Ford Focus 2018: Der erste Check mit Insider-Informationen

, 30.04.2018


Ford fordert den VW Golf richtig heraus und präsentiert den neuen Ford Focus 2018, der auf eine mächtige Technologie-Offensive setzt. Einige Innovationen besitzt bislang kein anderes Auto in der Kompaktklasse. Was genau der Focus zu bieten hat und welche Highlights sich an Bord befinden, zeigt unser Innenraum-Check. Dazu gibt es die technischen Daten, die Preise und alle Informationen über den Focus ST-Line, den Focus Vignale, den Focus Active und den Focus Turnier (Kombi). Mehr noch: Wir haben bereits erste Informationen über den künftigen Ford Focus RS, der mit einem besonderen Kraftpaket kommt.

Ford Focus 2018: Der Startpreis und ein noch cooleres Design

Als erstes starten der Ford Focus 5-Türer (Limousine), der Ford Focus Turnier (Kombi) und der Ford Focus ST-Line durch. Die Markteinführung erfolgt im September 2018 zu Preisen ab 18.700 Euro für den Ford Focus Trend. Der Ford Focus Vignale und der Ford Focus Active als Crossover folgen Ende 2018. 

Beim Design des neuen Ford Focus legten sich die Macher richtig ins Zeug und präsentiert eine moderne, expressive Optik mit scharf gezeichneten Linien. Sofort fällt der größer ausgeführte und markanter in den Vordergrund tretende Kühlergrill ins Auge, den die angriffslustig gezeichneten Scheinwerfer flankieren. 

Die kürzeren Karosserie-Überhänge und die leicht zurückgesetzte Passagierkabine unterstreichen den sportlich-kompakten Eindruck des Ford Focus bei gleichzeitig großzügigeren Innenraummaßen. Fortan zweigeteilt, erleichtern die LED-Rückleuchten den Zugang zum Kofferraum durch eine größere Ladebreite des stylisch in Szene gesetzten Hecks.

Abmessungen: So groß ist der neue Ford Focus 2018

Länger und breiter, aber flacher als der Vorgänger: In der Länge wächst der neue Ford Focus gegenüber dem Vorgänger als 5-Türer (Limousine) auf 4,38 Meter (plus 1,8 Zentimeter) beziehungsweise der Kombi auf 4,67 Meter (plus 10,8 Zentimeter). Die Breite von Limousine und Kombi betragen fortan 1,83 Meter ohne Außenspiegel (plus 2 Millimeter), während sich die Höhe beim 5-Türer auf 1,45 Meter (minus 1,5 Zentimeter) und beim Kombi auf 1,47 Meter (minus 2 Zentimeter) reduzierte. Derweil legte der Radstand gegenüber der Vorgängergeneration um 5,2 Zentimeter auf 2,70 Meter zu.

Eigenständige Design-Elemente für ST-Line, Vignale und Active

Die einzelnen Ausstattungslinien des Ford Focus unterscheiden sich durch eigenständige Design-Elemente voneinander.

Ford Focus ST-Line (ab 25.200 Euro): Ganz den Geschmack sportlicher Fahrer trifft der Ford Focus ST-Line mit größer ausgeführten Luftöffnungen, die den dynamischen Charakter an der Front hervorheben. Darüber hinaus leiten markante Flügelelemente den Luftstrom zu den Einlässen des Luftvorhangs, während ein kraftvoll gezeichneter Heckdiffusor und ein Dachkantenspoiler den athletischen Look weiter betonen. Ein sportlicher abgestimmtes Fahrwerk legt den Focus ST-Line um 10 Millimeter tiefer. Im Innenraum setzen Oberflächen im Carbon-Look und rote Ziernähte Akzente.

Ford Focus Vignale (ab 28.700 Euro): Für Eleganz steht der Ford Focus Vignale, dessen spezielles Wabenmuster im oberen Kühlergrill an das „V“ von „Vignale“ erinnert. Der untere Kühllufteinlass ist breiter gestaltet und mit einer satinierten Chrom-Dekorleiste versehen. Das Außendesign veredelte Ford ferner durch lackierte Seitenschweller mit eingelassenen Dekor-Elementen in satiniertem Chrom. 

Das Premium-Feeling heben im Innenraum  des Focus Vignale fein gemaserte Holz-Dekor-Einlagen und  hochwertiges Leder hervor. Darüber hinaus erhalten Vignale-Kunden einmal monatlich kostenlos eine Fahrzeugwäsche, einen Aufbereitungsservice mit jeder Inspektion, einen Hol- und Bringservice bei Werkstattterminen und einen Ersatzwagen.

Ford Focus Active (Preis noch nicht bekannt): Der SUV-Look ist gefragt, so dass Ford erstmals den Focus Active ins Leben rief. Auf den robusteren Charakter weisen optisch schwarz ausgeführte Radkästen- und Schwellerverkleidungen hin. Dazu kommen ein individuelles Design der Frontpartie und silberne Dekor-Elemente im unteren Bereich der Stoßfänger vorne und hinten. Mehr noch: Der Ford Focus Active besitzt eine um 30 Millimeter erhöhte Bodenfreiheit gegenüber dem Standard-Focus. Der Kombi wird ebenfalls als "Active"-Variante auf den Markt kommen. 

Motoren Ford Focus 2018: Die Antriebsvarianten und Preise im Überblick

Für den Antrieb des neuen Ford Focus sorgen kraftvolle, aber ebenso effiziente Benzin- und Diesel-Motoren. Die serienmäßig automatischen Start-Stopp-Systeme senken den Verbrauch und damit auch die Betriebskosten. Außer den 6-Gang-Handschaltern steht erstmals für den Focus bei bestimmten Antrieben eine neu entwickelte, schnell schaltende 8-Gang-Automatik zur Wahl. Ganz neues Terrain betritt der künftige Ford Focus RS.

Benziner:

Ford Focus 1.0 EcoBoost mit 85 PS (ab 18.700 Euro): Als Basismotorisierung fungiert der 1,0 Liter große Dreizylinder-Turbobenziner mit 85 PS bei 4.000 bis 6.000 Touren. Das maximale Drehmoment von 170 Nm steht zwischen 1.400 und 3.500 U/min zur Verfügung. In Kombination mit dem 6-Gang-Handschaltgetriebe absolviert der 5-Türer den Sprint von 0 auf 100 km/h in 13,5 Sekunden (Turnier 13,9 Sekunden). Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 177 km/h (Turnier 175 km/h). Dem gegenüber steht ein kombinierter Spritverbrauch von 4,8 bis 5,1 Litern auf 100 Kilometern, was einem CO2-Austoß von 110 bis 115 g/km entspricht. Beim Turnier sind es 4,9 bis 5,2 Liter Benzin pro 100 Kilometer beziehungsweise 111 bis 116 Gramm CO2 je Kilometer.

Ford Focus 1.0 EcoBoost mit 100 PS (ab 20.400 Euro): In der nächsten Leistungsstufe gibt es den 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner mit 100 PS bei 4.500 bis 6.000 U/min. Das Maximaldrehmoment von 170 Nm liegt in diesem Fall von 1.400 bis 4.000 Touren an. Mit dem manuellen 6-Gang-Getriebe erfolgt der Spurt des 5-Türers von 0 auf 100 km/h in 12,1 Sekunden (Turnier 12,5 Sekunden). Der Vortrieb endet bei einer Höchstgeschwindigkeit von 186 km/h (Turnier 184 km/h). Den kombinierten Benzinverbrauch gibt Ford mit 4,7 bis 4,9 Litern auf 100 Kilometern an (Turnier 4,8 bis 4,9 l/100km). Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 107 bis 110 g/km (Turnier 108 bis 112 g/km).

Ford Focus 1.0 EcoBoost mit 125 PS (ab 21.700 Euro): In der höchsten Stufe generiert der 1,0-Liter-Dreizylinder satte 125 PS bei 6.000 U/min. Das maximale Drehmoment von 170 Nm liegt hier über einen noch weiteren Drehzahlbereich von 1.400 bis 4.500 Touren an. In 10,0 Sekunden erledigt der 5-Türer mit dem 6-Gang-Handschalter den Spurt von 0 auf 100 km/h und erzielt eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Beim Turnier sind es 10,3 Sekunden für den klassischen Sprint und eine Top-Speed von 198 km/h. Der durchschnittliche Spritverbrauch ist beim 5-Türer identisch mit der 85-PS-Version: 4,8 bis 5,1 Liter auf 100 Kilometern, ergo ein CO2-Austoß von 110 bis 115 g/km. Der Kombi kommt auf den gleichen Verbrauch wie der 5-Türer. Alternativ steht die 8-Gang-Automatik zur Wahl.

Ford Focus 1.5 EcoBoost (150 PS und 182 PS): Nach oben hin wird ein 1,5-Liter-Dreizylinder-Benziner das Motorenportfolio abrunden. Den größeren Benziner wird Ford in zwei Leistungsstufen mit 150 PS und 182 PS anbieten. Die genauen Daten stehen noch nicht fest. Die Kraftübertragung erfolgt über das 6-Gang-Handschaltgtriebe oder die 8-Gang-Automatik.

Diesel:

Ford Focus 1.5 EcoBlue mit 95 PS (ab 22.800 Euro): Bei den Diesel-Motoren setzt Ford auf Vierzylinder-Aggregate. Als Einstieg gibt es den 1,5-Liter-Vierzylinder-Diesel, der 95 PS bei 3.500 Touren mobilisiert und ein maximales Drehmoment von 300 Nm zwischen 1.750 und 2.000 U/min zur Verfügung stellt. Der 5-Türer beschleunigt in Kombination mit dem 6-Gang-Handschalter in 11,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h (Turnier 11,8 Sekunden) und erzielt eine Höchstgeschwindigkeit von 183 km/h (Turnier 181 km/h). Den durchschnittlichen Verbrauch gibt Ford mit 3,5 bis 3,6 Litern Diesel auf 100 Kilometern an (Turnier 3,6 bis 3,8 l/100 km), den CO2-Ausstoß mit 91 bis 95 g/km (Turnier 96 bis 100 g/km).

Ford Focus 1.5 EcoBlue mit 120 PS (ab 24.100 Euro): In der zweiten Leistungsstufe kommt der Vierzylinder-Diesel mit 1,5 Litern auf 120 PS bei 3.600 U/min und 300 Nm Maximaldrehmoment, die von 1.750 bis 2.250 U/min anliegen. Mit dem 6-Gang-Handschalter spurtet der 5-Türer in 10,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h (Turnier 10,3 Sekunden) und beendet seinen Vortrieb bei 196 km/h (Turnier 194 km/h). Der Spritverbrauch liegt im Mittel bei genügsamen 3,6 bis 3,7 Litern Diesel auf 100 Kilometern (Turnier 3,7 bis 3,9 l/100 km). Das sind CO2-Emissionen von 94 bis 100 g/km (Turnier 98 bis 104 g/km).

In Kombination mit der 8-Gang-Automatik, die mit einem Aufpreis von 1.900 Euro einhergeht, erfolgt der klassische Sprint des 5-Türers von 0 auf 100 km/h in 10,2 Sekunden (Turnier 10,5 Sekunden). Die Höchstgeschwindigkeit beträgt bei dieser Getriebevariante 193 km/h (Turnier 191 km/h). Mit der Automatik liegt der Spritverbrauch im Mittel bei 4,2 bis 4,4 Litern auf 100 Kilometern (Turnier 4,5 bis 4,7 l/100km), was einem CO2-Ausstoß von 111 bis 16 g/km entspricht (Turnier 117 bis 123 g/km).

Ford Focus 2.0 EcoBlue (150 PS): Im weiteren Verlauf folgt ein Vierzylinder-Diesel mit 2,0 Litern Hubraum, der mit 150 PS und einem Maximaldrehmoment von satten 370 Nm glänzt. Weitere Daten gab Ford noch nicht bekannt.

Ford Focus ST 2019: Dreizylinder mit fetter Leistung

Im neuen Ford Focus ST soll der 1,5-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner zum Einsatz gelangen, der ebenfalls im Ford Fiesta ST 2018 seinen Dienst verrichtet. Im Fiesta ST generiert das kleine Triebwerk bereits 200 PS. Der bisherige Focus ST kam auf 250 PS. Im Gespräch sind für den neuen Focus ST satte 260 PS - für einen Dreizylinder ist das eine klare Ansage. Einen Diesel soll es weiterhin geben: Der 2,0-Liter-Vierzylinder-Diesel kommt im kommenden Ford Focus ST auf etwa 190 PS. Zu erwarten ist der neue Ford Focus ST ab 2019.

Ford Focus RS 2020: Kampfansage mit Mild-Hybrid und rund 400 PS

Das ist eine Kampfansage: Der neue Ford Focus RS erhält wahrscheinlich ein 48-Volt-Netz und einen Mild-Hybrid in Kombiniation mit einem Vierzylinder-Motor. Wer jetzt denkt, dass dies langweilig sei: Bei einem Mild-Hybrid unterstützt der Elektromotor den Benziner zur Leistungssteigerung. Dazu kommt ein 48-Volt-Netz, mit dem sich sehr viel anstellen lässt. So kann ein 48-Volt-Bordnetz durch die erhöhte Spannungslage deutlich mehr Leistung bereitstellen wie ein konventionelles 12-Volt-Netz und ermöglicht so starke Technologien für Antrieb und Fahrwerk. Rund 400 PS soll der neue Ford Focus RS leisten, der ab 2020 erwartet wird.

Fahrwerk Ford Focus: Neue Technologie sorgt für das Ende der Schlaglöcher

Ford ist bekannt für seine ausgeklügelten Fahrwerke, die für Fahrspaß und Agilität ohne Komforteinbußen stehen. Beim neuen Ford Focus heben die Macher das Handling auf einen neuen Level und vereinen dies mit nochmals verbesserten Komforteigenschaften. Erstmals ist für den Focus 5-Türer ein interaktives Fahrwerkssystem mit elektronischer Dämpferregelung (CCD - Continuously Controlled Damping) erhältlich, das im 2-Millisekunden-Rhythmus Informationen der Federung, der Lenkung und der Bremse umsetzt und an das Ansprechverhalten der Stoßdämpfer zugunsten des bestmöglichen Federungskomforts anpasst. 

Das System erkennt sogar Schlaglöcher auf der Straße: Überrollt der Reifen die vordere Kante, reagiert der Stoßdämpfer blitzschnell und verhindert, dass das Rad zu tief in die Fahrbahn-Unebenheit eintaucht. An der Hinterachse funktioniert dies noch besser, da die Federung von der Vorderachse entsprechend „vorgewarnt“ wurde und hierdurch noch frühzeitiger reagieren kann. Entsprechend weicher fällt der Kontakt mit der hinteren Schlaglochkante aus.

Serienmäßig beim Ford Focus: Der selektive Fahrmodus-Schalter

Erstmals - und dazu serienmäßig - besitzt der neue Ford Focus einen selektiven Fahrmodus-Schalter mit den Einstellungen „Normal“, „Sport“ und „Eco“, die sich auf das Ansprechverhalten des Gaspedals und der Lenkung auswirken. In Verbindung mit der elektronischen Dämpferregelung CCD kommen die Modi „Komfort“ und „Eco-Komfort“ mit einer entsprechenden Dämpfungs-Charakteristik hinzu. 

Innenraum Ford Focus: Viel Platz und die Zutaten für eine neue Ära

Der Innenraum des Ford Focus erfuhr im Vergleich zum Vorgänger eine echte Evolution. Sofort fallen nach dem Einstieg das großzügige Raumgefühl und das moderne, aufgeräumte Cockpit auf. Etliche Schalter und Knöpfe entfallen, da deren Aufgabe nun über einen großen Touchscreen erfolgt. Dadurch konnte Ford unter anderem die Mittelkonsole schmaler gestalten. Bei den Ausstattungslinien „Titanium“ und „Vignale“ sind die Seiten der Mittelkonsole sogar gepolstert.

Für entspannte Fahrten sorgen die neuen Ergonomie-Sitze, die sich insgesamt 18-fach einstellen lassen und dem Fahrer und dem Beifahrer einen besonders hohen Komfort bieten. Neben der Einstellmöglichkeit für die Position, die Höhe und die Neigung des Sitzes ermöglicht unter anderem die vierfach elektrisch einstellbare Lendenwirbelstütze eine nahezu perfekte Anpassung an den Rücken. Vorne können knapp 2,00 Meter große Personen bequem sitzen.

Wo vorher harter Kunststoff den Ton angab, setzt Ford nun auf Softtouch: Die weichen, sich gut anfühlenden Oberflächen gelangen unter anderem oben auf der Armaturentafel und an den oberen Verkleidungen der Vordertüren zum Einsatz. Den positiven Eindruck unterstreichen außerdem polierte und gebürstete Oberflächen, wie zum Beispiel für die Umrandung der Luftdüsen, der Türgriffe und anderer Verkleidungen. Der untere Bereich der Instrumententafel und die Mittelkonsole bestehen allerdings aus hartem Kunststoff, der jedoch gut verarbeitet ist. Die Bereiche, in denen Ford beim Vorgänger unterschiedliche Strukturen und Materialien nutzte, gehören jetzt ebenfalls der Vergangenheit an.

Über üppige Platzverhältnisse dürfen sich die Passagiere auf den Rücksitzen freuen. Dank des längeren Radstandes sitzen locker 1,90 Meter große Personen hinten komfortabel. Mehr noch: Ford vergrößerte die hinteren Türen, deren Seitenfenster jetzt bis in die C-Säule reichen, so dass das Ein- sowie Aussteigen noch bequemer erfolgt und die hinteren Mitfahrer beim Herausschauen eine Fensterfläche sehen und nicht die C-Säule des Fahrzeugs, was bei vielen Autos leider der Fall ist.

Infotainment Ford Focus: Bestens vernetzt und wie das Leben erleichtert wird

Ein echter Hingucker stellt im Ford Focus der 8 Zoll beziehungsweise 20,32 Zentimeter große Touchscreen des modernen Infotainment-Systems „Ford SYNC 3“ dar, der durch ein scharfes Bild und eine selbsterklärende Bedienung besticht. Die Verbindung eines Smartphones, um ausgewählte Apps über den Bildschirm des Fahrzeugs benutzen zu können, ermöglichen „Apple CarPlay“ und „Android Auto“. Während das Smartphone induktiv beziehungsweise kabellos aufgeladen wird, bleibt das Gerät über die Bluetooth-Schnittstelle verbunden, mit dem sich Audio-, Navigations- und Klimatisierungsfunktionen des Ford Focus per Sprachbefehl steuern lassen. Alternativ stehen zwei USB-Anschlüsse zur Verfügung.

Serienmäßig besitzt der Ford Focus ab der Ausstattungsversion „Titanium“ das „FordPass Connect“-Modem, das einen mobilen WLAN-Hotspot für bis zu 10 Endgeräte gleichzeitig ermöglicht. Mit Echtzeit-Verkehrsdaten für das Navigationssystem erleichtert das System die Planung einer stressfreien Fahrt, während sich die Passagiere an Bord die Zeit mit Streaming-Inhalten verkürzen können. 

Über die „FordPass App“ gewährt „FordPass Connect“ zugleich den Zugang zu einer Fahrzeugortung, die das Wiederauffinden des Autos auch auf großen und unübersichtlichen Parkplätzen erleichtert. Darüber hinaus lassen sich die Tankfüllung, die Alarmanlage, der Ölstand und vieles mehr abfragen. Auch das Entriegeln und Verriegeln des Fahrzeugs ist aus der Ferne möglich.

B&O Play: Das Soundsystem der Extraklasse von Bang & Olufsen

Für den passenden Sound an Bord des Ford Focus ist gesorgt: Musikdateien, die der Insasse über „FordPass Connect“ streamt, verwandelt das neue, optional erhältliche „B&O Play“-Soundsystem von Bang & Olufsen in ein brillantes Klangvergnügen. Dad System besitzt eine Ausgangsleistung von 675 Watt und wartet mit insgesamt 10 Lautsprechern auf, darunter ein 140 Millimeter großer Subwoofer im Kofferraum und ein Mittelfrequenz-Töner in der Mitte des Armaturenträgers.

Ford Co-Pilot360: Dieses Assistenzsystem bietet bislang kein anderer in der Kompaktklasse

Der neue Ford Focus besitzt das umfangreichste Angebot an Assistenzsystemen, das Ford jemals in einer europäischen Baureihe anbot und unter dem Oberbegriff „Ford Co-Pilot360“ zusammenfasst. Die neuen, hochmodernen Systeme bieten zahlreiche Verbesserungen in puncto Sicherheit, Fahren und Parken.

Der neue „Intelligent Drive Assist“ vereint beispielsweise die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage (ACC - Adaptive Cruise Control) mit einem Stau-Assistenten, einschließlich Stop & Go-Funktion und dem so genannten Fahrspur-Piloten. Das ermöglicht bei den Focus-Modellen mit Automatikgetriebe ein müheloses Mitrollen im stockenden Verkehr. Zusätzlich ist das System mit dem Verkehrsschild-Erkennungssystem verknüpft und passt die Geschwindigkeit auf wechselnden Straßenabschnitten automatisch an. Ein Novum in der Kompaktklasse stellt beim Ford Focus der Ausweichassistent ESA (Evasive Steer Assistance) dar: Droht ein Zusammenstoß, hilft das System dem Fahrer beim Umfahren des Hindernisses durch eine aktive Lenkunterstützung.

Auf diese neue Funktion besitzt Ford das Patent: Das System aus adaptiven LED-Scheinwerfern mit blendfreiem Fernlicht-Assistenten und kamerabasiertem Kurvenlicht erkennt Straßenschilder, die zum Beispiel Kreuzungen oder Kreisverkehre ankündigen, und weitet die Lichtkegel der Scheinwerfer vor dem Auto automatisch frühzeitig optimal aus, um Hindernisse rechtzeitig auszuleuchten. Davon profitieren insbesondere Fußgänger und Fahrradfahrer, die in dunklen Kurven meist schwer zu erkennen sind. Die meisten Systeme auf dem Markt reagieren erst auf eine Lenkbewegung. 

Ebenfalls zu haben ist ein Head-up-Display, das wichtige Informationen auf eine ausfahrbare Projektionsfläche in das Sichtfeld des Fahrers projiziert. Neben der Geschwindigkeit, die das System permanent anzeigt, kann der Fahrer die weiteren Anzeigen zusammenstellen, wie zum Beispiel die Verkehrszeichenerkennung, Hinweise des Audio- und Navigationssystems, Warnhinweise und die Schaltempfehlungsanzeige.

Während oftmals Park-Assistenten nur das Lenken übernehmen, übernimmt der aktive Park-Assistent „Plus“ mit Ein- und Ausparkfunktion beim Ford Focus mit dem neuen 8-Gang-Automatikgetriebe auch die Gangwahl sowie die Brems- und Gaspedalbefehle. Zahlreiche weitere Assistenz-Systeme runden das Angebot ab, wie zum Beispiel ein Toter-Winkel-Assistent mit Cross-Traffic-Alert, der den Fahrer beim rückwärts Herausfahren aus Parklücken vor herannahenden Fahrzeugen warnt und im Fall der Fälle bremst.

Kofferraum und Ablagen: Das schlucken der Ford Focus 5-Türer und der Focus Turnier (Kombi)

Für Reisen und Einkäufe im Supermarkt ist ein praktischer Kofferraum unerlässlich. Der Ford Focus 5-Türer bietet einen gut zugeschnittenen Gepäckraum mit einem Ladevolumen von 341 Litern. Bei umgeklappter Rücksitzbank wächst das Ladevolumen auf 1.354 Liter. Die Ladekante ist hoch und der normale Gepäckraumboden etwas biegsam. Optional gibt es, allerdings nicht in Verbindung mit dem B&O Play“-Soundsystem, einen doppelten Ladeboden, der stabil ausfällt und durch den bei umgeklappten Rücksitzen eine ebene Ladefläche entsteht. Zum Vergleich: Der VW Golf bietet 380 Liter beziehungsweise 1.270 Liter Gepäckraumvolumen.

Noch mehr Platz bietet der Ford Focus Turnier als Kombi und kommt auf 575 Liter. Mit umgeklappten Rücksitzlehnen sind es 1.650 Liter. Beim Turnier ist der doppelte Ladeboden serienmäßig und ergibt eine ebene Ladefläche. Die sensorgesteuerte Heckklappe ermöglicht den Zugang zum Gepäckraum über eine einfache Fußbewegung unter der Heckschürze. Bei Nichtgebrauch lässt sich die Gepäckraumabdeckung unterhalb des doppelten Gepäckraumbodens einfach verstauen. Zum Vergleich: Der VW Golf Variant kommt auf 605 Liter beziehungsweise 1.620 Liter.

Für kleine Mitbringsel, Wasserflaschen etc. befinden sich im Innenraum etliche praktische Ablagen, wie zum Beispiel die großen Seitenfächer in den Türen vorne und hinten. Das Fach unter der Mittelarmlehne vorne ist schmal, aber tief. Dazu kommen unter anderem vorne und hinten jeweils zwei Getränkehalter.
 

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