Ex-Formel-1-Pilot Johansson startet bei den 24h-Nürburgring

, 20.05.2014

Prominenter Zuwachs für das Starterfeld der 24 Stunden am Nürburgring: Ex-Formel-1-Pilote Stefan Johansson geht mit einem Madza MX-5 an den Start

Der ehemalige Formel-1-Pilot Stefan Johansson wird in diesem Jahr mit einem Madza MX-5 am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring teilnehmen. Für den mittlerweile 57-jährigen Schweden wird es der erste Start beim Langstreckenklassiker in der Eifel sein, nicht aber das erste Rennen auf der Nordschleife. "Ich bin mit der Formel 3, der Formel 2 und dann mit der Gruppe C auf der Nordschleife gefahren und habe diese Strecke immer geliebt", so Johansson gegenüber 'Autosport'.

Sein letzter Renneinsatz in der "Grünen Hölle" liegt allerdings schon 31 Jahre zurück. 1983 fuhr er beim 1.000-Kilometer-Rennen der Sportwagen-Weltmeisterschaft gemeinsam mit Bob Wollek am Steuer eines Joest-Porsche 956 auf den zweiten Rang. Am 21. und 22. Juni wird sich Johansson den Mazda MX-5 in der V3-Klasse mit Nordschleifen-Spezialist Wolfgang Kaufmann, dem Briten Owen Mildenhall und dem Japaner Teruaki Kato teilen.

Der Einsatz des Fahrzeug wird vom britischen Team Jota durchgeführt und findet mit Werksunterstützung statt. Anlass dafür ist das 25-jährige Jubiläum der Einführung des Madza MX-5. "Die 24 Stunden waren etwas, was ich immer schon einmal machen wollte. Ich wollte es unbedingt zusammen mit den Jungs von Jota machen, die ich seit meiner Zeit bei Zytek gut kenne", sagt Johansson.

Mit einem erfolgreichen Einsatz beim dritten Saisonrennen der VLN-Langstreckenmeisterschaft am 26. April, wo Johansson gemeinsam mit Kato auf Rang drei der Klasse fuhr, qualifizierte sich der Schwede für den Start bei den 24 Stunden. "Es war überwältigend! Ich hatte jede Menge Spaß im Auto, auch wenn es viel weniger PS hatte als dasjenige beim letzten Mal", blickt Johansson auf den VLN-Lauf zurück.

Johansson fuhr zwischen 1983 und 1991 79 Rennen in der Formel 1 und ging dabei unter anderem für die Spitzenteams McLaren und Ferrari an den Start. 12 Mal fuhr der Schwede aufs Podium, ein Grand-Prix-Sieg blieb ihm allerdings verwehrt .

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