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G-Power M6 Hurricane CS: Das schnellste BMW-Coupé der Welt
C. Brinkmann, 02.05.2009
Nicht weniger als das schnellste BMW-Coupé wollte der deutsche Tuner G-Power kreieren und nahm dazu den BMW M6 unter seine Fittiche, der nach dem Umbau zu einem über 370 km/h schnellen Sportwagen avanciert: der G-Power M6 Hurricane CS. Für den brachialen Antrieb sorgt ein 750 PS starkes V10-Bi-Kompressor-Triebwerk, das G-Power durch einen mehrteiligen Carbon-Widebodykit, eine Carbon/Keramik-Bremsanlage, ein individuell einstellbares Fahrwerkspaket und elegante 21-Zoll-Leichtmetallräder ergänzt. Erhältlich ist das Komplettfahrzeug ab 360.000 Euro.
Bereits optisch zeigt der straßenzugelassene G-Power M6 Hurricane CS, was in ihm steckt. Der komplett aus Carbon gefertigte Bodykit ist jedoch auch von elementarer aerodynamischer Bedeutung; denn es muss genügend Abtrieb generiert werden, um das Fahrzeug bei Geschwindigkeiten weit jenseits der 300 km/h auf Kurs zu halten.
Der Karosserieumbau ist nicht nur auf aerodynamischen Anpressdruck, sondern speziell auf eine zusätzliche Kühlluftzufuhr ausgelegt und besteht aus Frontschürze, Motorhaube, Seitenschwellern, Kotflügelaufsätzen, Heckschürze mit Diffusor und Heckflügeln. Gleichzeitig dreht G-Power an der Gewichtsschraube und speckt den BMW M6 Stück für Stück ab.
Den größten Anteil an der Gewichtsreduzierung hat die komplett aus Titan gefertigte Abgasanlage, die mit ihren Metallkatalysatoren neben dem Staudruck auch das Gewicht deutlich reduziert und für einen atemberaubenden Sound sorgen soll. Der Gewichtsvorteil gegenüber der Serienabgasanlage beträgt insgesamt 24 Kilogramm.
Wird das Gewicht gesenkt, steigt die Power deutlich an. Der G-Power M5 Hurricane RS stellte bereits mit 367,4 km/h den Weltrekord für die schnellste Limousine der Welt ein. Für den G-Power M6 Hurricane CS überarbeiteten die Techniker das Bi-Kompressor-Aufladungssystem für den V10-Hochdrehzahlmotor erneut. Das Resultat: 750 PS bei 7.500 bis 8.000 U/min und ein maximales Drehmoment von 800 Nm bei 5.000 Touren.
Die Modifikationen reichen für eine rekordverdächtige Höchstgeschwindigkeit von über 370 km/h. Mit nur 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h setzt das rund 2 Tonnen schwere Coupé genauso Statements wie mit 9,6 Sekunden bis Tempo 200 und 26 Sekunden bis zur 300 km/h-Marke.
Im Detail ersetzten die Macher die beiden riemengetriebenen ASA T1-313 Kompressoren, von denen jeder eine Zylinderreihe auflädt, durch zwei größere Varianten vom Typ ASA T1-316. Es ließen sich nun bis zu 25 Prozent mehr Luftmasse fördern, was aber hier nur im Ansatz ausgenutzt wurde. Bezogen auf die mögliche Luftmasse, sind in der neuen Ausbaustufe nun Leistungen von über 900 PS möglich.
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