BMW-Alpina B7 Biturbo Allrad: Starke Power auf allen Vieren

, 14.04.2010

Erstmalig kombiniert BMW-Alpina beim B7 den mächtigen und drehmomentstarken V8-Biturbo-Antrieb mit einem optionalen Allradsystem für noch mehr Traktion und Souveränität in allen Fahrsituationen. Das Ergebnis: Eine 507 PS bissige und ebenso begehrenswerte Mischung aus Luxus und Sportlichkeit, die in nur 4,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 spurtet.


Der Alpina B7 Biturbo Allrad soll geradezu besessen in und aus den Kurven verschiedenster Radien spurten. Lenkwinkel, Querbeschleunigung, Gierwinkel und Fahrgeschwindigkeit diktieren permanent, wieviel Antriebsmomente an welcher Achse für optimalen Vortrieb sorgen. All dies passiert für den Fahrer gänzlich unbemerkt und ohne spürbare Lastverteilung. Dadurch wird flüssiges und sportliches Fahren auf kurvenreichen Strecken zu einem harmonischen Genuss.

Motor-Power: Große Performance für den Luxus-Sportler

In der Spitze schöpft das V8-Triebwerk mit einem Hubraum von 4.395 cm³ eine Leistung von satten 507 PS bei moderaten 5.500 U/min und ein maximales Drehmoment von 700 Nm, das zwischen 3.000 und 4.750 U/min anliegt. So sprintet der B7 Biturbo Allrad in nur 4,8 Sekunden (Langversion 4,9 Sekunden) aus dem Stand auf Tempo 100, um anschließend mit vehementem Schub die elektronisch limitierte Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h zu erreichen.


Eine neue Abgasanlage aus Edelstahl, die in zwei polierte Doppelendrohre mündet, liefert beim Vortrieb den von Alpina bekannten tief sonoren, aber nicht aufdringlichen V8-Sound. Dabei begnügt sich der Alpina B7 Allrad voraussichtlich mit 12,8 Litern auf 100 Kilometern, was einem CO2-Ausstoß von 298 g/km entspricht.

Die Kraftübertragung erfolgt über die automatische 6-Gang-Switch-Tronic von Alpina und bietet dem Fahrer - dank Sport- und Manuell-Modus - eine Schaltcharakteristika für jeden Geschmack. Insbesondere im manuellen Modus, in dem der Fahrer mittels Schalttasten an der Lenkradrückseite selbst das Schaltgeschehen dirigiert, soll das Getriebe zugunterbrechungsfreie Schaltvorgänge in wenigen hundert Millisekunden beweisen, welche denen eines Doppelkupplungsgetriebes in nichts nachstehen.

 

Allradantrieb: Dynamische Traktion und bestes Handling

Der Allradantrieb im B7 Biturbo nutzt die technischen Möglichkeiten des „BMW xDrive“-Systems, dessen dynamische Regelung die Antriebskräfte stufenlos und vollvariabel in Millisekunden zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt. Die eigens von Alpina definierte Steuerung der Momentenverteilung steigert die Fahrdynamik und Agilität insbesondere bei hoher Querbeschleunigung und ermöglicht ein richtig sportliches Handling.


Neben optimaler Traktion beim Beschleunigen sorgt das Allradsystem durch die permanente Überwachung der Fahrzustände und der aktiven Antriebsmomentenverteilung jederzeit für ein hohes Maß an Sicherheit. In Verbindung mit dem elektronischen Fahrwerk, bestehend aus „Dynamic Damping Control“ (Dämpfer passen sich adaptiv der Fahrbahnbeschaffenheit und dem Fahrstil an) und „Dynamic Drive“ (aktive Wankstabilisierung) kann der Fahrer mittels des Fahrdynamikschalters gezielt die Auslegung seines Allradantriebs im B7 Biturbo beeinflussen.

Der Modus „Komfort / Normal“ ist auf maximale Sicherheit ausgelegt. Hier reagiert der B7 Allrad selbst bei forschen Richtungswechseln gutmütig bzw. untersteuernd. Im Sport-Modus hingegen wird ein Untersteuern des Fahrzeugs mittels der aktiven Stabilisatoren reduziert.


Ist der Modus „Sport+“ aktiv, erfolgt automatisch ein späteres Eingreifen der Regelsysteme und erlaubt mehr Schlupf auf allen Antriebsrädern. So profitiert der geübte Fahrer von einer deutlicheren Verschiebung der Antriebsmomente auf die Hinterachse. Die in dieser Einstellung erzielbare Querdynamik erlaubt eine für Luxuslimousinen besonders sportliche Fahrweise.

Die vollvariable und blitzschnell agierende Antriebsmomentenverteilung bleibt in allen Fahrdynamikeinstellungen aktiv und sorgt permanent für ein Höchstmaß an Traktion, wie zum Beispiel bei stark wechselnden Fahrbahnreibwerten. Ein Eingriff der DSC-Regelsysteme (Fahrstabilitätskontrolle) über Bremsen oder Motorleistung, selbst bei hohen Drehmomenten, ist nur äußerst selten erforderlich, da die Antriebsmomentenverteilung bereits im Ansatz einem Über- oder Untersteuern neutralisierend entgegenwirkt.

 

Exterieur und Interieur: Die luxuriöse Sportlichkeit

Die typische Alpina-Front integriert getreu dem Motto „Form follows Function“ die Frischluftversorgung für die aus dem Hauptkühlpaket ausgegliederten Getriebe- und Motorölkühler. Ganz klar aerodynamisch orientierten Interessen folgt die Form des Front- und Heckspoilers, die den Auftrieb an Vorder- und Hinterachse um mehr als 30 Prozent bzw. 15 Prozent reduzieren. Maßgeblich prägen das Design auch die neuen 21-Zoll-Felgen im Design „Alpina Classic“.


Beim Einstieg nimmt man sofort die blau beleuchteten Einstiegsleisten im Alpina-Design wahr. Das Lenkrad mit einem Durchmesser von 385 Millimetern ist mit feinstem, griffsympathischem Lavalina-Leder handgenäht. Im Blick des Fahrers zeigt das mit blau hinterlegten Zifferblättern und roten Zeigern ausgestattete Instrumentenkombi in LCD-Technologie stets die wichtigsten Informationen an.

Die klassische Alpina-Edelholzausstattung in Myrte, eine exklusive Wurzelmaser aus der Gattung der Lorbeergewächse, welche ausschließlich an der Pazifikküste der USA vorkommt, sorgt für warmes Ambiente. Neue, gegen Aufpreis lieferbare Interieurleisten in Pianolack mit silberner Rautenapplikation bieten eine moderne Alternative.


Dezente Alpina-Metallembleme zieren derweil die Komfortsitze mit Lederpolsterung, welche in der umfangreichen Serienausstattung, genauso wie die Metallic-Lackierung oder ein Navigationssystem mit Bluetooth-Handyvorbereitung, nicht fehlen dürfen. Auch der Motorraum trägt die Handschrift von Alpina und präsentiert sich aufgeräumt mit einer neu gestalteten Motorabdeckung.

1 Kommentar > Kommentar schreiben

16.04.2010

Endlich ein Gegner für den neuen S8 ;)


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