Jose-Maria Lopez liebäugelt mit Wechsel in die Formel E

, 05.02.2016

Für WTCC-Champion Jose-Maria Lopez ist 2017 ein Wechsel in die Formel E eine gute Option: "Die Serie entwickelt sich prächtig und ist sehr interessant"

Jose-Maria Lopez plant bereits für die Zeit nach dem Ausstieg seines Arbeitgebers Citroen aus der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) und fasst für 2017 einen Wechsel in die Formel E ins Auge. "Es wäre fantastisch, Teil dieser fantastischen Serie mit diesen fantastischen Fahrern zu sein", schwärmt Lopez am Rande des Formel-E-Rennens in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires von der Meisterschaft für elektrisch angetriebene Formelfahrzeuge.

Citroen, für die Lopez in den vergangenen beiden Jahren den Titel in der WTCC gewonnen hatte, wird sich Ende 2016 aus der Serie zurückziehen. Neben einem Wechsel in die Sportwagen-Szene kann sich Lopez dann auch einen Einstieg in die Formel E vorstellen. "Die Serie entwickelt sich prächtig und ist für die Fahrer sehr interessant. Es gibt noch nichts konkretes, aber warum sollten wir 2017 nicht darüber reden? Das wäre eine gute Option", sagt er.

Ein Start in der Formel E wäre aus seiner Sicht auch mit Blick auf das Rennen in Buenos Aires eine gute Sache. "Da es ein Rennen in Argentinien gibt, wäre es toll auch einen argentinischen Fahrer zu haben", so Lopez. Doch in diesem Jahr sei ein Einsatz aufgrund seines Engagements für Citroen nicht möglich gewesen. Der französische Autobauer ist über seine Sportmarke DS als offizielles Werksteams in der Formel E aktiv.

Lopez verriet in Buenos Aires, dass er sogar schon erste Erfahrungen am Steuer des elektrisch angetriebenen Formelautos gesammelt hat. "Ich habe einen kleinen Test mit einem Team gemacht. Sie hatten keinen Fahrer und ich war an diesem Tag zufällig da, also bin ich ins Auto gestiegen und ein paar Runden gefahren", erzählt er. "Das erste, was einem auffällt, ist das fehlende Motorengeräusch."

Dadurch sei das Fahrerlebnis ein völlig anderes. "Man hört alles, was im Auto passiert, wenn es beispielsweise den Boden berührt. Man hört ständig das Getriebe, und wenn man über einen Randstein fährt, hört man wie die Aufhängung leidet", so Lopez. "Das ist seltsam, aber es ist immer noch Rennsport."

Auch zu mit einigen alten Bekannten hat sich "Pechito" schon über das Thema Formel E ausgetauscht. "Ich kenne die Fahrer, Loic Duval, Jerome D'Ambrosio und Lucas di Grassi waren meine Teamkollegen. Sie erzählen mir, dass die Rennen sehr viel Spaß machen und der Wettbewerb sehr hart ist."

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