Ford Ka 2014 Concept: Eigengewächs für die ganze Welt

, 20.11.2013


Der nächste Ford Ka ist kein umdesignter Fiat 500 mehr, sondern eine eigenständige Entwicklung von Ford Brasilien für alle Weltmärkte. Damit folgt der künftige Kleinste der „One Ford“-Strategie und tritt mit seinem Herkunftsland in die Fußstapfen des Klein-SUV EcoSport. Folgerichtig wird der neue Ford Ka 2014 in Brasilien zuerst auf den Markt kommen, ehe die restlichen Weltmärkte folgen. Ford will damit auf den stark wachsenden weltweiten Bedarf nach Klein- und Kleinstwagen reagieren. Dieser Markt soll laut Prognosen global zwischen 2012 und 2017 um 35 Prozent wachsen und somit auf 6,2 Millionen Autos anwachsen.


Wie eine im brasilianischen Werk Camacari gezeigte, seriennahe Konzeptstudie darstelllt, wirkt das Design des kleinen Brasilianers massenkompatibler als die etwas eigenwillige Linienführung des aktuellen Ford-Zwerges. An der Front verrät das Hexagonal-Gesicht sofort die Familienzugehörigkeit. Gerade Linien an der Seite wechseln sich mit rundlicheren Formen am Heck ab.

Das Gesamtbild wirkt harmonisch, aber nahezu unauffällig - möglicherweise ein Tribut an den Anspruch eines Weltautos, auf vielen verschiedenen Märkten bestehen zu müssen. Ford richtete die Augen besonders auf zwei künftige Wachstumsmärkte: Südamerika und Südasien, wo die Zulassungszahlen im Sub-B-Segment des Ford Ka bis 2017 auf 44 Prozent des gesamten Weltmarktes anschwellen sollen.

Der Fünftürer glänzt künftig zumindest optional mit einer hochwertiger Ausstattung: darunter die laut Ford klassenbeste Klimaautomatik sowie ausgereiftes Infotainment mit Ford SYNC und einer Dockingstation. Auch die Materialien und die Verarbeitung sollen neue Standards unter den Kleinstwagen setzen.

Als Antriebe dienen mit Sicherheit unter anderem die besonders effizienten 1.0-Liter-EcoBoost-Motoren. Aktuell entwickeln die kernig klingenden Dreizylinder zwischen 100 PS (74 kW) und 125 PS (92 kW). Im Gegensatz zum aktuellen Ka, den es nur in Deutschland mit einem Benzinmotor gibt, dürften auch Diesel-Triebwerke zum Einsatz gelangen. Der 1.5 TDCi im Fiesta leistet 75 PS (55 kW), mit ihm wäre der künftige Ford Ka keineswegs übermotorisiert.

Damit die Relationen innerhalb der Ford-Palette gewahrt bleiben, dürfte eine Länge von 3,80 Meter für den neuen Ka realistisch sein. Der bisherige Europa-Ka ist lediglich 3,62 Meter lang, allerdings im Gegensatz zum künftigen fünftürigen neuen Ka nur als Dreitürer erhältlich. Der Marktstart für Deutschland ist nicht vor dem dritten Quartal 2014 zu erwarten.

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