Aston Martin Vanquish Volante: V12-Power für den offenen Fahrspaß

, 22.10.2013


Bereits seit dem Herbst 2012 verwöhnt der britische Autohersteller Aston Martin seine Fans mit dem DBS Nachfolger Vanquish. Unter dem Namen Vanquish Volante bringt Aston Martin jetzt den Reiz des „Oben ohne"-Fahrens in die Klasse der Super GT-Fahrzeuge. Mit richtig Power geht es der Sonne entgegen; denn für den Fahrspaß sorgt ein 573 PS starkes V12-Triebwerk, das es in sich hat.

Wie das Coupé, wird auch das Cabrio von einem 6,0 Liter großen V12-Aggregat angetrieben, das mit 573 PS bei 6.750 Umdrehungen pro Minute mehr als genug Kraft für den offenen Sportler bereitstellt. Über ein Sechsgangautomatik-Getriebe von ZF bringt der Zwölfzylinder dabei ein maximales Drehmoment von 620 Nm (bei 5.500 U/min) auf den Asphalt. Der Vortrieb findet laut Aston Martin bei 294 km/h sein Ende. Der Sprint von 0 auf Tempo 100 soll nach 4,1 Sekunden vollzogen sein.


Realistisch erscheint dieser Wert bereits beim Anblick des Aston Martin Vanquish Volante. Die typischen Aston Martin-Lichter samt Kühlermaul finden sich ebenso im Design wieder wie geschwungene Kurven, eine lange Motorhaube und ausgestellte Radhäuser. Auf Aerodynamik-Parts in schönem Carbon braucht der Kunde beim Vanquish Volante nicht zu verzichten. Vor allem die neu gestaltete Seitenlinie mit dem an den BMW M3 erinnernden Kiemen im vorderen Kotflügel weiß zu gefallen.

Am breiten Heck, das zwei ovale Endrohre dominieren, geht die Linie wie aus einem Guss in den dezent gestalteten Heckflügel über. Durch die Carbon-Sidesteps wirkt der Aston Martin Vanquish Volante wie eine am Boden kauernde Wildkatze auf der Jagd. Die Briten wissen, wie schön man Geld auf Rädern präsentieren kann.


Das Besondere an der Karrosserie des neuesten Aston Martin stellten jedoch nicht allein die sagenhafte Form oder die Detailverliebtheit dar, sondern die Tatsache, dass es sich um die erste komplett aus Carbon hergestellte Außenhülle der britischen Luxus-Schmiede handelt. Dies ermöglicht ein nur 9 Kilogramm zusätzliches Mehrgewicht gegenüber dem Coupé.

Eingebremst wird die federleichte Karosserie von einer Sportbremsanlage mit Carbon-Keramik-Bremsscheiben. Die üblichen technischen Helferlein wie eine dynamische Stabilitätskontrolle (DSC), ein Antiblockiersystem ( ABS), eine elektronische Bremskraftverteilung, ein Bremsassistent und eine Traktionskontrolle fehlen auch beim Cabrio-Ableger des Aston Martin Vanquish nicht. Obendrein gibt es eine Launch-Control und ein adaptives Dämpfersystem mit drei Fahrwerkseinstellungen.


Der modern gehaltene Innenraum lädt mit Luxus und Komfort ein. Das Angebot reicht von der exklusiven Eleganz des handvernähten „Bridge of Weir“-Leders über Semi-Anilinleder bis hin zu Alcantara. Das neue „Driver Information Modul“ (DIM) behält den klassischen Stil von Aston Martin bei, besitzt jedoch eine modernere Schriftart. Die digitalen Displays zeigen nun permanent einen Tacho und einen Bordcomputer an, der unter anderem über die verbleibende Reichweite und die gefahrenen Kilometer informiert.

War schon das Aston Martin Vanquish Coupé mit seinem Einstiegspreis von 236.000 Euro nicht gerade ein Schnäppchen, so legt das Cabrio noch einmal nach. 264.995 Euro werden für die Basisversion des Vanquish Volante fällig. Dafür öffnet das Super-GT-Cabrio bereits in 14 Sekunden sein elektrisches Stoffdach für ungefiltertes Freiluft-Feeling.

1 Kommentar > Kommentar schreiben

12.01.2014

Ein tolles Fahrzeug! Kann mir kaum was Schöneres vorstellen :applaus:


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