Abarth 695 Tributo Ferrari: Der Fiat 500 mit der Würze von Ferrari

, 29.09.2009

Die Zusammenarbeit von Abarth und Ferrari trägt weitere Früchte mit dem neuen, streng limitierten Abarth 695 Tributo Ferrari. Das auf dem Abarth 500 basierende Fahrzeug wird von einem 1.4-Liter-Vierzylinder angetrieben, der 180 PS leistet. In unter 7 Sekunden erreicht der kleine rote Renner Tempo 100 und beendet seinen Vortrieb erst bei 225 km/h. Das Turbo-Triebwerk kombinierten die Macher mit einem halbautomatischen Getriebe, das - wie in der Formel 1 oder den Ferrari-Sportwagen - mittels Schaltwippen am Lenkrad betätigt wird. Zu welchen Preisen und in welcher Auflagenhöhe das Sondermodell auf den Markt kommt, gab Abarth noch nicht bekannt.


Rein äußerlich präsentiert sich der Abarth 695 Tributo Ferrari mit einer Karosserie in der Farbe „Rosso Scuderia“, mit Kohlenfaser-Außenspiegeln und Grigio-Corsa-Details wie zum Beispiel bei den Felgen und den hinteren Lufteinlässen. Das neue Abarth-Modell besitzt außerdem Xenon-Scheinwerfer mit Abblendlicht und Fernlicht. Xenon verdreifacht die Lichtstärke und die Betriebsdauer im Vergleich zu herkömmlichen Scheinwerfern mit Halogen-Lampen.

Der neue Abarth 695 Tributo Ferrari wartet neben ästhetischen Besonderheiten vor allem mit substanziellen Veränderungen auf, die von Technikern der Häuser Abarth und Ferrari umgesetzt wurden. Diese Neuerungen beginnen bereits beim 1.4 Turbo T-Jet 16V-Motor in Verbindung mit einem MTA-Getriebe (Manual Transmission Automated), einem mechanischen, elektrisch betätigten Getriebe, das ganz im Racing-Stil über das Lenkrad gesteuert wird und das die Motorleistung durch die reduzierten Schaltzeiten wirkungsvoll ergänzt.


Ebenso wenig fehlen durfte „Record Monza“, ein Dual-Mode-Auspuff mit variablem Gegendruck, der bestens dazu geeignet ist, die Leistung und den Sound des Motors bei über 3.000 U/min zu akzentuieren. Insgesamt mobilisiert der Abarth 695 Tributo Ferrari seine 180 PS bei 5.750 U/min, während das maximale Drehmoment von 230 Nm bei 3.300 U/min ansteht.

Um die Performance, insbesondere die Beschleunigung, weiter zu verbessern, ist das Fahrzeug mit Hochleistungsreifen der Dimension 205/40 ausgestattet, die auf 7 x 17 Zoll großen Leichtmetallfelgen montiert sind, und ein besonderes Design aufweisen, das den Geist der Ferrari-Felgen atmet. Darüber hinaus feilten die Italiener am tiefergelegten Fahrwerk und der Bremsanlage, um die optimale Übereinstimmung herzustellen.

 

Zerlegbare Bremsscheiben mit einem Durchmesser von 285 Millimetern, festem Bremssattel und vier Bremskolben und speziellen FSD-Stoßdämpfern von Koni ermöglichen die beste Leistung bei absoluter Fahrsicherheit. Hinten kommen Bremsscheiben mit einem Durchmesser von 240 Millimetern zum Einsatz. Die Bremsanlage stammt übrigens aus dem Hause Brembo.


Das Interieur stimmten Abarth und Ferrari extra auf das Sondermodell ab. Von der Sportlichkeit zeugen bereits die Sitze „Abarth Corsa by Sabelt“ in schwarzem Leder mit Sitzflächenoberfläche und -boden aus Kohlefaser. Diese Sitze vereinen, dank der in die Rückenlehne integrierten Kopfstütze mit einseitig gepolsterten Sitzflächen- und Lehnenseitenführungen, auf beste Weise Leichtigkeit sowie exzellenten Seiten- und Längshalt mit der Ergonomie und dem Komfort der im Straßengebrauch üblichen Sitze, die 10 Kilogramm schwerer sind.

Das Lenkrad aus schwarzem Leder zeichnet sich durch rotlederne Dekoreinlagen und das dreifarbige Fadenkreuz aus. Die Hebel des MTA-Getriebes sind lenkradintegriert, während das Armaturenbrett ganz im Stile der Marke Jaeger gehalten ist, wobei man sich bei den Bordinstrumenten von der Ausstattung des Hauses Maranello leiten ließ.


Sorgfalt für Details zeigt sich ebenfalls beim inneren Trittbrett, das mit mandelfarbenem Aluminium verkleidet ist und das Pedal, ganz im Racing-Look, lässt sich mit dem Skorpion auf individuelle Wünsche abstimmen. Weitere Ausstattungsfeatures, wie zum Beispiel die spezifische Fußleiste und das Kennschild mit der fortlaufenden Fahrzeugnummerierung bereichern mit zahlreichen Details das Innenleben des Autos.

Die Wege von Abarth und Ferrari kreuzten sich schon vor langer Zeit. So wurde beispielsweise im Jahre 1953 der Ferrari 166/250 MM Abarth, der einzige Ferrari-Abarth der Geschichte, verwirklicht, welcher an zahlreichen internationalen Wettbewerben teilnahm, zu denen auch die legendäre Mille Miglia gehört. Aber die Vermählung der beiden Marken stand vor allem im Zeichen der Auspuffsysteme, die Abarth speziell für die roten Flitzer von Maranello konzipierte. So wurden unter anderem zahlreiche Auspuffrohre für ebenso viele Ferrari-Modelle produziert, von denen einige Weltmeistertitel errangen.

4 Kommentare > Kommentar schreiben

29.09.2009

Einfach nur PORNO! :applaus:

29.09.2009

So sollte ein Fiat 500 aussehen, gefällt mir sehr gut!!! Auch der Innenraum sieht gut aus und wirkt hochwertiger, als der Innenraum von Hamann.:applaus:

29.09.2009

An diesem Fiat stimmt wirklich alles! Ich bin gerade völlig hin und weg von dieses perfekten Aussehen... Wenn Fiat 500, dann DEN da, ich glaube mich hat selten ein Auto so dermaßen umgehauen. :love:

29.09.2009

Perfekte Optik, Leistung is nicht zu viel und nicht zu wenig:applaus:


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