GT-Masters: Porsche im Lausitz-Qualifying zweimal ganz vorn

, 30.08.2013

Mario Farnbacher sichert sich auf dem Lausitzring die Pole-Position für das Samstagsrennen - Martin Ragginger beim Sonntagsrennen auf Startplatz eins

Porsche-Piloten sicherten sich im Qualifying zum GT-Masters auf dem Lausitzring die besten Startplätze für die beiden Rennen am Samstag und Sonntag. Mario Farnbacher (Farnbacher) fuhr für den ersten Lauf am Samstag auf die Pole-Position.

Im zweiten Qualifying zog Markenkollege Martin Ragginger (Herberth) nach und wiederholte seine Pole-Position aus dem Vorjahr. Das Zeittraining war so hart umkämpft wie kaum ein Qualifying zuvor in der GT-Masters-Saison 2013. Die schnellsten 19 Autos lagen im zweiten Qualifying innerhalb von nur einer Sekunde.

Im Qualifying für das Rennen am Samstag sah es lange nach einer Pole-Position für Audi-Pilot Rene Rast (Abt) aus. Doch dann schlug Farnbacher zu. Der ehemalige Förderpilot der ADAC Stiftung Sport unterbot die Zeit von Rast drei Minuten vor dem Ende des Zeittrainings um knappe 0,011 Sekunden und sicherte sich damit seine zweite Pole-Position im GT-Masters.

"Es war eine gute Runde. Ich bin rausgefahren und alles hat sofort gepasst", freut sich Farnbacher. "Das Wochenende hier hat im Titelkampf vorentscheidende Wirkung. Hier vorn zu stehen ist sehr gut, denn mit einem guten Ergebnis haben wir die Chance, noch ein Wort mit Titelkampf mitzureden", so der Polesetter.

Rast startet neben Farnbacher aus der ersten Reihe. Die zweite Startreihe teilen sich zwei weitere Porsche-Piloten. Christian Engelhart (Schütz), der im vergangenen Jahr in der Lausitz einen Doppelsieg feierte, stellte seinen 911 vor Robert Renauer (Herberth) auf Startplatz drei. Corvette-Pilot Diego Alessi (Callaway) startet als Fünfter vor Claudia Hürtgen, die im BMW Z4 von Schubert von Position sechs ins Rennen geht.

Im Qualifying für das Rennen am Sonntag führte kein Weg an Martin Ragginger vorbei. Der Porsche-Routinier fuhr sich eine Runde warm und schlug dann auf seiner zweiten fliegenden Runde mit der Bestzeit zu. BMW-Pilot Dominik Baumann (Schubert) und Dominik Schwager im Ford GT von Lambda versuchten ebenso vergeblich die Bestzeit von Ragginger zu unterbieten wie Porsche-Werksfahrer Nick Tandy (Farnbacher) und mussten sich schließlich mit Startplätzen hinter dem Österreicher begnügen.

"Wir wussten, dass wir hier auf dem Lausitzring sehr schnell sind und schon im Training haben wir das der Bestzeit bewiesen", so Ragginger nach seiner dritten Pole-Position im GT-Masters. "Die Pole-Position ist gut für die Titelchancen meines Teamkollegen Robert Renauer. Er liegt auf Rang drei der Fahrerwertung und mit den Startplätzen vier und eins an diesem Wochenende haben wir eine gute Ausgangslage."

Das Qualifying für das Rennen am Sonntag war mit 19 Fahrzeugen innerhalb von nur einer Sekunden nicht nur hart umkämpft, sondern an der Spitze auch bunt gemischt. Mit Corvette-Pilot Mike Parisy (Callaway) auf Startplatz fünf vor dem ehemaligen Formel-1-Piloten Markus Winkelhock im Abt-Audi stehen am Sonntag Sportwagen von fünf verschiedenen Marken auf den ersten fünf Startplätzen.

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