Ford Puma 2020: Alle Infos und der erste Check

, 12.08.2019


Beste Chancen auf einen ganz großen Wurf hat der neue Ford Puma: Das coole Design sticht charismatisch aus der Masse hervor. Dazu kommen modernste Technologien an Bord und Features, die noch kein anderer SUV in dieser Klasse besitzt. Doch die ganz große Überraschung befindet sich im Kofferraum. Anfang 2020 kommt der neue Puma auf den Markt. Wir konnten dem kleinen Crossover-SUV bereits einen ersten Check unterziehen und zeigen, was der Puma alles zu bieten hat. Mehr noch: Wir verraten interessante Details und präsentieren die neuesten Bilder.

Design und Abmessungen Ford Puma 2020: So groß ist der neue Hingucker

Mit dem alten Ford Puma aus den 1990er-Jahren, damals ein Sport-Coupé auf Basis des Ford Fiesta, hat der neue Ford Puma 2020 nichts mehr gemein. Einzige Ausnahme: die Plattform des Fiestas. Der neue Puma wurde hingegen geschaffen, um als Crossover-SUV die Lücke zwischen dem Ford EcoSport und dem neuen Ford Kuga zu schließen - und genau hier gibt es auf dem Markt eine große Nachfrage. Mit einer Länge von 4,19 Metern, einer Breite von 1,93 Metern und einer Höhe von 1,54 Metern tritt der Puma unter anderem gegen die künftigen Versionen des Peugeot 2008, Renault Captur und Nissan Juke an. Weitere Mitbewerber: der Opel Crossland X, der Seat Arona, der VW T-Cross und der Mazda CX-3.

Ford schaffte es, bereits in puncto Design einen echten Hingucker zu schaffen, der an der Front sowohl an den Porsche Macan als auch den Alfa Romeo MiTo erinnert - und das ist als echtes Kompliment zu verstehen. Die kraftvolle, zugleich sympathisch wirkende Front kennzeichnet der charakteristische Kühlergrill von Ford. Doch ab da unterscheidet sich der Puma von den anderen Ford-SUV: Die Macher positionierten die Scheinwerfer weit oben. Die Form der Scheinwerfer lässt sich durchaus als Referenz an den alten Puma deuten. Mehr noch: Beim Ford Puma ST-Line besitzt das LED-Tagfahrlicht nahezu das gleiche Design wie beim Supersportwagen Ford GT.

Attraktive Akzente setzt beim Ford Puma 2020 zudem die Seitenansicht mit der flachen, geschwungenen Dachpartie. Den sportlichen Charakter unterstreichen darüber hinaus die muskulös betonten Radläufe. Der Puma scheint bereits im Stand zum Spurt anzusetzen. Auch das Heck, insbesondere der auf den Fotos zu sehende Puma ST-Line, stellt mit seinem Design einen echt gelungenen Blickfang dar: Der schnittige Dachkantenspoiler, der athletisch modellierte Stoßfänger, die markanten Rückleuchten und nicht zuletzt der Heckdiffusor sorgen für einen optisch sportlichen Abschluss.

Eigenständige Design-Elemente für Titanium, ST-Line & Co.

Die einzelnen Ausstattungslinien des Ford Puma unterscheiden sich durch eigenständige Design-Elemente und unterschiedliche Technologie-Pakete voneinander. Zum Marktstart in Deutschland stehen die Ausstattungsvarianten „Titanium“, „Titanium X“ und „ST-Line X“ zur Wahl. Kurze Zeit später folgt der Ford Puma ST-Line, dessen Produktion im Februar 2020 beginnt.

Zwei Beispiele:

Ford Puma Titanium X: Wer es eleganter mag, setzt auf die „Titanium X“-Ausstattung mit Chromdekor-Elementen für den Kühlergrill, die Seitenschürzen und die Nebelscheinwerfer. Dazu 18 Zoll große, glanzgedrehte Leichtmetallräder mit einer atraktiven „Pearl Grey“-Lackierung. Das Diffusor-Element der Heckschürze und der vordere Unterfahrschutz setzen sich ferner in metallischem Grau ab, während die Fenster hochglänzend schwarze Rahmen erhalten. Im Innenraum prägen unter anderem Holzeffekt-Applikationen (Instrumententräger und Mittelkonsole) und ein Lederlenkrad das Ambiente des Ford Puma „Titanium X.

Ford Puma ST-Line X: Von der Motorsportdivision Ford Performance inspiriert, rollt der Ford Puma ST-Line X ebenfalls auf 18-Zoll-Leichtmetallrädern. Das Sportfahrwerk mit speziell abgestimmten Federn und Stoßdämpfern zählt ebenso zur Serienausstattung wie die mattschwarzen Einsätze des hochglänzend schwarzen Kühlergrills und die hochglänzend schwarz eingefassten Nebelscheinwerfer. Wer sich für das „Design-Paket“ entscheidet, erhält 19 Zoll große, glanzgedrehte Leichtmetallräder mit einer mattschwarzen Lackierung und außerdem einen Dachkantenspoiler.

Den sportlichen Eindruck unterstreichen im Innenraum das am unteren Rand abgeflachte Lederlenkrad, Aluminium für Schalthebel und Pedalkappen, ein schwarzer Dachhimmel und rote Ziernähte an der serienmäßigen Leder/Stoff-Polsterung der Sitze. Serienmäßig gibt es bei der „ST-Line X“ darüber hinaus eine 12,3 Zoll beziehungsweise 31,2 Zentimeter große digitale Instrumententafel mit einer scharfen, gut ablesbaren Farbgrafik, die sich vielfach individualisieren lässt, zum Beispiel beim Priorisieren bestimmter Informationen.

Antrieb Ford Kuga 2020: Benziner, Diesel und ein besonderer Hybrid

Der Ford Puma 2020 beginnt mit drei Motorisierungen: zwei Benzinern und einem Diesel. Die Besonderheit: Als erstes Fahrzeug von Ford geht der Puma mit der neuen EcoBoost-Hybrid-Technologie an den Start, bei dem das System nicht nur Kraftstoff spart, sondern auch die Performance steigert. Der Ford Fiesta und der Ford Focus erhalten die Hybrid-Technolgie voraussichtlich Mitte 2020. Alle drei Motorisierungen des Ford Puma sind nach Euro-6d-TEMP eingestuft und besitzen ab Werk ein automatisches Start-Stopp-System.

Benziner und Hybrid:

Ford Puma 1.0 EcoBoost (125 PS): Für den Antrieb des Ford Puma sorgt in der Basis ein 1,0 Liter großer EcoBoost-Dreizylinder-Benziner mit 92 kW/125 PS. Serienmäßig befindet sich ein 6-Gang-Handschaltgetriebe an Bord. Ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe kommt als Alternative später hinzu. Der kombinierte Benzinverbrauch nach dem realitätsnahen WLTP-Zyklus könnte bei etwa 5,8 Litern pro 100 Kilometern liegen (CO2-Ausstoß ergo 131 g/km). Weitere Daten sind noch nicht bekannt.

Ford Puma 1.0 EcoBoost Hybrid (155 PS): Bei der Hybrid-Variante ergänzt ein riemengetriebener Starter-Generator mit einer Leistung von 11,5 kW/16 PS den 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner. Der sich selbst regulierende Hybrid-Antrieb entwickelt insgesamt 114 kW/155 PS. Die Kraftübertragung erfolgt über eine manuelle 6-Gang-Schaltung. Das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe schiebt Ford nach.

Beim EcoBoost-Hybrid-Antrieb handelt es sich um 48-Volt-Mild-Hybrid-System. Das heißt: Der riemengetriebene Starter-Generator (Belt-driven Integrated Starter/Generator, kurz BISG) ersetzt die konventionelle Lichtmaschine und rekuperiert kinetische Energie, die andernfalls als Reibung an den Bremsen ungenutzt verloren ginge, und speist damit eine luftgekühlte 48-Volt-Lithium-Ionen-Batterie.

Um den Spritverbrauch zu reduzieren, schaltet das System den Benziner bereits beim Ausrollen ab Geschwindigkeiten unterhalb von 15 km/h aus - selbst dann, wenn noch ein Gang eingelegt ist. Bei Bedarf wird der Motor innerhalb von 300 Millisekunden - das entspricht weniger als einem Wimpernschlag. Als Drehmomentersatz steuert der BISG darüber hinaus wie ein Elektromotor im laufenden Betrieb bis zu 50 Nm bei, die daher der Benziner nicht aufbringen muss und den Benzinverbrauch bis zu 9 Prozent senkt.

Der durchschnittliche Spritverbrauch des Ford Puma 1.0 EcoBoost Hybrid dürfte sich nach dem realitätsnahen WLTP-Zyklus bei vermutlich 5,6 Litern auf 100 Kilometern einpendeln, was einem CO2-Ausstoß von 127 g/km entspricht. Das Hybrid-System kann den Benzinverbrauch um bis zu 10 Prozent reduzieren. Gegenüber einem nicht elektrifizierten 1,5-Liter-Benziner fällt der CO2-Ausstoß des 1,0-Liter-Dreizylinder-Hybrid sogar bis zu 17 Prozent niedriger aus. Kurz gesagt: Der Dreizylinder-Hybrid ist ein Performer wie das 1,5-Liter-Triebwerk, aber effizienter.

Doch der Hybrid-Antrieb spart beim Ford Puma nicht nur Kraftstoff, sondern verbessert darüber hinaus die Performance beim Beschleunigen: Bei geringeren Drehzahlen unterstützt der BISG als Elektromotor den Dreizylinder-Benziner mit zusätzlichem Drehmoment. Hierdurch steigt das zur Verfügung stehende Drehmoment um weitere 20 Nm, im unteren Tourenbereich sogar um bis zu 50 Prozent. Dadurch kann das Hybrid-System dem Motor insbesondere im Drehzahlkeller ein druckvolles, unmittelbares Ansprechverhalten verleihen und das Turboloch eliminieren.

Diesel:

Ford Puma 1.5 EcoBlue (125 PS): Zu einem späteren Zeitpunkt folgt ein 1,5 Liter EcoBlue-Vierzylinder-Turbodiesel mit einer Leistung von 92 kW/125 PS. Neben der 6-Gang-Handschaltung will Ford für den Diesel ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe anbieten.

Fahrdynamik: Die Zutaten für das Plus an Agilität

Der Ford Fiesta ist für seine Fahrdynamik bekannt. Dem soll der neue Ford Puma als hochbauender Crossover-SUV in nichts nachstehen. Mit einer Spurbreite wie beim größeren Ford Focus, einer straffer abgestimmten Hinterachse, größer dimensionierten Stoßdämpfern und steiferen Fahrwerkslagern ist der Puma dazu bestimmt, in seinem Segment neue Maßstäbe zu setzen. Auch das geringe Leergewicht von nur 1.205 Kilogramm ohne Fahrer dürfte zum Plus an Dynamik beitragen. Ford gibt an, dass der neue Puma im Alltag seine Vorteile in puncto Komfort und Wendigkeit ausspielt, während sich der sportliche Fahrer auf eine präzise Lenkung, eine hohe Agilität und kaum vorhandene Karosseriebewegungen freuen darf.

Innenraum Ford Puma 2020: Außen klein, aber innen ein ganz Großer!

Der gut verarbeitete Innenraum des Ford Puma 2020 weiß durch sein modernes Design, ordentliche Materialien und sein Infotainment-System zu überzeugen. Im Gegensatz zum VW T-Cross besitzt der Puma ein Armaturenbrett mit einer angenehm weichen Softtouch-Oberfläche. Mehr noch: Als einziges Fahrzeug im Segment wartet der Puma in den Ausstattungsversionen „Titanium“ und „Titanium X“ serienmäßig mit Massagesitzen auf, die über drei verschiedene Intensitätsstufen verfügen, um ermüdete Muskeln zu revitalisieren.

Das Raumangebot fällt für einen kleinen SUV sehr großzügig aus: Auf den komfortablen Vordersitzen können es sich bis zu 2,00 Meter große Personen bequem machen, während auf den Rücksitzen 1,85 Meter große Mitfahrer angenehm Platz finden, wobei insbesondere die Beinfreiheit positiv auffällt. Durchdachtes Feature: In einigen Puma-Varianten lassen sich die Bezüge aller Sitze dank integrierter Reißverschlüsse abziehen und waschen.

Für kleine Mitbringsel gibt es etliche praktische Fächer. Hervorzuheben sind unter anderem die großen Türfächer, die vorne 1,5 Liter große Flaschen aufnehmen und im Fond 1,0-Liter-Flaschen. Jede Menge Volumen weist ebenfalls das Handschuhfach auf.

Infotainment: Bestens vernetzt - so wird vieles im Puma leicht gemacht

Das 12,3 Zoll beziehungsweise 31,2 Zentimeter große volldigitale Cockpit besticht beim Ford Puma bereits durch seine scharfen, umfassend individualisierbaren Grafiken und die einfache Bedienung. Weitere Akzente setzt das Infotainment-System „Ford SYNC 3“, das sich intuitiv über einen 8 Zoll beziehungsweise 20,32 Zentimeter großen Touchscreen mit einer edlen Glasoberfläche steuern lässt. Die Verbindung eines Smartphones, um ausgewählte Apps über den Bildschirm des Fahrzeugs benutzen zu können, ermöglichen „Apple CarPlay“ und „Android Auto“. Audio-, Navigations- und Klimatisierungsfunktionen kann der Fahrer zudem per Sprachbefehl eingeben.

Das „FordPass Connect“-Modem verwandelt den SUV in einen mobilen WLAN-Hotspot für bis zu 10 Endgeräte gleichzeitig. Für die Stromversorgung von Smartphones besitzt der Ford Kuga vorne eine induktive Ladeschale und zwei USB-Anschlüsse. Musikdateien, die der Insasse über „FordPass Connect“ streamt, verwandelt das optional erhältliche „B&O Play“-Soundsystem von Bang & Olufsen in ein brillantes Klangvergnügen. Das System besitzt eine Ausgangsleistung von 575 Watt und wartet mit insgesamt 10 Lautsprechern auf, darunter ein Subwoofer für satte Bässe.

Mit Echtzeit-Verkehrsdaten für das Navigationssystem erleichtert das „FordPass Connect“-System darüber hinaus die Planung einer stressfreien Fahrt. Über die „FordPass App“ gewährt „FordPass Connect“ den Zugang zu einer Fahrzeugortung, die das Wiederauffinden des Autos auch auf großen und unübersichtlichen Parkplätzen erleichtert. Darüber hinaus lassen sich die Tankfüllung, die Alarmanlage, der Ölstand und vieles mehr abfragen. Auch das Entriegeln und Verriegeln des Fahrzeugs ist aus der Ferne möglich.

Ford Co-Pilot360: Hochmoderne Assistenzsysteme für den kleinen SUV

Zu den hochmodernen Technologien des neuen Ford Puma zählt ein derart umfassendes Angebot an Fahrerassistenzsystemen, das die Sicherheits- und Komfort-Features im Segment der kleinen SUV echte Maßstäbe setzen. Die Macher fassen die Systeme unter dem Obergriff „Ford Co-Pilot 360“ zusammen.

Nur einige Beispiele: Die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage besitzt in Verbindung mit dem künftigen 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe einen Stau-Assistenten mit Stop & Go Funktion und einen Fahrspur-Piloten. Das Fahren wird dadurch besonders entspannt; denn das System hält den Abstand zum vorausfahrenden Auto konstant ein und richtet den Wagen auf die Mitte der eigenen Spur aus. Der Assistent kann, dank einer Kamera, sogar das vorgewählte Tempo den lokalen Geschwindigkeitsbegrenzungen entlang der Route automatisch anpassen.

Bei einem Stau und im Stop&Go-Verkehr bringt der Stau-Assistent den Puma von alleine zum Stehen und lässt das Auto bis zum voreingestellten Tempo wieder anfahren, wenn der Halt weniger als drei Sekunden dauert. Dauert es doch länger, genügt der Druck auf einen Knopf am Lenkrad oder das sanfte Betätigen des Gaspedals - und die Reise geht weiter.

Die Rückfahrkamera des Ford Puma besitzt eine „Split-View“-Technologie, die ein 180-Grad-Bild auf den Monitor des Autos überträgt. Auf dem Bildschirm im Auto lassen sich beim Zurücksetzen Fußgänger, Radfahrer und andere Objekte hinter dem eigenen Wagen beim Zurücksetzen leicht erkennen. Drohen eine Kollision oder Querverkehr und der Fahrer reagiert nicht, greift der Tote-Winkel-Assistent mit Cross-Traffic-Alert ein und bremst den Puma ab. Befinden sich Fußgänger auf oder direkt neben der Straße und könnten die Route des Pumas  kreuzen, greift der Pre-Collision-Assist ein, um Kollisionen zu vermeiden oder die Folgen zu vermindern.

Das Parken erleichtert der Ford Puma ebenso: Der aktive Park-Assistent findet Parklücken, die längs oder quer zur Fahrtrichtung liegen, und steuert den neuen Ford Puma sicher hinein und - aus Parklücken in Längsrichtung - wieder heraus.

Zahlreiche weitere Assistenz-Systeme runden das Angebot ab, wie zum Beispiel ein Ausweich-Assistent, der dem Fahrer bei Stadt- und Landstraßentempo beim Umfahren eines Hindernisses durch eine aktive Lenkunterstützung hilft, um einen schweren Unfall zu vermeiden. Eine Falschfahrer-Warnfunktion erkennt ferner, wenn der Fahrer die Einfahrt-Verbotsschilder übersehen hat und offensichtlich als „Geisterfahrer“ in falscher Richtung auf die Autobahn auffahren will.

Ford geht noch einen Schritt weiter und liefert dank vernetzter Cloud-Systeme online lokale Gefahrenhinweise, die zum Beispiel hinter einer Kurve auftreten und deshalb weder vom Fahrer noch von den Assistenzsystemen wahrgenommen werden können. Möglich wird dies durch den Zugriff auf Daten des Unternehmens HERE, die lokale Behörden, Rettungsdienste und andere mit der Cloud verbundene Verkehrsteilnehmer beisteuern. Dies betrifft Hinweise auf Unfälle, Baustellen und liegengebliebene Fahrzeuge, aber auch Gefahren, die von Fußgängern und Tieren ausgehen, sowie kritische Straßenbedingungen außerhalb des Sichtbereichs.

Kofferraum Ford Puma 2020: Richtig groß - diese Features besitzt kein Konkurrent!

Richtig beeindruckend ist der Kofferraum des neuen Ford Puma. So kompakt die Abmessungen des kleinen SUV sind, gelang den Machern beim Laderaum ein imposantes Kunststück: Der Puma bietet nicht nur reichlich Platz auf allen Sitzen, der Kofferraum ist dazu für dieses Segment unglaublich riesig, steckt sperrige Dinge weg und besitzt darüber hinaus noch clevere Extra-Features.

Auf Wunsch öffnet sich beim Puma die Heckklappe sensorgesteuert durch eine einfache Bewegung mit dem Fuß, was das Be- und Entladen mit vollen Armen und Händen deutlich erleichtert. Ebenso positiv: Die Ladestufe befindet sich in einer angenehmen Höhe und die Ladekante nach innen fällt flach aus. Bereits bei hochgeklappten Rücksitzlehnen beträgt das Kofferraumvolumen 456 Liter und die durchgängige Breite einen Meter. Der VW T-Cross kommt mit 456 Litern fast an den Top-Wert heran. Sogar die an sich starken Modelle wie der Seat Arona mit 400 Litern und der Opel Crossland X mit 410 Litern haben hier deutlich das Nachsehen. Ein wichtiger Vorteil für den Puma: Mit hochgeklappten Rücksitzlehnen nutzen die meisten Personen den Kofferraum.

Eltern werden es wissen: Es gibt nur wenige Mini-SUV oder kleine Familien-Vans, in die selbst zusammengeklappt ein großer Kinderwagen passt. Für den Puma eine leichte Disziplin. Werden die Lehnen der zweiten Sitzreihe umgeklappt, entsteht ein ebener Ladeboden. Sogar Kisten und Kartons mit Abmessungen von 112 x 97 x 45 Zentimetern finden auf diese Weise im Puma locker Platz. Wird der in drei Stufen verstellbare Laderaumboden nicht benötigt, lässt sich dieser in einer Halterung hinter den Rücklehnen verstauen.

Das reichte Ford immer noch nicht und die Macher entwickelten die sogenannte Megabox. Dabei handelt es sich um ein flexibel nutzbares Unterflurfach mit einem Volumen von bis zu 80 Litern. Dann passen sogar größere Pflanzen oder zwei aufrecht stehende Golfbags nebeneinander in den Kofferraum des Pumas. In Zahlen ausgedrückt: Die maximale Ladehöhe beträgt in diesem Fall imposante 1,143 Meter. Sogar die an sich starken Modelle wie der Seat Arona mit 93,3 Zentimetern und der Opel Crossland X mit 89,4 Zentimetern Ladehöhe haben hier deutlich das Nachsehen.

Mehr noch: Die vollständig mit Kunststoff ausgekleidete Megabox besitzt einen Wasserablauf, so dass sich dort zum Beispiel schmutzige Sportgeräte oder dreckige Schuhe transportieren lassen. Anschließend wird mit einem Wasserschlauch die Megabox einfach sauber gespritzt. Wer im Sommer hingegen auf coole Weise Getränke anbieten möchte, füllt die Megabox mit Eis und legt die Flaschen dazu - ein Überlaufen von Wasser ist nicht möglich, da es nach unten abläuft.

Das gesamte Kofferraumvolumen des Ford Puma beträgt, inklusive Megabox, beachtliche 1.210 Liter. Zum Vergleich: Erst in dieser Disziplin liegen der VW T-Cross mit 1.281 Litern, der Seat Arona mit 1.280 Litern und der Opel Crossland X mit 1.255 Litern vorne. Der größere Ford Focus 5-Türer besitzt ein maximales Ladevolumen von 1.354 Litern und verdeutlicht damit, dass sich einige kleine SUV wie der Puma als echte Lademeister entpuppen.

Preis Ford Puma 2020: Sieht gut aus, ziemlich praktisch und erschwinglich dazu

Wir schätzen, dass der Preis für den neuen Ford Puma bei knapp unter 20.000 Euro beginnen wird. Vermutlich wird Ford zur Markteinführung des Pumas eine Sonderaktion mit Einführungsrabatt durchführen. Zum Vergleich: Den kleineren Ford EcoSport gibt es derzeit regulär ab 18.590 Euro.

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