Neuer Name, mehr Geld: WTCC stärkt Privatiers

, 01.02.2016

Mit einem neuen Namen und besserer finanzieller Unterstützung möchte die WTCC die Privatwertungen aufwerten: WTCC-Trophy als neues Prunkstück

Die Tourenwagen-Weltmeisterschaft möchte die Privatfahrerwertung ab 2016 weiter stärken. Mit einem neuen Namen und besserer finanzieller Unterstützung soll die einstige Yokohama-Trophy noch attraktiver gemacht werden. Ab der Saison 2016 trägt die Privatwertung den Namen WTCC-Trophy und soll mit insgesamt 500.000 Euro für die teilnehmenden Teams unterstützt werden, was den Wert aus dem Vorjahr verdoppelt.

"Privatfahrer und -teams spielen für den Erfolg der WTCC eine wichtige Rolle, und es ist wichtig, dass wir alles Mögliche tun, um sie bei ihrer Teilnahme in der Meisterschaft zu bestärken und ihnen zu helfen", erklärt Francois Ribeiro, Chef von WTCC-Promoter Eurosport Events.

Er ist überzeugt, dass Privatfahrer eine wichtige Rolle in der Meisterschaft einnehmen und weit davon entfernt sind, nur das Feld aufzufüllen: "Wir haben gesehen, dass Fahrer wie Mehdi Bennani, Norbert Michelisz und Hugo Valente regelmäßig um Podestplätze mitfahren können. Und Hondas Entscheidung, Michelisz für 2016 für ihr Werksteam zu verpflichten, zeigt, dass Hersteller auf die WTCC-Trophy für ihre zukünftigen Fahrer schauen."

Um für die WTCC-Trophy berechtigt zu sein, muss ein Fahrer ohne finanzielle Unterstützung eines Herstellers auskommen. Und obwohl sie keinen Zugang zu denselben Mitteln wie ihre werksunterstützten Konkurrenten haben werden, werden die Teilnehmer der WTCC-Trophy effektiv unter gleichen Voraussetzungen starten, weil es in beiden Kategorien die gleichen sportlichen und technischen Regeln geben wird. 2015 holten sich Bennani, Michelisz, Valente sowie die Toms Chilton und Coronel Podestplätze in der Hauptwertung.

Punkte werden in der WTCC-Trophy in jedem Rennen für die ersten acht Piloten nach folgendem Schema vergeben: 10-8-6-5-4-3-2-1. Ein weiterer Punkt wird an den bestplatzierten Piloten im Qualifying sowie für die schnellste Runde in jedem Rennen vergeben. Die besten beiden Fahrzeuge eines Privatteams erhalten im Rennen Punkte nach demselben Schlüssel für die Teamwertung.

Sieger der WTCC-Trophy

2015: Norbert Michelisz (Ungarn)

2014: Franz Engstler (Deutschland)

2013: James Nash (Großbritannien)

2012: Norbert Michelisz (Ungarn)

2011: Kristian Poulsen (Dänemark)

2010: Sergio Hernández (Spanien)

2009: Tom Coronel (Niederlande)

2008: Sergio Hernandez (Spanien)

2007: Stefano D'Aste (Italien)

2006: Tom Coronel (Niederlande)

2005: Marc Hennerici (Deutschland)

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