Dodge Viper SRT10 ACR: Die Schlange versprüht jetzt ihr Gift

, 10.11.2007

Dodge präsentiert mit dem neuen Viper SRT10 ACR eine bissige Giftschlange, die auf der Rennstrecke dominieren soll und sogar straßenlegal ist. Dem 608 PS starken American Club Racer (ACR) injizierte die Konstruktions-Abteilung von Street and Racing Technology (SRT) der Chrysler-Group wahrlich eine Extra-Dosis DNA des Motorsports, um den ultimativen Viper mit geringerem Gewicht, neuem Fahrwerk und verbesserter Aerodynamik zu realisieren. Der 8,4 Liter große Leichtmetall-V10-Motor leistet außerdem ein maximales Drehmoment von gewaltigen 760 Newtonmetern bei 5.000 U/min. Und diese Viper soll in den USA im zweiten Quartal 2008 zu Preisen unter 100.00 US-Dollar zu den Händlern rollen, das sind aktuell umgerechnet rund 68.000 Euro.


Muskulöses Außenstyling für die Rennstrecke optimiert

Das Außenstyling des Dodge Viper SRT10 ACR wirkt athletisch und kräftig, beinhaltet aber darüber hinaus Optimierungen für den harten Einsatz auf der Rennstrecke. Dazu gehören unter anderem eine neue Frontlippe mit Splitter, zwei Frontflügel, hinten ein großer Diffusor und ein mächtiger, verstellbarer Heckflügel. Um das Gewicht gering zu halten, besteht der neue Aerodynamik-Kit aus Carbon und sorgt für ein Optimum an Abtrieb. Für den reinen Rennstreckeneinsatz gibt es noch einen zusätzlichen Frontsplitter, der den Abtrieb vorne um fast 1/3 steigert. Statt Nebelleuchten gibt es leichtgewichtige Füllungen.


Um die Nähe zur Rennstrecke hervorzuheben und den aggressiven Sportwagen noch giftiger zu gestalten, erhält der Viper SRT10 ACR eine zweifarbige Lackierung mit einem schwarz gehaltenen Center, der sich von der Front bis zum Heck durchzieht. Als „Außenlackierung“ stehen wahlweise Rot, Violett, Blau-Metallic, Schwarz und ein starkes Orange zur Auswahl. Alternativ gibt es die klassische, einfarbige Lackierung mit Heckflügel in Wagenfarbe und den weißen Streifen.

 

Um den Look gelungen abzurunden, lackierte Dodge ebenfalls die Leichtmetallfelgen in Schwarz. Vorne kommen 18x10 Zoll große Räder mit Pneus in der Dimension 295/30 zum Einsatz, hinten sind es 19x13 messende Pendants mit 345/30er Breitreifen. Darin befinden sich eine Brembo-Hochleistungsbremsanlage mit rundum 355x32 Millimeter großen Bremssätteln und gegenüberliegenden Doppelkolben vorn (44/40) und hinten (42/38). Ein Antiblockiersystem verhindert das Blockieren der Räder bei einer Vollbremsung. Mit dem Bremssystem verzögert der Viper SRT10 von 100 mph (96,56 km/h) auf 0 in weniger als 30,48 Metern.


Puristisches Cockpit zur Gewichtsredzierung

Das Cockpit basiert auf dem Viper SRT10, aber die ACR-Version geht noch einen Schritt weiter: eine größtmögliche Gewichtsreduzierung. Für das optionale Hardcore-Paket entfallen das gesamte Audio-System, das Dämmmaterial im Motorraum und der Teppichboden. Statt der Lautsprecher gibt es Abdeckungen aus Carbon. Dafür verbaut Dodge im Hardcore-Paket einen Lap-Timer, um seine Rundenzeiten zu messen. Insgesamt bringt das Hardcore-Paket eine Gewichtsersparnis von 40 Pounds, das sind 18,36 Kilogramm. Zusammen mit den anderen Maßnahmen zur Reduzierung des Gewichts wiegt die ACR-Version 80 Pounds, also 36,72 Kilogramm, weniger als der herkömmliche Viper SRT10.

Um die enorme Kraft nach Drücken des Startknopfes kontrollierter in das Sechsgang-Schaltgetriebe zu entlassen, ersetzt eine Zweischeibenkupplung die Einscheibenkupplung. Sie arbeitet noch effizienter und bringt mehr Bedienkomfort für den Viper-Piloten. Ganz für die Rennstrecke passten die Macher das höhenverstellbare KW-Fahrwerk an. So lässt sich beispielsweise die Zugstufendämpfung zweifach verstellen, ohne die Räder abzumontieren - eine Zeitersparnis im Renneinsatz.







7 Kommentare > Kommentar schreiben

10.11.2007

Wow heftig! Aber nicht nur das Auto, sondern auch der Preis. Für 68.000 Euro würde ich die sogar eher, als einen E92 M3 nehmen. Nur wahrscheinlich kommt das böse erwachen dann an der Zapfsäule, denn hier wird nichts unter 40L auf 100km gehen. Aber vom Styling und der Leistung, gibt es für den Preis nichts vergleichbares.

10.11.2007

68.000€ für das Teil? Wahnsinn! Und da soll nochmal jemand den Nissan GTR und die Corvette ein Schnäppchen nennen. Der Verbrauch wird da auch nicht unbedingt so viel geringer sein. Aber egal, dieses Teil ist von vorne bis hinten einfach nur geil. Und dann auch noch diese Farbkombination. Ein Traum!

11.11.2007

Oh da irrst du dich. Vom GT-R kann ich es nicht sagen, aber die Corvette verbraucht "nur" um die 17 Liter.

11.11.2007

Erstmal sieht diese Viper hammergeil aus und ist auch von der Lackierung her super gelungen.Mit 608 PS im Straßenverkehr zu fahren ist schon heftig und für mich im Moment unvorstellbar aber geil.Der Verbrauch wird schon ziemlich üppig sein so bei 20 bis 25 liter würde ich mal schätzen.Oder ist da vielleicht schon eine neuere Technik die spritsparender ist drin? Kann ich mir bei den Amys kaum vorstellen. Bei den jetzigen Spritpreisen würd ich die Viper allerdings stehen lassen.Der Anschaffungspreis von 68000 euro geht,hät ich mehr geschätzt.

11.11.2007

[QUOTE][i]Original geschrieben von Gunmen [/i] [B]20 bis 25 liter würde ich mal schätzen[/B][/QUOTE] nicht so zaghaft das reicht mit sicherheit nicht ;)

11.11.2007

Bei normaler Fahrweise bestimmt;) :D Das Teil sieht echt geil und Brutal aus ... 600+ PS bei Nässe ohne ASR, viel Spass:bäh: :D ;)

11.11.2007

Wow! Heftiges Teilchen! Und dann solch ein Preis! Naja, aber wie schon gesagt wurde, wird man da einiges in den Tank stecken dürfen. Aber sieht wirklich super aus. Auch wenn ich eigentlich überhaupt nicht auf unsymetrisch lackierte Fahrzeuge stehe. Auch die Flügel an der Lippe sind nicht so mein Fall, aber irgendwie verzeiht man es der/dem Viper bei der Power! Find es auch extrem geil, wie kompromisslos die Ingenieure abgegangen sind! Radio und Lautsprecher: RAUS! Teppiche: RAUS! Dämmmaterial?! Wofür? Es gibt kein Radio mehr, dass man versuchen könnte zu hören: RAUS! :D


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