Alfa Romeo MiTo Quadrifoglio Verde 2014: Im neuen Look noch heißer

, 04.03.2014


Pures Fahrvergnügen und ein emotionales Design in konzentrierter Form bietet zweifellos der Alfa Romeo MiTo Quadrifoglio Verde. Mit viel Power ausgestattet und auf maximalen Fahrspaß getrimmt, zeigt sich das kleine italienische Kraftpaket im neuen Look. Zudem tritt die heiße Rennsemmel im Modelljahr 2014 mit einer erweiterten Serienausstattung an, die es in sich hat.


Design: Noch sportlicher verpacktes Heißblut

Wie der herkömmliche Alfa Romeo MiTo erhält auch der MiTo Quadrifoglio Verde den modifizierten Kühlergrill (Scudetto) mit einer neuen Chromeinfassung und einem sportlich abgedunkelten Hintergrund der Scheinwerfer. Doch für die extra Würze sorgen ein schnittiger Dachspoiler, eine markante Heckschürze mit Diffusor und Karosseriedetails in brüniertem Chrom, wie zum Beispiel die Spiegelgehäuse, der Kühlergrill, die Türgriffe sowie die Einfassungen der Hauptscheinwerfer und der Heckleuchten.

Den sportlichen Auftritt unterstreichen darüber hinaus die verchromte, zweiflutige Auspuffanlage, 17 Zoll große Leichtmetallräder und rot lackierte Bremssättel der ebenfalls serienmäßigen Bremsanlage von Brembo. Die matte Karosseriefarbe „Grigio Magnesio“ und Aufkleber mit dem legendären „Quadrifoglio Verde“-Logo auf den vorderen Kotflügeln vervollständigen den heißen Look.

Das Quadrifoglio Verde (vierblättriges Kleeblatt) im Namen stellt eine Reminiszenz an einen Glücksbringer aus der Anfangszeit der Motorsport-Historie von Alfa Romeo dar. 1923 feierte die Marke beim legendären Langstreckenrennen „Targa Florio“ auf Sizilien den ersten Sieg. Ugo Sivocci kreuzte im Alfa Romeo RL als Erster die Ziellinie - auf der Motorhaube ein vierblättriges Kleeblatt aufgemalt. Seitdem ziert das markante Symbol die weltweit erfolgreichen Rennwagen von Alfa Romeo. Ab 1960 kennzeichnete das Quadrifoglio Verde außerdem die sportlichsten Serienfahrzeuge der Marke.

Starker Antrieb für die kleine Rampensau

Für den Vortrieb des Alfa Romeo MiTo Quadrifoglio Verde sorgt der bekannte 1,4-Liter-Turbobenziner mit MultiAir-Ventilsteuerung, der 170 PS bei 5.500 Kurbelwellenumdrehungen leistet und ein maximales Drehmoment von 230 Nm bei 2.500 Touren zur Verfügung stellt. Im „Sport“-Modus steigt dieser Wert auf 250 Nm. Alfa Romeo kombinierte den Vierzylinder mit dem automatischen Doppelkupplungsgetriebe „Alfa TCT“ mit sechs Gängen.

Diese Power in einem Kleinwagen ermöglichen eine Top-Speed von 219 km/h und einen Spurt von 0 auf Tempo 100 in 7,3 Sekunden. Dem gegenüber steht ein durchschnittlicher Spritverbrauch von 5,4 Litern auf 100 Kilometern, was einem CO2-Ausstoß von 124 g/km entspricht. Im Vergleich zum Vorgängermodell liegen diese Daten beim Verbrauch um 10 Prozent niedriger beziehungsweise 11 Prozent bei den CO2-Emissionen.


Fahrwerk wandelt den Kleinen in einen Sportwagen

Die „Dynamic Suspension“ zur Anpassung der elektronischen Stoßdämpfer lässt sich perfekt mit den drei verschiedenen Steuerstrategien der „Alfa D.N.A.“ verknüpfen. Auf der Stellung „Normal“ wird neben der Wendigkeit des Fahrzeugs ein höherer Komfort ermöglicht, während auf der Stellung „All Weather“ die Sicherheit dank der kontinuierlichen Interaktion zwischen dem Stabilitätssystem Vehicle Dynamic Control, der Lenkung und den Federungen in den Vordergrund rückt.

Bei der dritten und letzten Stellung „Dynamic“ avanciert der MiTo zu einem Sportwagen mit exzellenter Bodenhaftung, der es mit jeder Strecke aufnehmen kann. Die wesentliche Aufgabe des Systems besteht darin, aktiv und ununterbrochen die Reaktion der Stoßdämpfer zu steuern, welche das eigene Verhalten auf Grundlage der Bewegungen des Fahrzeugaufbaus und der Straßenbedingungen ändern, wobei selbstverständlich die Anforderungen des Fahrers und sein Fahrstil berücksichtigt werden.

Innenraum: Sportliche Linie mit erweiterter Serienausstattung

Der Innenraum setzt mit der Hauptfarbe Schwarz die optische Linie konsequent fort. Das Lederlenkrad mit weißen Kontrastnähten, Instrumente mit dem QV-Logo, die Competizione-Armaturentafel im Carbon-Finish und spezifische Fußmatten gehören zur Serienausstattung. Die Manschette der Handbremse besteht aus schwarzem Leder mit weißen Kontrastnähten, während grün-weiße Nähte das schwarze Leder von Schaltknauf und Schaltsack zieren.

Die erweiterte Serienausstattung enthält unter anderem eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, eine Geschwindigkeitsregelanlage, Instrumente mit weißer Grafik und „Quadrifoglio Verde“-Logo, ein Lederlenkrad mit weißen Kontrastnähten und Bedientasten für die Audioanlage. Dazu kommen Nebelscheinwerfer, elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel, Einstiegsleisten aus Aluminium mit Quadrifoglio Verde Logo sowie Fahrer- und Beifahrersitz mit Höhenverstellung und Lordosenstütze.

Ebenfalls an Bord befindet sich serienmäßig das Entertainment-System „Uconnect“ mit einem 12,7 Zentimeter (5 Zoll) großen Touchscreen, das die Einbindung von Smartphones oder externen Musikspeichern ermöglicht. Auf Wunsch lässt sich das System durch ein Navigationssystem von TomTom ergänzen.

Optional sind für den neuen Alfa Romeo MiTo Quadrifoglio Verde sogar Rennsportsitze der Racing-Spezialisten von Sabelt erhältlich, deren Carbon-Schalen die Macher in einem speziellen Harzinjektionsverfahren fertigten. Als Bezug gelangt Alcantara zum Einsatz. Weiß-grüne Kontrastnähte und das eingeprägte „Alfa Romeo“-Logo in der Rückenfläche runden die Maßnahmen gelungen ab.

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