Alfa Romeo Giulietta 2014: Die heiße Italienerin mit neuer Schminke

, 29.10.2013


Die heiße Italienerin namens Alfa Romeo Giulietta wirft sich für das Modelljahr 2014 frisch in Schale und weiß zusätzlich mit neuen inneren Werten zu überzeugen. Noch energischer im Look, wertiger im Innenraum und einem neuen Infotainment-System, welches das Smartphone in das Bordsystem integriert, möchte die attraktive wie auch agile Giulietta noch mehr Herzen in der Kompaktklasse erobern. Flott geht sie dabei heran: Es gibt einen neuen Motor mit viel Durchzugskraft und wenig Verbrauch.


Design: Eine lebhafte Schönheit

Der neu gestaltete Kühlergrill mit Chromeinfassung und die mit Chromzierleisten eingefassten Nebelscheinwerfer verleihen der Front neue Frische. Als Ganzes strahlt die Mittelklasse-Limousine damit eine noch markantere Präsenz bei zugleich unverändert eleganter Linienführung aus. In die vorderen Scheinwerfer integrierten die Macher Tagfahrlichter in LED-Technik. Auch in den Rücklichtern finden sich LED-Einsätze.

Die drei zum aktuellen Modelljahr neu eingeführten Leichtmetallfelgen in 16, 17 und 18 Zoll unterstreichen außerdem das Profil der neuen Giulietta. Die seitlichen Fensterflächen und die versteckt angebrachten hinteren Türgriffe verleihen der Giulietta darüber hinaus eine coupéhafte Silhouette und betonen die Dynamik, während die ausgeformten „Rippen" an den Flanken den Wagen in die Länge strecken.

Motor: Neuer 2.0 JTDM 16 V-Diesel mit 150 PS

Ein neuer 2.0 JTDM 16V-Diesel gibt in der Giulietta des Modelljahres 2014 sein Debüt. Der Motor leistet in seiner jüngsten Entwicklungsstufe 150 PS - ein Plus von 10 PS gegenüber der bisherigen Ausführung. Das Aggregat zeichnet sich durch eine unter allen Bedingungen noch effizientere Verbrennung sowie weiter reduzierte Abgas- und Geräuschemissionen aus. Mithilfe eines kleinen - und damit agileren - Turboladers erzielt der Selbstzünder mit 380 Nm bei 1.750 U/min das höchste Drehmoment in seiner Klasse und damit maximale Elastizität.

Die Alfa Romeo Giulietta 2.0 JTDM 16 V spurtet in 8,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erzielt eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h. Dem gegenüber steht ein Durchschnittsverbrauch von nur 4,2 Litern Diesel pro 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von 110 g/km entspricht.

Das agile Handling der Giulietta schmälert nicht die Alltagstauglichkeit und Praxisfreundlichkeit im täglichen Einsatz. Die in allen Giulietta-Versionen serienmäßige Fahrdynamikregelung „Alfa Romeo D.N.A.“ erlaubt die individuelle Wahl der idealen Fahrwerksabstimmung. Zur Wahl stehen die drei Programme „Dynamic", „Normal" und „All Weather". Die Betriebsparameter des Motors, des Getriebes, der Lenkung, des Sperrdifferenzials „Electronic Q2“ variieren und passen das Ansprechverhalten des dynamischen Stabilitätskontrollsystems ESC situationsgerecht an.


Effizienz: Mit TCT fast ein ganzer Liter weniger

Die jüngste Evolution des 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebes „Alfa TCT“ (Twin Clutch Technology) bietet ein noch effizienteres Verhältnis zwischen Motorleistung und Verbrauch. Die Automatik verbindet die Verbrauchs- und Dynamikvorteile eines manuellen Getriebes mit den Komforteigenschaften einer Wandlerautomatik. Besonders deutlich zeigt sich dies in Kombination mit dem 170 PS starken 1.4 TB 16V-MultiAir-Motor: Im Vergleich zur gleich starken Version mit manuellem Sechsgang-Getriebe sinkt in der TCT-Version der kombinierte Verbrauch von 5,8 auf 5,1 Liter auf 100 Kilometern. Zugleich sprintet das Modell noch eine Zehntelsekunde schneller (7,7 statt 7,8 Sekunden) von 0 auf 100 km/h.

Das Alfa TCT arbeitet in einem vollautomatischen oder sequentiellen Modus. Dabei erfolgt der manuelle Eingriff entweder über den ergonomisch platzierten Schalthebel auf der Mittelkonsole oder via optional lieferbarer Schaltwippen am Lenkrad. Darüber hinaus ist die Getriebesteuerung mit dem Alfa Romeo D.N.A.-System vernetzt, worüber sich der Charakter des Fahrzeugs in Richtung Sportlichkeit, Komfort oder sparsamen Verbrauches verändern lässt.

Interieur: Der neue Ausdruck für italienisches Stilempfinden

Die Liebe zum Detail und hochwertige Materialien zeugen im Interieur von italienischem Stilempfinden. Besonders augenfällig: neue Türpaneele und Griffe, eine im oberen Teil komplett neue Mittelkonsole und eine - je nach Modell - farbige Einfassung der Armaturenbrett-Querspange. Alle Elemente bezogen die Macher nun einheitlich mit einer kratzfesten Lackierung und stimmten farblich die Stoffe und Materialien aufeinander ab. Als Folge genießen die Passagiere dank der wertigen Anmutung eine warme und behagliche Atmosphäre. Auch die Sitze und Lenkräder gestaltete Alfa Romeo neu, um das Ambiente zusätzlich aufzuwerten.

In der Version „Quadrifoglio Verde“ stechen neue Sportsitze mit einem Bezug in schwarzem Leder/Alcantara, Nähten in einer Kontrastfarbe und einem „Alfa Romeo“-Logo in der Rückenlehne hervor. In der Ausstattungslinie „Progression“ gelangt hingegen ein Stoff in Schwarz/Anthrazit/Grau zum Einsatz. Kunden einer Giulietta Distinctive dagegen können zwischen zwei Farbkombinationen wählen: Schwarz/Tabak oder Anthrazit/Grau.

Zu guter Letzt steht die Top-Version „Exclusive“ mit einer Teilleder-Ausstattung in Schwarz/Anthrazit oder Tabak/Anthrazit Grau zu Wahl. Das Top-Leder Venere - erhältlich in Schwarz, Rot und Tabak - veredelt als Novum die Querspange des Armaturenbrettes. Ein bislang eher in der Luxusklasse anzutreffendes Highlight, das mit der Giulietta nun erstmals in der Kompaktklasse Einzug hält.

 

Das neue, sportlichere Design des Lenkrades nimmt die Kontur des Alfa Romeo-Grills in Form einer bis zum Fuß der nach unten führenden Speiche heruntergezogenen Chromzierleiste auf. Je nach Ausstattung zieren schwarze, rote oder weiße Kontrastnähte den nun noch griffsympathischeren Lenkradkranz aus Leder. Eine neue Ablage links vom Lenkrad, ein zusätzliches (oberes) Handschuhfach und der nun in unmittelbare Nähe des D.N.A.-Wählhebels gerückte USB-Port runden die Änderungen am Interieur ab.


Infotainment-System Uconnect: Das Smartphone in das Bordsystem integriert

Das nahtlos in die Mittelkonsole der Giulietta integrierte neue Infotainment-System „Uconnect“ bereichert das Fahrerlebnis und ist je nach Ausstattung mit einem 5,0 oder 6,5 Zoll großen Touchscreen für Radio- und Navigationssysteme verfügbar. Auf Wunsch per Sprachsteuerung, lassen sich zahlreiche Multimedia-Funktionen wie das analoge oder - gegen Aufpreis lieferbare - digitale Radio (DAB) anwählen. Mobile Endgeräte wie Mediaplayer, iPod, iPhone oder Smartphones vermag das System via USB-Port oder AUX-IN-Schnittstelle mit dem Bordsystem verbinden.

Das System umfasst darüber hinaus eine weiterentwickelte Bluetooth-Schnittstelle, die den Zugang zu zusätzlichen Funktionen eröffnet, wie zum Beispiel einem Telefon-Manager, dem Lesen von eingegangenen SMS und einem Audio-Streaming-System, das Musikdateien und Internet-Radiostationen per Bluetooth direkt vom Smartphone reproduziert und per Bluetooth an das Uconnect-System überspielt.

Kunden der Anlage mit dem 6,5 Zoll großen Display profitieren zusätzlich von einem Navigationssystem mit 3D-Kartendarstellung aus der Vogelperspektive, Routenführung in Echtzeit und der Möglichkeit, die Zieladresse auf Wunsch per Sprachsteuerung eingeben zu können.

Sicherheit: Die gibt es bereits in der Basis ohne Aufpreis

Die Giulietta des Modelljahrganges 2014 gehört zu den sichersten Fahrzeugen ihrer Klasse. Zusätzlich zum hohen aktiven Sicherheitsniveau zählen unter anderem bei allen Varianten sechs Airbags, die Stabilitätskontrolle ESC, Dreipunkt-Sicherheitsgurte mit beidseitig wirkenden Gurtstraffern und aktive Kopfstützen.


Ergänzend dazu finden sich weitere, ebenfalls serienmäßige, gleichwohl für dieses Segment nicht selbstverständliche Sicherheitsbausteine, wie zum Beispiel das elektronische Sperrdifferenzial Q2, das zur Reduktion von Untersteuern bei Kurvenfahrt mehr Drehmoment an das kurvenäußere Rad leitet. Der Lenkassistent DST (Dynamic Steering Torque) bietet derweil einen spürbaren Zugewinn an Fahrdynamik und Sicherheit, indem er den Fahrer in kritischen Situationen mit einem leichten Lenkimpuls unterstützt und hilft, das Fahrzeug wieder auf Kurs zu bringen.

Ausstattungen: Die Italienerin hat reichlich zu bieten

Alfa Romeo bietet die Giulietta - je nach Markt - in bis zu fünf verschiedenen Ausstattungsstufen an: „Impression“, „Progression“, „Distinctive“, „Exclusive“ und „Quadrifoglio Verde“. Alle Versionen verbindet ein bereits ab der Grundausstattung lückenloses Sicherheitspaket. Eine manuell regelbare Klimaanlage und ein Reifendruckkontrollsystem gehören ebenfalls zur Serienausrüstung.

Das zweite Ausstattungsniveau „Progression“ steigert mit elektrischen Fensterhebern für die hinteren Türen, Lenkradbedientasten und einem CD/MP3-Soundsystem mit Doppel-Tuner den Komfortcharakter der Giulietta. Bei der „Distinctive“-Version kommen folgende Inhalte dazu: 16-Zoll-Alufelgen, ein Multifunktions-Lederlenkrad, Nebelscheinwerfer, eine getrennt regelbare Zweizonen-Klimaautomatik, hochwertigere Sitzbezüge, eine vordere Mittelarmlehne mit integriertem Ablagefach, ein gekühltes Handschuhfach und eine Chromeinfassung der Seitenfenster.

Die „Exclusive“-Ausstattung markiert in punkto Komfort und Hightech die Speerspitze im Giulietta-Programm: Sitzbezüge in Leder/Stoff, 17 Zoll große Alu-Felgen, eine hintere Mittelarmlehne, eine Lordosenstütze für die Vordersitze, elektrisch anklappbare Außenspiegel, Parksensoren im hinteren Stoßfänger, ein automatisch abblendender Innenspiegel sowie Regen- und Lichtsensoren bietet die werksseitige Ausstattung ergänzend.

Die Palette komplettiert die Giulietta 1750 TBi Quadrifoglio Verde (QV). Das „vierblättrige Kleeblatt" ist das legendäre Symbol der auf Rennstrecken in aller Welt siegreichen Alfa Romeo Renn- und Sportwagen und ziert daher auch bei der Giulietta das mit 235 PS stärkste Modell der Baureihe, welches in nur 6,8 Sekunden auf Tempo 100 spurtet und seinen Vortrieb erst bei 242 km/h beendet. Zusätzlich zum exklusiv reservierten Motor setzt sich der QV mit 17 Zoll-Felgen (optional 18 Zoll), sportlichen Karosserieanbauteilen und rot lackierten Bremssätteln der Brembo-Anlage von den zivileren Versionen ab.

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