5

Der Fahrbetrieb zur 43. Auflage des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring ist offiziell eröffnet worden. Unter bewölktem Himmel stand am Donnerstagnachmittag bei einer Außentemperatur von 14 Grad Celsius das einzige Freie Training des Rennwochenendes in der Eifel auf dem Programm.

Die ersten 1:45 Stunden der zweistündigen Session gingen bei trockener Piste über die Bühne. In den finalen 15 Minuten setzte leichter Regen ein. Die Bestzeit ließen sich Dominik Baumann, Claudia Hürtgen, Jens Klingmann und Martin Tomczyk im BMW Z4 GT3 #20 von Schubert gutschreiben. Baumann war es, der mit einer Zeit von 8:29.079 Minuten den ersten Richtwert des Rennwochenendes setzte.

Im Vergleich zur Bestzeit aus dem Freien Training für die 2014er-Ausgabe des 24-Stunden-Rennens (8:24.237 Minuten) fehlten knapp fünf Sekunden. Hauptgrund dafür sind die drei infolge des tödlichen Unfalls beim VLN-Saisonauftakt kurzfristig ausgeschriebenen Slow-Zones, in denen das Tempo auf 200 km/h (Hoheneichen/Quiddelbacher Höhe) beziehungsweise 250 km/h (Schwedenkreuz und Döttinger Höhe) begrenzt ist.

Erster Verfolger des Schubert-BMW #20 war der WRT-Audi #29 (Thiim/Joens/Kaffer/Vanthoor) mit einem Rückstand von lediglich 0,394 Sekunden. Der Marc-VDS-BMW #26 (Farfus/Müller/Catsburg/Adorf), der in den Schlussminuten mit technischem Defekt ausgerollte Black-Falcon-Mercedes #2 (Buurman/Simonsen/Christodoulou/Schneider) und der Falken-Porsche #44 (Dumbreck/Henzler/Ragginger/Imperatori) komplettierten die Top 5. Damit fanden sich beim ersten Kräftemessen für den 24-Stunden-Klassiker vier Hersteller auf den ersten fünf Plätzen wieder.

Der schnellste Bentley war der mit der Startnummer 85 (Smith/Kane/Meyrick/Arnold) auf Platz zwölf, direkt hinter dem schnelleren der beiden in der Klasse SP-X gemeldeten Glickenhaus SCG 003c, dem mit der Startnummer 9 von Lauck/Franchitti/Jahn/Mailleux. Die meisten Runden drehten mit deren acht der Phoenix-Audi #1 der Vorjahressieger Haase/Mamerow/Rast/Winkelhock (Platz 13), der Schulze-Nissan #21 von Schulze/Schulze/Gassner/Tresson (Platz 29) und der Audi #15 der Audi-Race-Experience von Yoong/Cheng/Lee/Thong (Platz 31).

148 Fahrzeuge nutzten das einzige Freie Training, um wertvolle Erfahrungen für das erste Qualifying zu sammeln. Dieses geht am Abend ab 19:25 Uhr über die Bühne und dauert vier Stunden. Ob es auf trockener Strecke über die Bühne geht, bleibt abzuwarten.

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