Audi RS3 Sportback 2015: Neues Monster - jetzt so stark wie kein anderer

, 12.12.2014


Keiner ist stärker, nur 4,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h und dazu der mitreißende, heiser-kehlige Sound des Fünfzylinder-Turbomotors: Im Sommer 2015 kommt der neue Audi RS3 Sportback mit Allradantrieb auf den Markt und lässt es richtig krachen. Mit 367 PS ist der neue RS3 Sportback sogar der serienmäßig stärkste Kompaktsportler im Segment, der selbst dem ebenfalls beeindruckenden Mercedes-Benz A 45 AMG die Auspuffendrohre zeigt.


Pure Kraft auf den ersten Blick

Die Angriffslust ist dem neuen Audi RS 3 Sportback ins Gesicht geschrieben. Der riesige Singleframe-Kühlergrill mit einem hochglänzend schwarzen Gitter in Wabenoptik und einem Rahmen in matter Aluminium-Optik scheint den Asphalt beinahe aufsaugen zu wollen. Viel wichtiger: durch den Lufteinlasstrichter unterhalb der Kennzeichenblende strömt die Ladeluft ein.

Ebenso starke Akzente setzen die großen, von kräftigen Konturen umlaufenen Lufteinlässe, die den Zusatz-Wasserkühler des Motors und den Getriebeölkühler mit Frischluft versorgen, sowie die scharf gezeichneten LED-Scheinwerfer mit der markanten LED-Tagfahrlichtkontur und das in die Frontschürze integrierte Blade.

Im Profil fallen darüber hinaus die verbreiterten Vorderkotflügel, die kantigen Schwellerleisten, die Spiegelgehäuse in matter Aluminium-Optik und der große Dachkantenspoiler ins Auge. Ein markanter Stoßfänger, ein hochglänzend schwarzer Diffusoreinsatz samt Wabengitter und vier Stegen sowie zwei große, ovale Abgasendrohre sorgen für einen starken Abgang.

Motor: Gänsehaut-Feeling inklusive

Starke Fünfzylinder besitzen bei Audi eine große Tradition. In den 1980er-Jahren trieben sie die Rallye-Autos, Tourenwagen und Serienmodelle von Audi an die Spitze. Auch das erste RS-Modell, der Audi RS 2 von 1994, besaß einen solchen Motor. 2009 gab der Fünfzylinder sein Comeback im Audi TT RS, 2011 zog er in den RS3 Sportback und 2013 in den Audi RS Q3 ein.

Der Fünfzylinder holt im neuen Audi RS3 Sportback satte 367 PS aus 2.480 cm³ Hubraum. Das maximale Drehmoment von 465 Nm steht schon bei 1.625 U/min bereit und bleibt bis 5.550 Touren konstant. So ausgerüstet, katapultiert der 2.5 TFSI den RS3 Sportback in nur 4,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h - der aktuelle Bestwert im Wettbewerb. Bei 250 km/h ist der Vortrieb elektronisch begrenzt. Optional ist eine Anhebung der Spitzengeschwindigkeit auf 280 km/h erhältlich. Zum Vergleich: Der Mercedes-Benz A 45 AMG sprintet mit Allradantrieb in 4,6 Sekunden von 0 auf Tempo 100 km/h und fährt bei 250 km/h in den Begrenzer.


Der 2.5 TFSI des Audi RS3 Sportback bietet einen immensen Durchzug mit einer ganz eigenen Musik: Das kehlige Röhren und Fauchen, unterlegt vom Rhythmus der Fünfzylinder-Zündfolge 1 - 2 - 4 - 5 - 3, ergibt den klassischen Soundtrack von Audi. Zwei Klappen in den Abgasrohren hinter dem Endschalldämpfer steuern den Abgasstrom und ermöglichen je nach Last und Drehzahl ein noch intensiveres Klangerlebnis; der Fahrer kann dies über das Fahrdynamiksystem „Audi Drive Select“ selbst beeinflussen. Auf Wunsch gibt es erstmals für den Audi RS3 Sportback eine Sportabgasanlage ab Werk.

Die serienmäßige7-Gang-S-Tronic, ein Doppelkupplungsgetriebe mit weiter verkürzten Schaltzeiten, begleitet im Modus „Dynamic“ jeden Schaltvorgang mit einem Zwischengasstoß. Neben der Automatik ermöglichen Paddles am Lenkrad oder der Wählhebel das manuelle Schalten. Eine „Launch Control“ sorgt darüber hinaus beim Spurt aus dem Stand für beste Traktion und minimalen Reifenschlupf. Die unteren Gänge sind sportlich kurz übersetzt, der siebte Gang verbrauchssenkend lang. Den Durchschnittsverbrauch gibt Audi mit 8,1 Litern Kraftstoff pro 100 Kilometer an (CO2-Ausstoß 189 g/km).

Allradantrieb sorgt für kontrollierte Drifts

Der permanente quattro-Allradantrieb bringt die Kraft 2.5 TFSI souverän auf die Straße. Sein zentrales Bauteil ist die elektronisch gesteuerte und hydraulisch betätigte Lamellenkupplung; das neu entwickelte Bauteil sitzt aus Gründen der Achslastverteilung an der Hinterachse. Die Lamellenkupplung verteilt blitzschnell die übertragbaren Antriebsmomente bedarfsgerecht an Vorder- und Hinterachse. In Abhängigkeit von Fahrstil und Grip-Niveau vermag das System zwischen 50 und 100 Prozent der übertragbaren Antriebskräfte an die Hinterachse leiten.

Die Steuerung der Lamellenkupplung integrierten die Macher in „Audi Drive Select“. Mit seiner sehr sportlichen Auslegung nutzt der Allradantrieb alle fahrdynamisch relevanten Informationen, wie zum Beispiel den Lenkwinkel. Im Modus „Dynamic“ und im Sport-Modus der Stabilisierungskontrolle ESC werden die Antriebskräfte für noch mehr Dynamik früher und in höherem Maße auf die Hinterachse geleitet. Die Folge: ein sehr agiles und direktes Einlenkverhalten. So sind auf einer Fahrbahn mit niedrigem Reibwert auf Wunsch des Fahrers sogar kontrollierte Drifts möglich. Am Kurvenausgang zieht die Vorderachse das Auto wieder gerade. Mit einem längeren Tastendruck lässt sich das ESC abschalten.

Das Handling des 1.520 Kilogramm schweren Audi RS3 Sportback perfektioniert eine radselektive Momentenverteilung, die bei schneller Kurvenfahrt an den entlasteten kurveninneren Rädern kleine Bremseingriffe vornimmt. So können beide Räder der Achse mehr Antriebsmoment auf die Straße übertragen. Dank der Differenz der Vortriebskräfte dreht sich das Auto ganz leicht in die Kurve ein und unterstützt den sportlichen Fahrstil des Fahrers.

 

Fahrwerk: Konsequent auf Fahrspaß ausgelegt

Von einer feinfühligen Lenkung hochpräzise geführt, soll der neue Audi RS3 Sportback Kurven aller Art schnell und stabil meistern und einen sehr hohen Grenzbereich besitzen. Die serienmäßige Progressivlenkung steigert die Fahrdynamik durch eine direkte und progressive Übersetzung der Lenkung sowie den Fahrkomfort durch eine reduzierte Lenkarbeit im Stadtverkehr und beim Rangieren.


Das straffe RS-Sportfahrwerk legt die Karosserie gegenüber dem A3 Sportback um 25 Millimeter tiefer. Optional gibt es das adaptive Dämpfungssystem „Audi Magnetic Ride“, dessen Management über „Audi Drive Select“ mit den Modi „Auto“, „Comfort“, „Dynamic“ und „Individual“ steuern erfolgt. Das System greift ferner auf das Gaspedal, die Lenkung, die „S Tronic“ und die Abgasklappe zu. In der Stellung „Dynamic“ wird das Ansprechverhalten dadurch noch schärfer und der Motorsound noch intensiver.

Räder und Bremsen: Das besitzt die Konkurrenz nicht

Für den Kontakt zum Asphalt sorgen 19 Zoll große Aluminium-Gussräder im Fünfarm-Rotor-Design mit Reifen im Format 235/35. Auf Wunsch liefert Audi glanzgedrehte 19-Zoll-Räder in matter Titan-Optik oder in glänzendem Anthrazitschwarz - in diesem Fall gelangen Gummis der Dimension 255/30 vorn und 235/35 hinten zum Einsatz.

Die innen belüfteten Bremsscheiben weisen vorn 370 Millimeter und hinten 310 Millimeter Durchmesser auf. Die vorderen Reibringe sind im gewichtssparenden Wave-Design ausgeführt und für eine maximale Wärmeabfuhr gelocht. 8-Kolben-Festsättel mit RS-Schriftzügen nehmen die Bremsscheiben souverän in die Zange. Mit optionalen Bremsscheiben aus Carbon-Keramik an der Vorderachse setzt sich der Audi RS3 Sportback von seinen Wettbewerbern ab. Die Bremsscheibe messen in diesem Fall ebenfalls 370 Millimeter und werden von anthrazitgrauen Sätteln angepackt.

Innenraum: Heiße Extras für den Sportler

Das Interieur des neuen Audi RS3 Sportback hielten die Macher in sportlichem Schwarz. Die Sportsitze tragen Bezüge aus Feinnappa-Leder mit felsgrauen Kontrastnähten. Das RS-Multifunktions-Sportlenkrad, mit Leder und Alcantara bezogen, ist unten abgeflacht. Das Fahrerinformationssystem (FIS) bringt derweil eine Ladedruckanzeige, ein Ölthermometer und einen Laptimer mit.


Die Pedalerie und die Fußstütze bestehen aus Edelstahl, während die Macher die Türverkleidungseinsätze in Alcantara ausführten. Auf Wunsch gibt es die Dekoreinlagen aus Carbon. Die Zifferblätter im RS-Kombiinstrument hielt Audi in Schwarz, die Zeiger in Rot und färbte die Skalen weiß. Hochwertige Applikationen in glänzendem Anthrazitschwarz rahmen die Instrumente ein.

Auf Wunsch liefert Audi die S-Sportsitze mit Rautensteppung, geprägten Schriftzügen und optional mit hellen Bezügen sowie erstmals im Kompaktsegment die neu entwickelten, sieben Kilogramm leichteren RS-Schalensitze mit integrierten Seiten-Airbags und einer Sitzschale aus Carbon.

Eine attraktive Option ist das RS3-Designpaket im Interieur, das am Kniepad, an den Luftausströmern, an den Fußmatten und den Gurten rote Akzente setzt. Das Komfortpaket bringt angenehme Lösungen wie elektrisch einstellbare und beheizbare Vordersitze, Vier-Wege-Lendenwirbelstützen, automatisch abblendende Außenspiegel sowie einen Licht- und Regensensor mit.

Freies Surfen im Audi RS3 Sportback

Die Infotainment- und Fahrerassistenzsysteme aus der A3-Reihe bis zur „MMI Navigation plus“ mit „MMI Touch“ sind ohne Einschränkung auch im neuen Topmodell zu haben. Der hochauflösende 7-Zoll-Monitor zeigt das Kartenbild in detaillierten 3D-Grafiken. Über die integrierte Bluetooth-Schnittstelle koppelt die „MMI Navigation plus“ Handys und mobile Player an.

Über den integrierten WLAN-Hotspot können die Beifahrer frei surfen und mailen. Für den Fahrer bringt „Audi Connect“ maßgeschneiderte Internet-Dienste von Audi ins Auto, die von der Navigation mit Bildern von Google Earth und Google Street View über Online-Verkehrsinformationen bis zur Smartphone-App „Audi Music Stream“ reichen. Nachrichten- und Info-Services sowie Parkplatzinformationen mit freien Parkplätzen und deren Gebühren runden das Angebot ab.

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