WTCC Schanghai: Lada macht trotz Zwischenfällen fette Beute

, 29.09.2015

Trotz Unfällen und anderen Schwierigkeiten blickt Lada auf ein erfolgreiches Rennwochenende der WTCC in Schanghai zurück: Starke Qualifikation von Catsburg

Trotz einiger Zwischenfälle blickt Lada zufrieden auf das zehnte Rennwochenende der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) 2015 zurück. Mit Platz vier durch Nick Catsburg im ersten und Platz fünf durch Rob Huff im zweiten Rennen gelangen dem russischen Werksteam gute Resultate. Und es wäre sogar noch mehr möglich gewesen, denn Huff und Catsburg wurden je einmal durch Unfälle aus den Rennen gerissen.

"Wir hatten zwei Top-5-Resultate, der Vesta steht nun bei fast jedem Rennen in der Startaufstellung vorne. Das zeigt, welch große Fortschritte wir seit dem Beginn der Saison gemacht haben", zieht Huff ein positives Fazit der Rennen in China.

Für einen Höhepunkt hatte Catsburg bereits im Qualifying gesorgt. Dem Niederländer gelang der Einzug in Q3, wo er dann im Schlusssektor die absolute Bestzeit fuhr, die Citroen-Asse Yvan Muller und Sebastien Loeb hinter sich ließ und den Vesta auf Startplatz drei stellte. Von dort aus fuhr er im ersten Rennen auf Rang vier.

"Ich denke, ich bin an diesem Wochenende ein starkes Qualifying und Rennen gefahren", beurteilt Catsburg seine Leistung. "Es ist schade, dass uns nicht mehr als Platz vier gelungen ist, denn wir hätten meiner Meinung nach mehr verdient", findet der Niederländer. Im zweiten Rennen musste er seinen Vesta nach einer Berührung mit einem Konkurrenten mit defekter Radaufhängung abstellen.

Dieses Schicksal hatte Teamkollege Huff im ersten Rennen ereilt, wo er in der ersten Runde mit Gabriele Tarquini aneinander geraten war. Dafür versöhnte ihn Rang fünf in Lauf Nummer zwei, wobei er nach einer Berührung mit Loeb mit Glück einem Unfall entging. "Dieses Wochenende war voller Emotionen", sagt Huff.

Unbelohnt blieb die Leistung von Nicolas Lapierre. Der Franzose war bei seinem zweiten Einsatz für Lada im ersten Rennen auf Rang sieben gefahren, obwohl sein Auto nach der Verwicklung in die Startkollision am Heck stark beschädigt war. Nach dem Rennen wurde Lapierre aber disqualifiziert, weil der Ladedruck des Turboladers an seinem Auto höher als die erlaubten 2,5 bar war. Im zweiten Rennen wurde Lapierre Neunter.

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